Die Bücherliste ist doch schon einmal sehr aussagekräftig. Man muss
allerdings bedenken, dass die Lernkurve in einem Studium doch seeehr
steil ist.
Was man sich vorher anschaut, ist oftmals innerhalb der ersten zwei,
drei Wochen komplett abgehandelt worden. Deswegen sind viele Bücher auch
erst verständlich (dann aber auch extremst hilfreich), wenn man wirklich
zu studieren begonnen hat.
Ausserdem kenne ich mich mit Verfahrenstechnik so gut wie nicht aus. Ich
persönlich (Chemie-Studium) fand folgende Bücher hilfreich (bis zum
Vordiplom):
Anorganische Chemie:
Jander, Blasius - eigentlich nur für das Praktikum, wie ein Kochbuch,
nicht wirklich zum lernen
Riedel - gut, um Eigenschaften der Haupt- und Nebengruppenelement sowie
deren Verbindungen zu lernen; davor auch noch eine gute Einführung in
allgemeine Chemie
Organische Chemie:
Organikum - Standardwerk, aber auch eher Kochbuch
Vollhardt - ganz nett
S. Hauptmann 'Über den Ablauf organisch-chemischer Reaktionen' - altes,
aber geniales Taschenbuch für die U/S-Bahn
Physikalische Chemie:
Viele Kommilitonen haben den 'Atkins' (Einführung) benutzt. (Der 'grosse
Atkins' ist für den Anfang doch etwas heftig.) Mir persönlich gefiel
aber immer der 'Brdicka' besser, der hat nicht an einigen Stellen
unpassend abgekürzt. Für mich auch ein Standardwerk.
Analytische Chemie:
Latscha, Klein - immer mal einen Blick wert, allerdings ist es schon ein
wenig her, dass ich den benutzt habe und die Analytik macht sehr
schnelle Fortschritte.
Gruppentheorie:
Mathiak, Stingl - klein, brauchbar und toll
Physik:
Gerthsen - auch wenn man nur einen kleinen Teil von braucht
Mathe:
Demmig 'Matritzen und Determinanten' - Grundlage für Vieles
Ist bei mir aber auch alles schon so einige Jahre her. Deswegen kein
Anspruch auf Rcihtigkeit, Vollständigkeit oder Verfügbarkeit.
Viel Spass beim Studium. Und lass dich nicht zu viel ablenken, sonst
wird es echt hart.