hallo
fuer mich stellt die kombination digitaltechnik und hf-technik
hobbymaessig einen besonderen reiz dar. daher habe ich einige versuche
mit den RFM12 modulen von HOPE RF gemacht. ich verwende sie einerseits
auf dem ( viel beschimpften ) pollin evaluations board und anderer seits
auf dem pollin net-io board, bzw jeweils auf dem add-on board davon. in
beiden faellen natuerlich die 433 MHz type.
da es kaum infos zu den schaltbaren lastkapazitaeten fuer die quarze
gibt und mich interessiert hat, wie es kongret bei meinen modulen
aussieht, hier ein paar ergebnisse.
ueber das register 80.. kann man kapazitaeten von 8.5 pF bis 16 pF
schalten. dabei ergaben sich bei mir unterschiede zwischen groesstem u
kleinsten wert von ca 1360 Hz. wenn man einen frequenzzaehler an den pin
CLK ( clock output ) haengt und das modul entsprechend programmiert ist,
kann man dort bequem die frequenz ablesen. ( die werte sind auf +- 1Hz
oder weniger genau )
netio eval
0 10000608 10000702
1 10000468 10000557
2 10000338 10000418
5 10000002 10000064
6 9999966
7 9999817 9999877
13 9999369 9999444
14 9999309 9999381
15 9999252 9999326
in den angefuegten png's sieht man das ganze als graph. das 10 MHz
signal wurde herunter gemischt, exakt 10 MHz entspricht 1500 Hz ( in
bildmitte ) schoen zu erkennen, dass die abstaende nicht gleich sind.
von rechts unten mit wert = 0 nach rechts oben wert = 15. das spacing
liegt zwischen 140 Hz am anfang bis ca 57 Hz am ende. im mittel etwa 85
Hz.
somit kann man hf-technisch einen bereich von ca 1360 * 43 ~ 60 kHz
durch unterschiedliche C-werte abdecken. ich habe versuche mit 200 kHz
bandbreite gemacht, indem ich ein modul mit fixer frequenz gelassen habe
und beim anderen alle 16 moeglichkeiten durch gespielt habe und es gab
keine probleme beim empfang.
wenn ich den mittelwert 7 nehme, bin ich bei dem einen modul um 183 Hz
daneben, beim anderen um 123 Hz. durch geeignete wahl komme ich auf eine
abweichung von 2 Hz ( mit wert = 5 ) bzw 123 Hz ( mit wert = 6 ).
bei schmalen bandbreiten und vor allem beim 866 MHz modul, wo ja doch
der faktor fast mal 87 ist und bei hoeheren uebertragungsraten, kann ich
mir gut vorstellen, dass die einstellung der quarz frequenz eine
wesentliche rolle spielt. wer hier messen kann, ist klar im vorteil.
im dritten bild sieht man die frequnzdrift bei erwaermung. eigentlich
bin ich da nur durch zufall darueber gestolpet. man sieht wieder ein
herunter gemischtes signal. die 1500 Hz in bildmitte entsprechen
433067,45 kHz ( +- 1 Hz) hier wurde durch das modul nur ein traeger
gesetzt ohne modulation.
nach ca 2 minuten fast permanenten sendens ist die frequenz um ca 190 Hz
hinuter gewandert. das modul hat sich von ca 28,1 C auf 29,0 C erwaermt.
der quarz hat sich auch um ca 0,3 C erwaermt. bei einer raumtemperatur
von 25 C. nun ca 200 Hz bei 200 kHz bandbreite ist nichts. das modul ist
aber von -40 C bis +85 C spezifiziert, da koennte es hier groessere
unterschiede geben. da ich die spezifikationen der anderen bauelemente
nicht kenne, nehme ich von einem derartigen versuch abstand. vielleicht
gibt es aber von anderen diesbezueglich erfahrungsberichte. mit einem
temperatursensor und obigen anpassmoeglichkeiten mittels kapazitaeten,
kann man hier sicherlich moeglichkeiten des ausgleichs schaffen.
bei nahezu konstanter raumtemperatur und einer bandbelegung von 1% oder
weniger, spielt die erwaermung sicherlich keine rolle.
schoene gruesse
hans
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