Hi.
Ich suche einen Optokoppler, um damit einen DC-Strom zu messen. Der
Strom kann maximal 150mA betragen, aber ich finde einfach keinen
Optokoppler, der so hoch geht.
Wie soll ich den Strom messen, wenn nicht mit Optokoppler?
Grüße.
Vor der Erfindung der Optokoppler wurden bereits Ströme gemessen.
Diese betrugen teilweise mehrere Ampere.
Die damals angewandten Verfahren funktionieren auch heute noch.
rudi schrieb:> Wie soll ich den Strom messen, wenn nicht mit Optokoppler?
Shuntwiderstand un Messverstärkung.
Erzähl doch mehr von deinem Vorhaben, dann werden auch die Antworten
besser.
rudi schrieb:> Wie soll ich den Strom messen, wenn nicht mit Optokoppler?
Falsche Fragestellung!
Es muss heissen:
Wie, in aller Welt, misst man Strom mit einem Optokoppler?
mfg.
mein Gott schrieb:> Thomas Eckmann schrieb:>> Wie, in aller Welt, misst man Strom mit einem Optokoppler?>> Das Verhältnis Collectorstrom/LED-Strom ist für kleine Ströme konstant.> Siehe http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/toshiba/2212.pdf Seite 5> links oben.
...aber jede Stunde wirds etwas weniger. :-(
Gruss
Harald
mein Gott schrieb:> Jou, es ist schon eine Schnapsidee, einen Optohoppler direkt zur> Strommessung zu verwenden...> Aber im Prinzip geht das schon!
Ich würde das dann aber besser "Stromschätzung" nennen.
Gruss
Harald
Strom mit Optokoppler messen?
Wie genau soll die Sache denn sein?
Meine Glaskugel wurde leider an den Blocksberg entführt.
Strom da JA/NEIN? Funktioniert.
An sonsten wie schon oben erwähnt, Strom mit Shunt messen,
Signal verstärken, in Frequenz wandeln, Optokoppler, Frequenz in
Spannung
und fertig.
Es gibt auch lineare Optokoppler!
Der Aufwand ist damit aber recht groß.
Noch nen schönen 1.Mai
Gegen Alterung der LED hilft es, zwei Optokopplersender in Serie zu
schalten. Der eine Empfänger liefert ein Referenzsignal für eine
Regelschleife, die den Sendestrom steuert, der andere überträgt das
Signal auf die isolierte Seite.
http://books.google.de/books?id=h6A0HyamoTIC&lpg=PP1&dq=tietze%20schenk&pg=PA1081#v=onepage&q&f=false
Abb. 20.17
Ich wollte diese Schaltung benutzen, den Strom in eine Spannung zu
wandeln und dann für eine Regelung zu benutzen. Schon richtig, der
Optokoppler gibt mit ja keine Spannung am Ende raus. Jedenfalls gibt es
wohl keine Optokoppler um einen 100mA Strom am Eingang zu "messen"!?
Im Anhang ist jetzt die Möglichkeit mit dem Shuntmesswiderstand.
R2=50ohm sind dazu gedacht, die beiden Messspannungen um den Shunt R3
weiter von der Supply Grenze des Instrumentenverstärkers wegzudrücken.
Alternativ müsste ich wohl dem Instrumentenverstärker eine eigene
Spannung spendieren die über VCC liegt, damit ich R2=0ohm setzen könnte.
Der Rest hinter dem Instrumentenverstärker ist nur zur Stromregelung.
Über das Poti soll man den Strom auf 100mA einstellen können. Der
Ausgang ganz rechts geht aufs Gate von nem FET, der unter dem Jumper JP1
bzw an VS hängt. Der FET soll so in einen Arbeitspunkt mit 100mA
gebracht werden.
rudi schrieb:> Der Rest hinter dem Instrumentenverstärker ist nur zur Stromregelung.> Über das Poti soll man den Strom auf 100mA einstellen können. Der> Ausgang ganz rechts geht aufs Gate von nem FET, der unter dem Jumper JP1> bzw an VS hängt. Der FET soll so in einen Arbeitspunkt mit 100mA> gebracht werden.
Den ganzen Aufwand nur für eine Konstantstromquelle?
Wozu brauchst du eine Highside-Strommessung, wenn du einen
Lowside-Transistor hast?
Bau das ganze doch z.B. aus einem LM317, Poti und 2 Widerständen oder
eine der anderen hier vorgeschlagenen Möglichkeiten
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle
:-)
Das ist alles nicht so einfach. Bei 2.4GHZ kann ich leider nicht einfach
an den Source Anschluss des Transistors nen Widerstand klatschen und mal
lustig den Strom da messen. Das meinst du doch mit Low-Side oder?
Ich will deswegen den Strom oben messen und daraus eine Spannung
erzeugen, die ans Gate kommt um den Strom durch den Transistor zu
regeln.
Regelung deshalb, weil es ein HF Power Amplifier ist und je nach
Eingangsleistung ändert sich der DC Strom durch den Transistor. Da der
aber bei 150mA schon durchbrennt und 100mA mein Arbeitspunkt sind muss
ich nachregeln. Das geht nicht von Hand. Außerdem soll das Drain
Potential bei 22V liegen. Das ist das, wo VS im Bild ist (links unten).
Und eine Konstantstromquelle gibt mir doch keinen konstanten Strom UND
eine konstante Spannung oder?
rudi schrieb:> Bei 2.4GHZ kann ich leider nicht einfach> an den Source Anschluss des Transistors nen Widerstand klatschen und mal> lustig den Strom da messen. Das meinst du doch mit Low-Side oder?
Also jetzt mal im Ernst.
Wenn du keine Infos gibst, kann dir hier niemand helfen.
Deine Optokoppler-Strommesschaltung hätte mit Sicherheit bei 2,4 GHz
auch nicht funktioniert.
Es Existieren schon fertige Schaltungen für dein Problem.
Das sind Regelkreise die dein Basisstrom anpassen, denn das ganze ist
auch noch stark von der Temperatur abhängig.
Hier sind nun die HiFi-Techniker gefragt, habe meine Formelsammlungen im
Büro.
Viele Grüße
rudi schrieb:> Ich will deswegen den Strom oben messen und daraus eine Spannung> erzeugen
Ok kann man so machen, dafür gibts ja solche IC's
> Regelung deshalb, weil es ein HF Power Amplifier ist und je nach> Eingangsleistung ändert sich der DC Strom durch den Transistor. Da der> aber bei 150mA schon durchbrennt und 100mA mein Arbeitspunkt sind muss> ich nachregeln. Das geht nicht von Hand. Außerdem soll das Drain> Potential bei 22V liegen. Das ist das, wo VS im Bild ist (links unten).>> Und eine Konstantstromquelle gibt mir doch keinen konstanten Strom UND> eine konstante Spannung oder?
Wenn der genannte FET der Transistor ist,
an dessen Gate der Strom "eingestellt" wird:
An konstanten Widerständen
bei einer konstanten Eingangsspannung
dann ist auch die Spannung Konstant.
Detail:
Wenn also Deine 28V stabil sind
und wenn die KSQ-Regelung arbeitet,
so sind die 22V am Drain vorhanden,
da Deine 60R konstant (1) sind.
--> (0,1A * (10R+50R)) = 6V
--> 28V - 6V = 22V
( (1) Thermische Abweichungen
etc. unberücksichtigt! )
Der Sppannungsabfall über dem FET
kann nicht stabil gehalten werden.
Das wäre aber bei einer
Regelung mit Poti auch so.
Eine Schaltung im Prinzip könnte ich
mir in ca. 10 Minuten ausdenken,
aber Probleme mit denen Du danach
garantiert noch rechnen kannst:
- Regelung schwingt.
- Regelung arbeitet zu langsam.
Wenn nicht, so kann Deine Forderung
auch nicht so einfach erfüllt werden.
Sieh dir mal das an (Prinzipielle Lektüre):
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currop.htmhttp://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm
Viel Spaß beim Basteln, aber palane den ein und/oder anderen Verlust
ein.
MFG:MBP
Markus
>Ich suche einen Optokoppler, um damit einen DC-Strom zu messen. Der>Strom kann maximal 150mA betragen, aber ich finde einfach keinen>Optokoppler, der so hoch geht.
So funktioniert das nicht: Du kannst aus einer größeren Schaltung nicht
irgendein Schaltungsdetail herausgreifen und nach einer völlig
willkürlichen Lösung fragen.
Es gibt sicherlich Millionen von Möglichkeiten durch eine Schaltung
einen konstanten Strom zu schicken. Welche zum Einsatz kommt, hängt aber
ganz entscheidend von der konkreten Schaltung ab. Da ist deine Frage
nach einem speziellen "Optokoppler" völliger Unsinn!
Also, jetzt zeige mal die ganze Schaltung, und dann gibt es sicher den
einen oder anderen, der dir dann ganz konkret helfen kann...
Hier noch meine kleine KSQ mit Transistor, 2 Stück R und ner LED.
Die LED dient als Ersatz für eine Z-Diode mit 2V Uz
Nebenefekt: sie leuchtet wenn die KSQ versorgt ist.
MFG:MBP
Markus.