Gast
#2174061
Hallo! Ich hab vor ein Inverterscheißgerät zu bauen. Ich entwickle beruflich Schaltnetzteile mit Leistungen im kW Bereich und Strömen über 100A, also ich weis was ich mache. Duch eben keine Schweißgeräte. Bis auf Current Sharing und Power Limit ist meist die Spannung welche ich regele. Ja, mit einem gekauften Gerät würde ich ein besseres Ergebniss erziehlen, gerade wegen der Programme Arcforce, Hotstart, Antistick, Liftarc, etc welche nicht so ohne Nachzubilden sind. Ob es billiger wird ist die Frage, an neueste Leistungshalbleiter komm ich ohne Probleme ran. Für die Auszulegung von Regelung/Ausgangangsdrossel/etc hätte ich gerne ein Model eines Lichtbogens beim Elektroschweißen. Muss nicht Spice sein, modeliere das auch in Simulink/Matlab. Nur hätte gerne eine Beschreibung, wie sich ein Lichbogen als Last verhält. Es wird sicher durch die langen Zuleitung etwas Induktivität da sein, ein paar µH. Doch wie groß ist der Widerstand und wie ändert er sich. Der Strom beträgt zb 125A, die Leerlaufspannung beträgt ja meistens 80V. Die Spannung mit Lichtbogen 5V-15V? Ich hab leider nur einen Scheißtrafo, sonst könnte ich mehr messen. Eine Messung an einem Inverter hat ergeben, das der Strom recht konstant bleibt, doch die Spannung zwischen den Elektroden sich nahezu zwischen 0 und 60V ändert. Im meinem ersten Ansatz würde ich als Last einfach eine Induktivität in Serie mit einem sich zufällig änderden Widerstand (60m bis 500m). Hat jemand Vorschläge, bzw Erfahrung?