HEXFET Power MOSFET

Gast #162102
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Erstmal danke für die Info!
Aber mal eine andere Frage. Ich will eine Motorsteuerung für BLDC
Motoren aufbauen (besser gesagt von TI-AppNote nachbauen). Im
Schaltplan sind aber keine Freilaufdioden zu sehen. Reichen dafür die
im FET "integrierten" Dioden aus, oder sollten zusätzliche Dioden
eingebaut werden. Bin leider nicht so bewandert in der analogen Welt.
Angehängte Dateien:
Gast #162103
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Hallo Sebastian!

Diese Dioden sind nicht in den MOSFET "integriert", der Aufbau eines
jeden Leistungs-MOSFETs bedingt diese Eigenschaft einer sog.
Body-Diode.

Du brauchst keine zusätzlichen Dioden einbauen, die Body-Dioden reichen
aus.

Mikesh
Gast #162105
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Die Bodydioden reichen nur, wenn Du nicht Teillast fährst.
Die erzeugte BackEmf wird im anderen Fall sehr groß. Deutlich höher als
die Betriebsspannung. Somit werden die Dioden leitend und der
resultierende Strom fliesst über die Betriebsspannung in den Akku
zurück. Da kommt schnell was zusammen. Die Verlustleistung steigt (Dank
der Bodydioden) immens an. Ich empfehle etweder die entsprechenden
MOSFET's genau in diesem mit durchzusteuern (Verkaufsmerkmal aktiver
Freilauf, Teillastsicher) oder externe Dioden einzusetzen, deren
Flussspannung kleiner den der Bodydiode ist.

Ja, ich habe sowas schon gebaut.
AxelR.
Gast #162106
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Ich beschäftige mich erst seid kurzem mit dem Thema Motorsteuerung
deshalb weiß ich nicht was du mit Teillast meinst. Alle drei Phasen
gleichzeitig schalten? Ich habe einen Motor zur Verfügung bei dem schon
einwenig Power im Gehäuse steckt. BLDC mit Nenndaten 24V/6,5A. Ist
vielleicht etwas überdimensioniert für nen Anfänger aber ich konnte mir
den Motor nicht aussuchen. Was verwendest du denn für MOSFET's bzw.
Freilaufdioden?

Sebastian
Gast #162109
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ich dachte eigentlich schon PhasenPWM...
Also wird es wohl mit dem vorhandenen Motor nicht ohne Freilaufdioden
gehen. Wie schaut es eigentlich im Halbschrittbetrieb mit der BEMF aus?
Hast du da schon irgendwelche Erfahrungen gemacht?

Sebastian
Gast #162110
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@Sebastian

Was verstehst Du unter Halbschrittbetrieb beim selbstkommutierenden
Betrieb eines synchronmotors? Das ist nicht wirklich mit einem
Schrittmotor zu vergleichen (Nur beim Start). Wir haben DREI Spulen,
von denen jeweils EINE zum Zeitpunkt T0 nicht bestromt wird. Die
Signale sind nicht 90° phasenversetzt, sondern 60° in der Phase
verschoben. Andererseits muss noch vorher umgeschaltet werden, da der
Spulenstrom, abhängig von der Induktivität des Motors, sonst zu langsam
ansteigt und Du so kein optimales Drehmoment haben würdest.(ups, war
nicht deine Frage, aber egal)

Ich weiss nicht, was die BEmF bei Halbschrittbetrieb macht, da ich noch
keinen meiner Motore im Halbschrittbetrieb laufen lassen habe.


AxelR.
Gast #162111
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mit Halbschritt (keine Ahnung wieso der Name) meine ich das wechselnde
Bestromen der Spulen. Ein Wechseln zwischen zwei Phasen und drei Phasen
ermöglicht doch den Motor in 30° Schritten zu drehen.

Wie findest du die Rotorposition (zwecks Kommutation) für den Start
herraus? Ein kurzer Startimpuls und dann gleich an allen Phasen
messen?
Damit müßte man doch die Rotorposition herrausfinden können.
Oder stellst du ihn mit einem langen Impuls in eine fixe Position?

"abhängig von der Induktivität des Motors"

habe leider so eine schlechtes Datenblatt zu meinem Motorbekommen, daß
mir diese nicht mal bekannt ist.

Sebastian

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