Phasenverschiebung beim Übertrager

OP #2186088
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Hallo zusammen.

Beim realen Übertrager kommt es ja auf Grund des Magnetisierungsstroms 
zu einer Phasenverschiebung zwischen Primär - und Sekundärstrom. Weiss 
Jemand vielleicht eine andere Möglichkeit um diese Phasenverschiebung 
auf zu heben ohne dabei am Kern oder an der Wicklung was zu machen?
Gast #2186189
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Früher hat man viel mit Hilfswicklungen und kunstvollen aktiven 
Gegenkopplungen gearbeitet, um Frequenz- und Phasengang zu linearisieren 
und die Klirrwerte erheblich zu verringern. Die älteren Ingenieure von 
Hauffe und Pikatron erinnern sich gerne daran und geraten immer noch ins 
Schwärmen...
#2187094
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@  Dimitri Penner (dima)

>doch schon ein Stromwandler. Dabei ist es mir halt wichtig das Primär-
>und Sekundärstrom die selbe Phase haben

Schön, aber wieviel Phasenfehler sind denn akzeptabel? Wie groß ist der 
Magnetisierungsstrom deines Stromwandlers und wie groß der Laststrom. 
Daraus kann man das gut abschätzen.

MFG
Falk
Gast #2187925
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Ja Kondensator geht Theoretisch nur bei einer Frequenz. Doch in der 
Praxis wird dies auch bei Resonanzwandlern gemacht, da sich mit einem 
Kondensator auch über einen Bereich der Phasenfehler hinreichend genau 
minimieren lässt.
Auch bei mehrestufigen Wandler für hohe Ströme/Leistungen wie in 
Stromrichtern und Multilevelkonvertern wird dies so gemacht (Wenn man 
sich keinen teureren (Hall, etc) Wandler Leisten darf)

MFG
Gast #2188240
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Funktioniert so wie bei der Blinleistungskompensation. Bei einer 
bestimmten Frequenz schiebt der Wandler um x°. Jetz muss diese 
Phasenverschiebung mit einer gleichen Reaktanz ausgeglichen werden.

Xc = 1/(j*w*C) = -j/(w*C)

MFG
Gast #2188813
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1. Phasenverschiebung mit einer Ohmschen Last(Glühobst) ausmessen(Oszi, 
Trenntrafo)
2. Phasenverschiebung mit Kondensator für 50Hz kompensieren.
Für diese Frequenz ist das Teil jetzt kompensiert.

Das ist doch eine lineare Schaltung, die Verschiebung ist nicht vom 
Strom
abhängig oder?

Andere Möglichkeit wäre ein Kompensations-Stromsensor.
Dazu hat der Stromsensor 2 Wicklungen(+Eine für den zu messenden Strom).
Es gibt eine Sense- und eine "Drive"-Wicklung. Der Strom durch die 
Drive-Wicklung wird mittels der Sense-Spule so geregelt, dass sich 
Lastwicklung
und Drive-Wicklung kompensieren. Dazu gibt es auch fertige 
Übertragerchen.

mfg mf
Gast #2188872
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Ich messe größerer Stromwandler (zb für Multilevelkonverter über einen 
Schwinkreis aus). IGBT Halbrücke treibt einen LC Schwinkgreis mit 400V, 
Drossel ist eine 1mx1m Kabeltrommel, C aus einem FLC-Konverter, 
Strombegrenzung durch ein Lastwiderstand. Gemessen mittels Stromzange 
zum Vergleich. Gibt sicher  viele andere Methoden, aber so machs ich 
eben.

Im Kleinformat zb nur 20A geht das genauso.

>Das ist doch eine lineare Schaltung, die Verschiebung ist nicht vom Strom
>abhängig oder?
Solange nichts Sättigt ja.
OP #2190524
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im Bereich von 20 Hz bis 10 kHz.
Ich benutze einen Wandler der an seiner sekundärseite mit einem 
Shunt-Widerstand abgeschlossen ist. Damit will ich erstens den 
Primärstrom messen und zweitens die Phasenverschiebung zwischen Primär - 
und Sekundärstrom herraus finden.
Beim Zweiterem tue ich mich noch etwas schwer.

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