Hallo, ich habe ein Problem, für welches sicher schon eine Lösung existiert. Also, ich habe eine Punktwolke. Als Messwerte (die alle auch einen Messfehler haben) habe ich die Abstände/Laufzeiten zwischen jeweils 2 Punkten. Ziel ist es, unter Zuhilfenahme der Abstandsinformationen eine Karte der Punkte zu erstellen. Idee: Konstruktion mit Zirkel / Kreisschnittpunkten. - Hierbei würde aber (dadurch, dass die Messabweichungen sich addieren) das Problem auftreten, dass, wenn ich ueber 2 verschiedene Wege die Position eines Punktes ermitteln will, eine großer Fehler entsteht. Idee: Gleichungssystem - dieses wäre überbestimmt und durch die Fehler nicht lösbar... Idee: Algorithmus: - Ich nehme mir einen Anfangspunkt und einen der mit ihm verbunden ist, sowie alle Informationen über Abstände zu anderen Punkten die vorhanden sind. Daraus ergeben sich dann Kreise.... dann muesste man die Toleranzen mit einbeziehen mhm... Frage: Gibt es einen solchen Algorithmus oder ein Programm, welches ein solches Problem lösen kann? Habt Ihr da Ideen / Erfahrungen? Vielen Dank erstmal!
Hallo Jim > Idee: Gleichungssystem - dieses wäre überbestimmt und durch die Fehler > nicht lösbar... Das stimmt so nicht. Es gibt (i.A. wegen der Fehler) keine exakte Lösung, aber eine (unter bestimmten Gesichtspunkten) optimale Lösung gibt es schon. Und die kann man auch ausrechnen, wie bei einem "normalen" Gleichungssystem. Sollte sich das Problem auf ein überbestimmtes lineares Gleichungssystem abbilden lassen könnte man das z.B. über die Penrose Pseudoinverse machen: http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudoinverse Grüße Flo
Hallo, das Problem hast du bei der Navigation (Koppeln)auch. Grundlage ist das Fehlerfortpflanzungsgesetz. Deine Kreise werden dort, in der Navigation, Fehlerkreis genannt. Reduziert wird der Fehlerkreis durch Redundanz. Das bedeutet für einen Punkt (Standort) werden mehrer Messungen gemacht und dann wird zwischen den Schnittpunkten der Fehlerkreise interpoliert. Dadurch wird der Fehler gegenüber den Einzelmessungen verringert. Das Prinzip spielt auch in der Satellitennavigation eine Rolle. Siehe dort. Namaste
Danke für Eure schnellen Antworten! Flo: Das könnte der richtige Weg sein. Das Verfahren mit der Pseudoinverse werde ich versuchen zu verstehen. Winfried: Ich glaube, du hast mich mißverstanden. Ich habe nicht fuer einen Punkt verschiedene Messwerte, und muss mitteln. Ich habe nur die Abstände von Punkten, die jeweils eine eigene "richtige" Position auf der Landkarte haben. Diese Abstände haben ne Messunsicherheit... Angenommen ich hätte auf nem Fußballfeld 10 kleine Roboter stehen. Jeder misst per Ultraschall den Abstand zu seinen Nachbarn. Die Werte funken die an mich und ich will nun (aus den fehlerbehafteten Daten) eine Landkarte erstellen mit den genauen Positionen der einzelnen Roboter. Wenn die Messfehler klein sind oder gar nicht da wären, könnte ich die Karte konstruieren. Aber mit Fehlern würden diese sich ja addieren und die "Bereiche", in denen sich ein Roboter befinden koennte immer groesser. weiterknobel Man muesste zuerst irgendwie eine optimale Lösung für die Berichtigung der Abstände finden.
Man sollte noch darauf hinweisen, dass dieses System nicht zwingend eindeutig lösbar ist: Wenn man von drei Punkten den gegenseitigen Abstand hat, so sind immer noch spiegel- und rotationssymmetrische Varianten möglich. Ein vierter Punkt kann zwar bei drei bekannten Punkten richtig eingeordnet werden. Allerdings muss man zuerst eine korrekte Hypothese über die Lage der Punkte betreffend den Spiegelsymmentrien haben.
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