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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LDR - Problem


Autor: Martin (Gast)
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Hi,

Ich hab einen LDR über einen AD-Wandler an einen µC angeschlossen. Wenn
es dunkel wird sollen ein LEDs vom µC angeschaltet werden. Außerdem will
ich einen dann einen Text auf einem LCD ausgeben. Mit einem
Potentiometer(10kOHM), das ich zum testen des Programms angeschlossen
habe, funktioniert es auch. Doch wenn ich jetzt den LDR anschließe
werden immer die LEDs angeschaltet, egal wie hell es ist. Wie kann ich
nun den hohen Wiederstand (1k - 10M OHM) des LDRs so an den Port
anschließen dass eine Spannung von 0-5V entsteht?

+5V o---|LDR|---|AD-Wandler|---o Port des µC


mfg

Martin

Autor: Der Elektrische Reiter (Gast)
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Das geht nicht.

Autor: LüLü (Gast)
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schonmal an Spannungsteiler gedacht...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

schau dir mal eine Spannungsteilerschaltung an, den unteren Wiederstand
ersetzt du mit deinem LDR. Umso niederohmiger der wird desto mehr
Spannung fällt am ersten Wiederstand ab.

Autor: Der Elektrische Reiter (Gast)
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Einen Spannungsteiler, mit nur einem veränderlichen Widerstand, kann man
nicht so dimensionieren, dass das geforderte 100%-Spannungsintervall
erreicht wird. Bei einem Poti ist das Anders. Der Gesamtwirderstand
bleibt gelich. In dem Maße in dem sich ein Widerstand verkleiner
vergößert sich der Andere.

Bei einem Spannunsgteiler hängt die Ausgangsspannung vom unteren und
vom Gesamtwiderstand ab. Ich beziehe mich auch die Schaltung in
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0201111.htm.

U2: Ausgangsspannung
Uges=EIngangsspannung; hier 5V
R1: Oberer Widerstnd
R2: LDR

U2=Uges*r2/(R1+R2)

Da R2 im Nenner steht sind die Spannungswerte 0V und 5V nicht
erreichbar.

Benötigst' Du wirklich eine quantitaive Aussage über die Lichtstärke,
oder genügt Die irgend was Qualitatives?

Autor: Martin S. (Gast)
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hallo elektrischer Reiter,

deine technischen und sonstigen Ausführungen klingen ganz gut, aber
bist du dir sicher im Gebrauch der Begriffe "Qualität" und
Quantität" ? Mir ist schon klar, was du damit aussagen willts, aber
ich "empfinde" daß Qualität hier nicht das geeigntee Wort darstellt.


eher wäre da meines Erachtens: "diskreter Wertebereich" versus
"binärer Wertebereich". Eine gewisse Qualität und Reproduzierbarkeit
sollte bei beiden Methoden gegeben sein.

Autor: edi-edi (Gast)
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das ist doch eine typische Situation fuer den Einsatz des
Komparatorators....falls vorhanden...

Ed

Autor: Arno (Gast)
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Ohne zusätzliche Schaltungsmaßnahmen geht es nur mit einem
Spannungsteiler. Der obere Widerstand nach + muß zuerst abgleichbar
gemacht werden, um den Schwellwert festzulegen.
In Deinem ersten Posting wolltest Du nur feststellen, ob es hell oder
dunkel ist.
Also heisst die Lösung: Spannungsteiler wie oben beschrieben, mit R =
ca 5 x Hellwiderstand des LDR und entsprechende Auswertung. Hier tuts
je nach Verwendung auch ein Komparator- oder Schmitt-Triggereingang.
Das einfachste wäre allerdings, Du ziehst um ,wenn über Dir ne
Kellerwohnung frei wird. Hi!
Arno

Autor: TravelRec. (Gast)
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Mal jetzt ganz ohne Quatsch, 5V Obergrenze müssen doch gar nicht sein,
weil so ein A/D-Wandler hat doch ´ne Referenz, die man einstellen kann.
Wenn man diese herunterdreht (mittels Poti oder externer
Referenzspannungsquelle), muß die obere Spannung am A/D-Eingang nur
noch, sagen wir: 3V für die Vollaussteuerung (also den max.
Digitalwert) des A/D haben. Damit kommt man mit einem Spannungsteiler
am LDR immer hin. Nur so ´ne Idee.

Autor: Martin (Gast)
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Ok, danke für eure Hilfe. Mit einem Spannungswandler funktioniert es.

mfg
Martin

Autor: Andi (Gast)
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Ich hatte am Tiny26 so was als Spannungsteiler gemacht und es läuft
hervorragend:
+5V --> R10K zum AD-Pin --> LDR --> GND --> 100µF parallel vom AD-Pin
zu GND

Die Software geht folgender maßen:
Per Drehgeber wird ein digitaler Wert (in dem Fall 8 Bit) vorgegeben.
Wird dieser Wert eine bestimmte Zeit lang von dem AD-Wert überschritten
(LDR wird hochohmiger, es ist dunkler) wird was eingeschaltet, wird
dieser Wert eine bestimmte Zeit lang unterschritten (LDR wird
niederohmiger, es wird heller) wird was ausgeschaltet.
Die Einschaltdauer kann man per Software je nach Überschreitung des
AD-Wertes zum vorgegebenen Wert noch Variieren (verkürzen).

MfG
Andi

Autor: Martin (Gast)
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Genau so hab ich das jetzt auch gemacht. Den Kondensator hab ich weg
gelassen da ich gerade keinen hatte. Es funktionier aber auch so.

mfg
Martin

Autor: Der Elektrische Reiter (Gast)
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Für mich gilt:

Quantitativ = Messen
Qualitativ = Hell-Dunkel-Aussage

Wenn nur eine Schaltschwelle benötigt wird, würde ich das auch genauso
machen wie oben beschrieben. Dann stellt sich jedoch die Frage, ob ein
ADC überhaubt benötigt wird, oder ob's ein einfacher Schmitt-Trigger
auch tut.

Der Kondensator glättet übringens nur aufmodulierte
Helligkeitsschwankungen, wie sie z.B. durch Leuchtstofflampen
entstehen.

cu

Autor: Martin S. (Gast)
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@elektrischer Reiter

also ist "quantitativ" für dich ein analoger (stetiger) Meßwert, und
"qualitativ" ein binärer Meßwert.

Hm, kannte ich noch nicht, dies ist für mich eine etwas ungewöhnliche
Begrifflichkeit. Ist dir dese Zuordung auch noch in anderem
Zusammenhang geläufig (also nutzten diese Gliederung auch ander
"Leute") ?

Autor: Der Elektrische Reiter (Gast)
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Hmm... So genau habe ich den Unterschied quantitiv/qualitativ nicht
betrachtet.

Ich meinte:
Quantitativ ist ein konkreter Messwert. Ob analog/digital oder stetig/
unstetig oder kontinuierlich/diskret usw. das ist egal.
Qualtitativ ist eine nicht konkrete Aussage, kann auch eine Emotion
(=Empfindung) sein.

Beispiel:
Quantitativ: Die Lichtstärke der LED beträgt 5 Candela.
Qualitativ: Die LED ist superhell.

oder:
Quantitativ: Die Temperatur beträgt -20 Grad Celsius
Qualitativ: Es ist saukalt.

Aber trotzdem interessant wie das die Anderen so sehen.

cu

Autor: Andi (Gast)
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Na ja, ich denke mal, dass das hier nicht so ganz passt.
In einer Produktion ist Quantität = viel und billig was nicht lange
oder evtl. eine bestimmte Zeit hält, meist bis kurz nach Ende der
Garantie bzw. Gewährleistung.
Dadurch unterscheidet sich ein Qualitätsprodukt dadurch, das nahezu nur
die besten Bauteile in Anbetracht sehr genauer Funktion und langer
Lebensdauer verwendet werden und Einzelstücke oder auch Handgemacht
sind.
Ungefähr gegenüber Genau würde hier besser passen.

MfG
Andi

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