Forum: Offtopic Datenbank-Sicherheit bei Banken, Versicherungen, Behörden.


von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


Lesenswert?

Hallo,

ab und zu kommt es ja vor, dass Kreditkartendaten, Kundendaten usw. 
gestohlen werden. Diese Nachrichten sorgen für viel Aufruhr. Nun sind 
das doch sicher nicht die einzigen Probleme, welche bei Datenbanksystem 
auftreten. Angenommen, es passiert folgendes: Bei einem Kreditinstitut 
fällt plötzlich auf, dass da noch ein Konto da ist, wozu kein Kunde 
existiert. Diese Panne lässt sich leider nicht so einfach unter den 
Tisch kehren, da da viel Geld drauf ist und auch einige Zahlungsein- und 
-ausgänge stattfinden. Man könnte sich noch viele andere Beispiele 
überlegen: Einwohnermeldeamt (ein paar zu viel und ein paar zu wenig 
;))...

Wie wird eigentlich in der Praxis so etwas verhindert? Und wenn so etwas 
passiert ist, wie wird das Problem gelöst?
Ein Backup nützt dann oft nichts, weil die Backups selbst ja auch schon 
Fehler enthalten, da sie schon >10 Jahre unbemerkt schlummern.

von P. M. (o-o)


Lesenswert?

Du hast diverse Programme auf deinem Computer, die ähnliche Datenmengen 
und Frequenzen wie eine Kreditkartenfirma o.ä. verwalten und 
manipulieren müssen, z.B. Computerspiele oder ein Compiler. Das klappt 
ja in der Regel gut. Somit kann man davon ausgehen, dass noch sensiblere 
Datenbanksysteme 'sicher' ausgelegt werden können.

Das Problem sind also nicht interne Fehler, wie z.B. ein vergessenes 
Konto, sondern eben Einbrüche von aussen oder komplette Ausfälle, warum 
auch immer. Ein Patentrezept dagegen gibt es natürlich nicht.

von Marek N. (Gast)


Lesenswert?

Also,

falls mal eine Bank ein Konto ohne Inhaber und mit ner großen Menge Geld 
findet, schreibt sie meistens irgendwelche wildfremnden Leute and und 
sagt ihnen, dass du dich als der Erbe oder sonst was ausgeben musst. 
Dann musst du nur noch so 10.000 € per Western-Union überweisen, um die 
üblichen Formalitäten zu erledigen und die Steuer- und Zollbeamten zu 
bestechen und dann kannst du mit dem Bank-Direktor Halbe-Halbe machen. 
löl

Beste Grüße, Marek

von Paul B. (paul_baumann)


Lesenswert?

@Marek

Das hatte ich voriges Jahr: Beinahe jeden Tag eine Mail, daß man mich 
mit
Scheinen und Münzen überhäufen wolle, wenn ich nur einen kleinen Obolus
für Anwaltskosten und diversen anderen Kram überweise.

Irgendwann hörte das auf. Wahrscheinlich hat man dann einen anderen
glücklichen Erben ausgemacht.

dämlich grins

MfG Paul

von Purzel H. (hacky)


Lesenswert?

Ich hab auf diese mails hin und wieder geantwortet, sie haetten Glueck, 
ich sei tatsaechlich Erbe, muesse deswegen auch an einem 100% Anteil 
bestehen. Es kam dann auch nicht mehr...

von Ben _. (burning_silicon)


Lesenswert?

Auf solche Mails sollte in keinem Fall geantwortet werden, weil man 
damit nur die eigene eMail-Adresse in den Spammer-Listen als existierend 
bestätigt.

Genau das gleiche gilt leider auch für die Austragen- oder 
Newsletter-deaktivieren-Links bei unseriösen "Erotik-Artikeln" nenne ich 
es mal. Oft führt dieser Link nur auf die beworbenen Betrügereien oder 
-schlimmer- er verifiziert die Mailadresse als "armes Schwein was den 
Spam wirklich liest".

Den Spam als Abuse beim zuständigen Provider zu melden macht auch keinen 
Sinn weil die schneller einen neuen Mailverteiler haben als der alte 
gesperrt ist.

Am besten einfach löschen, das kostet am wenigsten Zeit.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.