Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Großsignalgleichungen


von Steffen Stepaulus (Gast)


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Hallo,

ich weiss, dass man Kleinsignalgleichungen eines Verstärkers/Transistors 
nutzt um die Transferfunktion für kleine Auslenkungen zu beschreiben. 
SPICE soll auf diese Art arbeiten: DC Arbeitspunkt finden, Linearisieren 
und dann mit Knotenpunktgleichungen das System lösen.

Ist es allein der "Aufwand" wieso man nicht gleich die 
Großsignalgleichungen nimmt, Laplacetransformation und dann im 
Frequenzbereich das System löst und zurück in den Zeitbereich 
transferiert. Die entstehende Übertragungsfunktion wäre doch genauer. 
Ist es mit heutigen Rechnern nicht möglich diesen Weg auch für größere 
Schaltungen z.B. einem Verstärker zu wählen?

Danke für eure Meinungen :)

Steffen

von Purzel H. (hacky)


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Was Gross-Signalgleichungen ? Kleinsignal bedeutet einen Arbeitspunkt 
und die Aussteuerung ist klein gegenueber der Versorgungsspannung.
Laplace bedeutet ein lineares System. Das System kann fuer einen 
Arbeitspunkt in Kleinsignalfall linearisiert werden. Dh fuer das 
Kleinsignalverhalten koennte man den Laplace hervorziehen. 
Grossignalverhalten ist generell nichtlinear, und daher auch nicht mit 
Laplace loesbar.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Kleinsignalparameter sind Konstanten im Arbeitspunkt. 
Netzwerkanalyseprogramme arbeiten also mit diesen Konstanten 
Vierpolparametern. Natürlich könnte man statt mit Konstanten mit den 
tatsächlichen Funktionen in der Matritzenrechnung operieren. Das führt 
auf eine Aufwandsabschätzung. Viele analytische Beziehungen wie 
Leistungsanpassung, Ein- und Ausganswiderstände, Reflexion usw. sehen 
dann nicht mehr so schön aus.

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