Hallo, ich weiss, dass man Kleinsignalgleichungen eines Verstärkers/Transistors nutzt um die Transferfunktion für kleine Auslenkungen zu beschreiben. SPICE soll auf diese Art arbeiten: DC Arbeitspunkt finden, Linearisieren und dann mit Knotenpunktgleichungen das System lösen. Ist es allein der "Aufwand" wieso man nicht gleich die Großsignalgleichungen nimmt, Laplacetransformation und dann im Frequenzbereich das System löst und zurück in den Zeitbereich transferiert. Die entstehende Übertragungsfunktion wäre doch genauer. Ist es mit heutigen Rechnern nicht möglich diesen Weg auch für größere Schaltungen z.B. einem Verstärker zu wählen? Danke für eure Meinungen :) Steffen
Was Gross-Signalgleichungen ? Kleinsignal bedeutet einen Arbeitspunkt und die Aussteuerung ist klein gegenueber der Versorgungsspannung. Laplace bedeutet ein lineares System. Das System kann fuer einen Arbeitspunkt in Kleinsignalfall linearisiert werden. Dh fuer das Kleinsignalverhalten koennte man den Laplace hervorziehen. Grossignalverhalten ist generell nichtlinear, und daher auch nicht mit Laplace loesbar.
Kleinsignalparameter sind Konstanten im Arbeitspunkt. Netzwerkanalyseprogramme arbeiten also mit diesen Konstanten Vierpolparametern. Natürlich könnte man statt mit Konstanten mit den tatsächlichen Funktionen in der Matritzenrechnung operieren. Das führt auf eine Aufwandsabschätzung. Viele analytische Beziehungen wie Leistungsanpassung, Ein- und Ausganswiderstände, Reflexion usw. sehen dann nicht mehr so schön aus.
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