@ Freddy (Gast)
Schauen wir uns deine Schaltung nochmal an,
da ist ganz viel Potential drin, man müsste nur ein paar Bauteilewerte
verändern.
Ich werde ich die Stufe mit Q3, R3,R4,R7 und R6 besprechen.
Ich würde diese Stufe optimal dimensionieren und dann mehrere mal
hintereinander schalten.
Um eine optimal Aussteuerbarkeit zu haben wählen wir den Arbeitspunkt
so, das an R7 etwas weniger als die halbe Versorgungsspannung abfällt.
Sagen wir mal 4V.
Anscheinend möchtest du pro Stufe 10 fache Verstärkung haben.
Dann würde wenn das Verhältnis von R7 zu R6 gleich 10 ist, an R6 0,4V
abfallen. Wir entscheiden uns einfach mal aus dem Bauch heraus und
wählen 10mA Kollectorstrom.
Wir sind in der Wahl des Kollectorstromes einigermaßen frei.
Wir könnten auch 100µA wählen, die Schaltung würde dann um den Faktor
100 hochohmiger sein.
R6=0,4V / 10mA = 40 Ohm.
R7=4V / 10mA = 400 Ohm.
Der Spannungsteiler an der Basis ist so zu dimensionieren:
Basisspannung soll sein Emitterspannung (0,4V) plus B-E Spannungsabfall
(0,65V)
Das ergibt 1,05 V. Mit 1V weiterrechnen ist auch Ok.
R4 sollte höchstens 100 mal R6 sein also wählen wir R4 = 4k.
Wenn an R4 1V abfällt, fallen an R3 = Versorgungsspannung minus dieses
eine Volt ab = 8V.
Also muss R3 8 mal so groß wie R4 sein = 32K.
Den Eingangswiderstand schätzen wir unter vernachlässigung anderer
Bauteile grob auf denn Wert von R4 = 4k.
Die untere Grenfrequenz ist mit C2 = 100µF = 1/(2*PI*C2*R4)=0,39Hz.
Wenn eine untere Grenzfrequenz von 10Hz OK ist reicht für C2 auch 4µF.
Ich würde da eventuel einen Folienkondensator verwenden.
Du musst nicht sklavisch an genau diesen berechneten Werten festhalten,
wähle einfach den nächtsen erhältlichen Normwert.