Du bist Anfänger. Das ist okay, das gehört dazu. In vielen Bereichen bin
ich auch Anfänger, zum Beispiel im Hellsehen.
Wir wissen, daß Du anhand des Tutorials vom Mega128 über RS-232 ein
Zeichen an den PC schicken willst, aber nichts ankommt. Dafür kommen
von den Register-Settings über das Programm, die Hardware des Mega128
und des Bustreibers bis zum Kabel und dem Terminalprogramm des PC alles
in allem etwa eine Million Ursachen in Frage.
Darum habe ich Fragen gestellt, um das Problem einzugrenzen. Z.B.
sollte man wissen, daß das Programm überhaupt läuft auf dem µC. Dazu
fangen auch die erfahrensten Profis bei neuer Hardware mit ganz
trivialen Schritten an wie dem Ansteuern von LEDs. Wenn die blinkt,
weiß ich schon einmal: ich habe den Controller programmiert und er
läuft (erstes Bier für mich).
Wenn das klappt, kannst Du mit jedem LED-Blinken ein Zeichen auf den
UART schreiben und mit dem Oszilloskop nachsehen, ob da etwas passiert
auf dem entsprechenden Pin (ein wenig Auf und Ab zwischen 0 V und VCC).
Wenn auch das der Fall ist, hinter dem RS-232-Treiberbaustein
nachschauen, ob da auch etwas passiert (diesmal zwischen + ein paar
Volt und - ein paar Volt). Da wäre dann das nächste Bier fällig.
Wenn es nachher daran liegt, daß die Adern des seriellen Kabels
vertauscht sind, wäre es doch blöd, wenn Du die halbe Nacht über Deinem
Code gebrütet hast.
Deswegen wäre es auch keine Hilfe, wenn Dir jemand hier den Code für
den Mega128 diktiert. Wenn Du so ein Zeug studierst, kannst Du an
diesem Fall wesentlich mehr lernen als ein wenig AVR-Assembler: Du
lernst systematische Fehlereingrenzung.
Und wenn Du damit nicht weiterkommst, kann Dir hier jemand
weiterhelfen, wenn Du ihm die passenden Informationen Deiner
Eingrenzung mitlieferst (z.B. "Programm läuft, aber am TX0-Pin
passiert nichts. Hier ist mein Code: ...").