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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarz


Autor: Flo (Gast)
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Hi Leute!

Kann mir jemand erklären was für einen Quarz ich für meinen MCU brauche.

Hab schon öfter gesehen dass ein 4Mhz angeschlossen wurde. In einer 
anderen Schaltung war dann aber wieder ein 10Mhz Quarz dran.

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe bestimme ich mit dem Quarz 
die Taktfrequenz des MCU. Also brauche ich je nach gewünschter 
Taktfrequenz den entsprechenden Quarz.

Stimmt das???

Danke für eure Antworten.

MfG

Flo

Autor: Retro (Gast)
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Ja das stimmt. Zusätzlich zum Quarz brauchst du für einen externen 
Oszillator noch zwei Kondensatoren.

Jeder Controller hat eine Taktfrequenzspanne, der Quarz darf nicht 
darunter und nicht darüber liegen. Dazu guckt man sich einfach mal das 
Datenblatt an... http://www.avrfreaks.net/

Du kannst auch einen Quarzoszillator mit passender Frequenz nehmen.

Autor: Peter (Gast)
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> Ja das stimmt. Zusätzlich zum Quarz brauchst du für einen externen Oszillator 
noch zwei Kondensatoren.

Und ich dachte immer, der Quarzoszillator wäre Bestandteil des AVR

> Jeder Controller hat eine Taktfrequenzspanne, der Quarz darf nicht darunter und 
nicht darüber liegen.

Also ich hab schon 12MHz AVRs problemlos mit einem 4 MHz Quarz laufen 
lassen. Muss wohl eine ziemliche Spannweite haben, diese Spanne.

Gruss

Peter

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Der Oszillator ist intern und braucht normalerweise nur noch den Quarz 
und 2 Kondensatoren.

Jeder AVR darf bis 0 MHz runtergetaktet werden.

Autor: Flo (Gast)
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Danke schön!!!

Als Werte für die Kondensatoren nimmt man doch so zwischen 27pF und 
100pF?

Autor: Peter (Gast)
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> Als Werte für die Kondensatoren nimmt man doch so zwischen 27pF und 100pF?

Die Grösse der Lastkapazitäten hängt vom verwendeten Quarz ab. Bei 
Reichelt stehen die Werte z.B. im Katalog bei den jeweiligen Typen 
dabei. Wenn Du es nicht weisst, würde ich mal versuchsweise 2x20pF oder 
2x32pF nehmen.

Für einen Anfänger wäre jedoch meiner Meinung nach ein Keramikschwinger 
oder ein integrierter Quarzoszillator eher empfehlenswert, weil das 
schaltungstechnisch einfacher, funktionssicherer und weniger 
fehlerträchtig ist. Ist aber Ansichtssache.

Gruss,

Peter

Autor: Retro (Gast)
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Peter, es ist wohl klar ersichtlich dass ihn ausschließliche die externe 
Beschaltung intressiert. Im weiteren macht es herzlich wenig Sinn einen 
Mikrocontroller im kHz Bereich zu betreiben, egal ob es es rein 
theoretisch kann.

Ebenfalls weiss ich beim besten willen nicht was man bei drei Bauteilen 
groß falsch machen kann. Selbst auf einer Lochrasterplatte gibts da 
keine Probleme, man sollte nur darauf achten die ganzen Bauteile so nah 
wie möglich am Controller zu plazieren. Auch wenn es sich um HF handelt 
ist es lange nicht so kritisch wie die konventionelle HF-Technik.

Autor: Flo (Gast)
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Also ganz der Anfänger in Elektronik bin ich nicht.

Mach ja immerhin ne Ausbildung zum Kommunikationselektroniker.

In Sachen Microcontroller kenn ich mich aber so gut wie überhaupt nicht 
aus. Das mit dem Quarz beschalten ist nicht das Problem.

Mir war nur unklar warum mal ein 4Mhz und mal ein 10Mhz Quarz verwendet 
wird. Sprich was passiert wenn man verschiedenen Quarze verbaut.

Die Frage habt ihr mir aber super schnell beantwortet!!!

Danke @ Retro, Peter und Andreas

Autor: Eckhard (Gast)
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Hallo,

so ziemlich alle Controller sind inzwischen CMOS Chips, diese ziehen bei 
einem höheren Takt auch einen höheren Strom. Wenn es also eher auf den 
Stromverbrauch als auf die Geschwindidkeit ankommt, dann macht der 
geringere Takt durchauus sinn.

Die zulässigen Taktraten und den dazugehörigen Szromverbrauch kann man 
normalerweise dem Datenblatt entnehmen.

Eckhard

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