Hi,
ich suche einen kleinen fertiges DSP board. Soll so günstig sein
wie es nur geht. Brauche nur einen Digitalen eingang und 4 Digitale
ausgänge.
Bekommt man schon was für 5-10Euro?
Will Seriel einfach ein Signal einlesen und dann 2 PWM signale
generieren und 2 normale Digitale ausgänge um was zu schlaten.
Beste Grüße
Weißt du überhaupt was ein DSP ist und was der Unterschied zu einem
normalem Prozessor ist?
Ich glaube du brauchst einfach nur einen einfachen Microcontroller.
Ein AVR wäre auch eine Möglichkeit.
Wenn ich dich falsch verstanden habe, hier noch einen Tipp für einen
DSP:
Microchip dsPIC30
Das Launchpad ist wohl konkurenzlos, fertige Boards sind meistens recht
teuer.
Ich würde mir kurzerhand nen PIC auf ein Stück Lochraster löten, der
braucht nicht viel drumherum. Atmel-Kram läuft aufs selbe raus.
Tip: bei microchip kann man evtl. noch Gratismuster schnorren - leider
nur PICs, keine fertigen Boards.
Wenn du wissen willst, ob ein schlichter Mikrocontroller für deine
aufgabe passt, beschreibe mal genauer was das Ding machen soll. Wozu ist
die Schaltung gedacht ?
Hi,
ich Spiele mit einem kleinem Bifferboard rum. Ich würde gerne damit
ein paar Lämpchen ansteuern und PWM erzeugen. Dazu möchte ich nur ein
GPIO Ausgang nutzen.
An den GPIO ausgang soll dann ein Microcontroller der Seriell
irgenwelche befehle endgegen nimmt und mir dann die passenden Ausgänge
schaltet und pwm's erzeugt.
Grüße
Könnte man, aber wieso über USB?
Stell ich mir komplizierter vor über USB zu kommunizieren als über ein
GPIO. Zumindest hab ich schon mal Signale über GPIO generiert.
Es gibt noch 2, für die serielle konsole. Aber die benutze ich eh nicht,
da ich immer per ssh auf das Teil connecten.
Das LaunchPad ist mir etwas zu groß. Sollte halt auf garkeinenfall
größer werden als das bifferboard an sich.
Lässt sich da was machen?
Schau dir mal das hier an:
http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/usb4all/usb4all.htm
Im CDC-Modus wird das Ding (unter Windows 7) sofort als serielle
Schnittstelle erkannt.
Schau mal in die ausführliche Anleitung, was das USB-4-ALL so alles
kann...
Der Haken: musste selber löten, kenne keinen Hersteller.
Programmiergerät erforderlich.
DSPUser schrieb:> Es gibt noch 2, für die serielle konsole. Aber die benutze ich eh nicht,> da ich immer per ssh auf das Teil connecten.>> Das LaunchPad ist mir etwas zu groß. Sollte halt auf garkeinenfall> größer werden als das bifferboard an sich.>> Lässt sich da was machen?
Wenn Du so spezielle Anforderungen hast, dann musst Du selber ran:
- ein kleiner dsPIC30F kostet bei Reichelt etwa 4 €
- ein Quarz im üblichen HC49U/S liegt bei etwa 0.25 €
- ein MAX3232 im DIL 2.15€, SO16 ist etwas billiger
- dann eine Handvoll 100n keramisch und die übliche 22p (oder sowas in
der Größenordnung) für den Quarz und ggf noch etwas Kleinkram wie
Pfostenleisten oder der einer oder andere Pullup und etwas Draht ...
sagen wir nochmal ein Euro
- Lochrasterplatine sagen wir mal ein Euro
Dann sind wir knapp unter 10€. Wie klein Du das ganze dann bekommst,
hängt dann von Deinen Baukünsten ab. Wenn Du Platinen ätzen kannst,
solltest Du auf SMD gehen, dann wirds noch kleiner.
Weitere Kostensenkungen gehen nur bei Erhöhung der Stückzahl. Wieviel
brauchst Du denn davon?
Merke Dir fürs Leben: Einzelstückzahlen sind teuer.
fchk
Hab mal ein wenig rumgeschaut. Einen Atmega bekommt man ja schon für ein
paar euro. ABER ich hab mir sagen lassen das man den nur über JTAG
programmieren und debuggen kann.
Ein JTAG Adapter würde um die 2-300 Euro kosten. Geht das auch nciht
billiger irgendwie?
DSPUser schrieb:> Hab mal ein wenig rumgeschaut. Einen Atmega bekommt man ja schon für ein> paar euro. ABER ich hab mir sagen lassen das man den nur über JTAG> programmieren und debuggen kann.
Die normalen AVRs haben alle eine ISP-Schnittstelle zum reinladen des
Programmcodes. Debuggen geht darüber aber nicht. Dafür brauchst Du JTAG
oder DebugWire, wobei letzteres ein Krampf ist.
> Ein JTAG Adapter würde um die 2-300 Euro kosten. Geht das auch nciht> billiger irgendwie?AVR Dragon: etwa 60 Euro.
Wenn Du wie von mir vorgeschlagen einen dsPIC30F nehmen würdest,
bräuchtest Du nur ein PicKIT3, was auch so 60 Euro kostet, und damit
könntest Du fast alle aktuellen Bausteine von Microchip programmieren
und debuggen, und Du brauchst dafür nur zwei Prozessorpins. Plus: Du
kannst Dich nicht aussperren. Beim AVR geht das.
fchk
> Ein JTAG Adapter würde um die 2-300 Euro kosten. Geht das auch> nciht billiger irgendwie?
Bei Controllern von Renesas geht das auch ueber eine der 2-9 seriellen
Schnittstellen. Sowohl brennen wie debuggen. Aber natuerlich hast du
dann keinen AVR, muesstest selber denken und koenntest weniger
abschreiben. Daher ist dieser Loesungsansatz heutzutage nicht mehr so
beliebt.
Die Renesas haben ebenfalls einen Multiply+Add befehl. Nicht das es
damit schon DSPs sind, aber einen digitalen Filter habe ich damit
schonmal spasseshalber aufgebaut.
Olaf
DSPUser schrieb:> Ein JTAG Adapter würde um die 2-300 Euro kosten. Geht das auch nciht> billiger irgendwie?
Wie wäre es denn mit dem AVR LAB?
http://wiki.ullihome.de/index.php/USBAVR-ISP/de
Das kostet nur 6 Euro, man kann verschiedene Firmware
benutzen und der PC erkennt die Adapter z.B. als
AVRISPmkII, STK500v2, JTAGICEmkII und man kann diese
z.B. direkt aus AVR Studio ansteuern. Also von wegen
die JTAG Adapter würden 2-300 Euro kosten... Aus dem Zeitalter
sind wir ja nun raus D;
Den Adapter kann ich nur empfehlen! Hab selbst 2 Stück und
funktionieren prima!
Lg
Tony
Löte dir einen SI Prog Programmieradapter für RS232 aus 2x z-diode, 1x
bc547 und 3x widerstand. Benutze ponyprog. So kommst du unter 1€ weg.
http://www.lancos.com/prog.html
ps solange du deine Schaltung selber mit Spannung versorgst brauchst du
nur die Bauteile zu verdrahten die an MOSI MISO SCK RESET gehen (und
natürlich GND).
also
R1,R3,R5,R6,Z1,Z2,Q1
J1: Pin 3=RESET
4=MOSI
5=GND
7=SCK
8=MISO
J2: Pin 2=Reset
4=SCK
5=MOSI
6=MISO
10=GND