Das ist ein sogenanntes Vakuum-Fluoreszenzdisplay (VFD). Mit den
Heizfäden musst Du sehr vorsichtig sein, die haben eine spezielle
Beschichtung. Wenn sie einmal zu viel Strom bekommen, ist die Funktion
der Röhre hin. Die Heizspannung liegt bei solchen Röhren i.d.R. bei ca.
1,5-2V. Man kann diese aber auch gut mit einem regelbaren Netzteil
ermitteln. Man setzt sich mit der Röhre in einen etwas abgedunkelten
Raum, also nicht gerade bei Tageslicht, und dreht die Spannung langsam
und vorsichtig hoch. Erkennt man gerade so ein dunkelrotes Glühen der
Fäden, hat man ziemlich genau die richtige Spannung. Für die Anoden
benötigen solche Displays eine recht hohe Spannung. Diese liegt so
zwischen 40V und 200V, wobei ich bei einem Taschenrechner-Display eher
so in Richtung 40-60V schätzen würde. Die Anoden mit den
Leuchtstoff-Displaysegmenten werden über Vorwiderstände an dieser
Anodenspannung betrieben. Diesen kann man auch durch Versuch ermitteln,
die Anodenspannung ist nicht so kritisch, der Strom schon eher. An die
Gitter kommt bei Anzeige eine positive Beschleunigungsspannung. Diese
ist aber auch vom Typ der Röhre abhängig. Man benötigt auf jeden Fall
Treiber, die solche Spannungen schalten können. Vielleicht findest Du ja
auch ein Datenblatt des Typs. Oder schau dir einfach mal die
Datenblätter bei Herstellern, wie z.B. Futaba an. Man kann ja in erster
Näherung vielleicht auch die Daten einer ähnlichen Röhre zum
Ausprobieren übernehmen.
Gruss,
Peter