Ein Beispiel mit Zahlen:
Netzteil soll 24V mit maximal 1A ausgeben
Schaltregler gibt 12V aus und wird mit z.B. 1A belastet. Wirkungsgrad
sei 100% (also etwa 0.5A aus dem Netzteil)
Jetzt erhöhen wir die Last. Bis 2A geht es noch gut. Dann springt die
Strombegrenzung rein.
Bei über 2A wird folgendes passieren: die Spannung bricht ein, daraufhin
zieht der Schaltregler noch mehr Strom (bzw. will es, aber er kann es
nicht), die Spannung bricht weiter ein.
Bei irgendwo um die 13V ist dann erstmal Schluss mit Schalten ;-) Der
Regler schaltet sich ab. Es gibt einen gewissen Spannungsabfall über den
Regler, die Last selbst bekommt aber noch ein bisschen Strom. Die
Spannung wird dann irgendwo vermutlich knapp unter 12V liegen. Damit
sollte das System auch wieder stabil sein. Zu Schwingen fängt es bei mir
zumindest nicht an.
Ich merk das oft wenn ich mit LED-Streifen experimentiere die an einem
24V -> 12V Schaltregler hängen. Wenn ich die Spannung zuweit runterdrehe
(z.B. eben auf diese 12.5V), dann schaltet er ab, die Streifen leuchten
aber dennoch weiter, aber nicht mehr so stark.
Ob das bei allen Schaltreglern so ist? Ich denke eher nicht.
Ach ja: Es ist übrigens kein negativer Widerstand, sondern ein negativer
DIFFERENTIELLER Widerstand. Der Widerstand wird nicht negativ sondern
nur die "Steigung" der Kurve ist negativ.