Hallo,
ich habe folgendes Problem was ich einfach nicht verstehe:
Ich habe eine kleine Experimentierplatine mit einem AVR Atmega8 welcher
über einen ISP Programmer mit BASCOM (DEMO) programmiert wird. Das
funktioniert ein paar mal sehr gut aber plötzlich erscheint in BASCOM
'couldn't detect chip' obwohl ich nichts an der Hardware geändert habe
und auch die Fuses nicht verstellt habe. Als Programmer verwende ich
diesen hier:
http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=10
Ich habe schon 4 AVR's geschrottet und verzweifle schön langsam. Was
macht den AVR so empfindlich.
Danke schon mal im Voraus für Eure Antworten
Wolfgang
> Da war es das Netzteil
Genau das hatte ich vor wenigen Tagen auch: meine Testschaltungen werden
aus einerm kleinen 5-Volt-Netzteil mit LM317 gespeist. Da gab es eine
kalte Lötstelle am ADJ-Anschluss, bis ich das gefunden habe, waren
mehrere µC abgeraucht, weil der Fehler temperaturabhängig war.
Hi
Schau mal nach, ob du die für die ISP-Programmierung benötigten Portbits
benutzt. Ich glaub, wenn du PB5 als Ausgang beschaltest, ist der Zugriff
über ISP blockiert. Wenn du ihn unbeschaltest läßt, geht's.
Gruß oldmax
Danke für Eure Antworten, das mit dem Netzteil klingt interessant da es
sich um ein Steckernetzteil mit Eisenkern handelt. Aber können
eventuelle Spannungsspitzen wirklich über den 7805 springen? Ich glaube
schon dass ich das Netzteil zwischendurch ausgesteckt habe. Im Anhang
habe ich den Schaltplan des Boards.
Gruß
Wolfgang
oldmax schrieb:> Hi> Schau mal nach, ob du die für die ISP-Programmierung benötigten Portbits> benutzt. Ich glaub, wenn du PB5 als Ausgang beschaltest, ist der Zugriff> über ISP blockiert. Wenn du ihn unbeschaltest läßt, geht's.> Gruß oldmax
Kann ich mir nicht vorstellen ehrlich gesagt. Der Controller wird ja
ohnehin vorher resettet ...
Wieso ist AREF mit 100nF an Vcc?
Ist GND vom IC5 auch wirklich fest an der gemeinsamen Masse? Gelötet?
Sind alle Massen wirklich elektrisch miteinander verbunden? Keine kalte
Lötstelle?
Blackbird
Hallo!
Das Problem mit den LCDs kenne ich auch. Das Problem habe ich dann so
gelöst, dass ich den Enable-Eingang des LCDs auf LOW halte, sobald der
ISP angesclossen wird. Dadurch bleiben die DATA-PINs hochohmig und
stören die Programmierung nicht.
die meisten Schaltnetzteile, die ich ausprobiert hatte, funktionierten
auch als 70V Wechselspannungs-Kondensatornetzteil (durch die
Endstörfilter).
da der PC immer noch an der Schutzerde hängt gabs da krasse Effekte. Je
nach Stärke des Netzteil konnten so beim Verbinden von der ungeerdeten
Schaltung und dem PC sogar so hohe Ströme auftreten, die Leiterbahnen
auf meinem USB-Seriellwandler durchbrennen ließen.
oldmax schrieb:> Nun, versuch doch mal deine "defekten AVR's ohne das LCD - Modul>> anzusprechen. Ich möchte fast eine Wette abschließen, das es geht.....
Das hat nichts gebracht, ich kann auf keinen AVR mehr zugreifen. BASCOM
erkennt den AVR nicht (gleiche Fehlermeldung wie wenn kein AVR im Sockel
steckt). Ein neuer AVR wird aber erkannt.
Schau mal nach ob auf der Platine die 100nF Kondensatoren direkt am AVR
sind, ich hab in meinen Anfängen, durch weglassen dieser Kondensatoren
15 ATmega16 geschrottet!
Oh, wieder ein Fall von Atmeltitis. Ich denke mal, Dein AVR hat das
Atomstrombakterium. Vielleicht hilftes, das Teil vorher zu kochen.
Oder wie wäre es mit einem Antibiotikum zwischen die Beine?
Um das Netzteil auszuschließen, kannst Du ja mal die Schaltung über Dein
Programmiergerät/USB versorgen. Das sollte vom Strom her noch
funktionieren.
avrGerd
oldmax schrieb:> Ich möchte fast eine Wette abschließen
Nö, das LCD liegt mit R/W fest an GND ...
Mit D0-D3 im übrigen auch :-/
Ich tippe auf Potenzialunterschiede zwischen Netzteil und Programmer.
50-100V an irgendwelchen I/O-Pins mögen die Dinger nicht oft.
Gruß
Jobst