Gast
#2240788
Hi Leute, ich sitze nun seit mehreren Tagen daran und versuche den FFT-Filter von Origin in LabVIEW nachzubilden, aber irgendetwas habe ich anscheinend nicht verstanden. Die Funktion des FFT Filter Smoothing bei Origin ist anschaulich einfach, um hochfrequentes Rauschen wegzufiltern, werden diese Frequenzbereiche im Spektrum mit einer polynomialen Stufenfunktion abgeschnitten. Das habe ich versucht nachzublden, also in LabVIEW FFT gemacht, unnötigen Frequenzen auf Null gesetzt (allerdings zunächst mit einer Rechteckfunktion), inverse FFT. Und nun kommt das Problem, das ja eigentlich logisch ist: Man kann das Signal mit FFT transformieren, allerdings verhält sich die Transformation, als ob das Signal periodisch wäre. Das heisst, wenn ich z.B. eine Funktion f(x)=x plus ein wenig Rauschen untersuche, die Rücktrafo ausführe und nur ein Paar niedrige Frequenzen mitnehme, dann bekommt die geglättete Funktion am Anfang und Ende Anteile, die ganz falsch sind, damit das Signal periodisch wird. Origin hingegen hat da kein Problem. Ich habe auch die Screenshots angefügt: 1. ursprüngliche Funktion, 2. von mir geglättet, 3. von Origin geglättet. Ich glaube es ist dieser "Leck-Effekt", aber wie eliminiet man es? Was ich zur Lösung gelesen habe: In der Zeitdomäne das Signal am Anfang und am Ende langsam einblenden, so wird die Funktion periodisch. Aber meiner Meinung nach wird dadurch das Signal an den Rändern verfälscht. Oder meine Idee: eine Punktspiegelung des Signals am Anfangspunkt und Endpunkt durchführen, so hätte man 3 mal längeren Datenset und die Abweichung wäre ausserhalb der Daten? Auf jeden Fall wäre es echt toll, wenn jemand die Funktion des Origin FFT Filters mir erklären könnte. Grüße Tycho


