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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PIN- Belegung vom RAM


Autor: Schoaschi (Gast)
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Hallo!
Kennt jemand die Pinbelegung oder Bezugsquellen für die Pinbelegung von
Rambausteinen (z.B. Rambus, DDR, SDRAM) für PC?
Vielleicht kennt auch jemand fertige C- Files fürs Ansprechen der Rams
über Mikrocontroller. Sonstige wichtige Informationen sind sehr
willkommen :) mfg Schoasch

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Die verschiedenen Anschlussbelegungen sind den Datenblättern zu
entnehmen, die man leicht bei den verschiedenen Speicherherstellern
finden kann.
Bei PC-Speicher trennt sich hier schnell die Spreu vom Weizen; viele
sogenannte Speicherhersteller (GeiL, Mushkin, Twinmos etc.) sind keine,
sondern nur Buden, die irgendwo Speicherbausteine kaufen und auf
Speichermodule klatschen.
Bei Micron, Infineon, Samsung etc. aber wird man fündig.

Mir ist nicht ganz klar, was Du Dir unter "C- Files fürs Ansprechen
der Rams" vorstellen magst - je nach Prozessor und dessen externen
Speicherinterface ist ein Speicherzugriff ein Speicherzugriff.

Du solltest bedenken, daß aktuelle PC-Speichertechniken (SDRAM, DDR
oder gar DDR2) sich nicht wirklich für den Einsatz mit Microcontrollern
eignen, auch das dynamische RAMs (die genannten sind alle welche)
deutlich komplizierter anzusteuern sind als statische.

Was exakt hast Du vor; welchen Controller verwendest Du?

Autor: Schoaschi (Gast)
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Hallo,
danke erstmals für den Beitrag!
Die C- Files sollen nur den zeitlichen Ablauf beim Ansteuern eines Rams
darstellen. (C- Files sind für mich meist eher verständlich als
Zeitablaufdiagramme in Datenblättern)
Ich verwende veschiedene Typen von Mikrocontrollern wie zB. welche aus
der PIC- Serie, die schnell genug sind für Anwendungen zur
Ramansprechnung.

Genauer beschrieben soll ein Gerät gebaut werden, das etwa wie eine
Soundkarte funktioniert, nur soll das Gerät selbstständig arbeiten,
also ohne PC. Die Analogwerte werden hierfür auf ein externes Ram
geschrieben. (altes Ram aus PC) Genau hier beginnt mein Problem...
Momentan kann ich auf restliche Schmankerln, wie Mp3 Komprimierung und
weiteres verzichten :)

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Naja, die Ansteuerung eines RAMs in C kann beispielsweise so aussehen:

  a = 4;

oder

  *((int *) 0x1234) = 4;

Ich bezweifle, daß das einen wirklichen Informationsgewinn hat.
(Dieses völlig nutzlose Beispiel gilt für Prozessoren, die selber
externes RAM ansteuern können, wie beispielsweise einen Mega128).

Deiner Beschreibung aber entnehme ich, daß Du wohl sehr viel Speicher
an Deinem PIC anschließen möchtest, und zwar anscheinend dynamisches
RAM. Dazu solltest Du mal nach "DRAM PIC" googeln, damit bestehen
Chancen, daß Du ein Hardwarebeispiel für die Ansteuerung von DRAMs
mit einem PIC finden kannst. Für AVRs meine ich sowas mal gesehen zu
haben.

Du wirst jedenfalls ziemlich alte DRAMs verwenden müssen, da alles,
was seit Pentium-II-Zeiten (bzw. kurz davor) als Speicher in PCs
verbaut wurde, irgendwelche SDRAM-Varianten sind, die deutlich
komplizierter anzusteuern sind, als normale DRAMS (FastPage oder EDO
ist hier irrelevant).

Solltest Du hingegen die Cache-RAMs aus einem alten PC meinen, dann
sind das oft stinknormale SRAMs, deren Ansteuerung bei µCs, die
externen Speicher von Haus aus unterstützen, eigentlich im
Datenblatt/Handbuch beschrieben sein sollte. Glücklicherweise kenne ich
PICs nicht näher, als daß ich Dir da weiterhelfen könnte.
Für AVRs wie den Mega128 ist im Datenblatt beschrieben, wie deren
externes Speicherinterface mit SRAMs zusammen zu nutzen ist.

An welche Speichermenge hast Du denn da gedacht?

Autor: Werner B. (Gast)
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Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Manchmal hilft die Forensuche auch ...
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-121457.html

Autor: Schoaschi (Gast)
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Es handelt sich hier um externe, größere Rams, die so ab 32 MB Speicher
besitzten sollten.
Ich besitzte alte Rams, die man so kennt aus den ersten PCs über Amiga
500 und so :)

Müssten die Steckrams nicht eine Normierung bei den Anschlüssen
aufweisen, immerhin kann man ja veschiedene Typen im PC verwenden?!

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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"Es handelt sich hier um externe, größere Rams, die so ab 32 MB
Speicher besitzten sollten.
Ich besitzte alte Rams, die man so kennt aus den ersten PCs über
Amiga 500 und so :)"

Das widerspricht sich. In Geräten aus der Amiga-Zeit wurden DRAMs mit
maximal 1 MBit Kapazität verbaut; wirklich sehr alte PCs (bis hin zum
386er) haben ähnliches verwendet. 32 MByte konnte ein Amiga eh' nicht
adressieren (der darin verbaute 68k hatte nur einen 24-Bit-Adressbus
und also einen Adressraum von 16 MByte).

Steckkompatibilität besteht allenfalls bei ähnlichen Typen; bereits bei
den einfachen DRAMs gab es aber sehr unterschiedliche Ausführungen, die
beide verwendet wurden (1Mx1 oder 256kx4, beide im 18pol. Gehäuse mit
völlig inkompatibler Pinbelegung).

Du müsstest Dir also schon mal genauer ansehen, was auf Deinen
"externen" RAMs so draufsteht und was für Gehäusebauformen die
haben,

Die größten DRAMs im DIP-Gehäuse waren 1 MBit-Typen; alles größere
wurde nur noch in SMD-Gehäusen hergestellt und in PCs in Modulbauform
(mehrere Bausteine auf einer Trägerplatine) verwendet.
Diese Module wurden mit den unterschiedlichsten Namen versehen, je nach
Art und Anzahl der Anschlüsse.
Das klassische SIMM/SIPP hatte 30 Anschlüsse und eine Kapazität
zwischen 256 kByte und 4 MByte und 8 resp. 9 Bit Datenbusbreite.
Das völlig schwachsinnig "PS/2-SIMM" genannte 72polige Modul hatte
zwischen einem und 64 MByte Kapazität bei 32 resp. 36 Bit
Datenbusbreite.

Danach folgende Module waren mit sehr wenig Ausnahmen bereits mit
SDRAMs bestückt und hatten 168 Anschlüsse bei 64/72 Bit Datenbusbreite.
Aufgrund einer geänderten Kontaktanordnung (beidseitige Kontaktierung)
wurden die Teile DIMM genannt.

Eine theoretische Normung erfolgt durch ein Gremium namens JEDEC, aber
das dürfte hier nur von akademischem Interesse sein.

Autor: Schoaschi (Gast)
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Tja, nun sollt man nur noch das Wort "über" betonen, klar, dass der
Amiga solche Rams im Bereich 32MB nicht bevorziehen würde.

Ok es ist allgemein anscheinend nicht leicht, im Internet allgemeine
Informationen für meien Anwendungsbereich zu finden.
Ich werde meine Speicherung auf eine Festplatte verlegen...
Danke dennoch für die bisherigen Beiträge!

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Äh, ich habe Dir den einen oder anderen Anhaltspunkt gegeben und vor
allem eine wesentlche Aufgabe gestellt:

  Du müsstest Dir also schon mal genauer ansehen, was auf Deinen
  "externen" RAMs so draufsteht und was für Gehäusebauformen die
  haben,

Da Du, wie Du vorgibst, die alten RAMs bereits hast, solltest Du das
schon schaffen. Dann kann man Dir auch mit detaillierteren Hinweisen
weiterhelfen.

Ohne daß Du genauer erwähnst, was für RAMs Du hast, kann man Dir eben
keine präziseren Hinweise geben.

  "Ok es ist allgemein anscheinend nicht leicht, im Internet
  allgemeine Informationen für meien Anwendungsbereich zu finden."

Du solltest unterscheiden lernen zwischen "im Internet finden" und
"allgemeine Fragen stellen". "Finden" ist keine passive Tätigkeit,
sich Fragen beantworten lassen schon.

Autor: m@u (Gast)
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So wie ich dich verstehe willst du einfach einen RAM-Riegel aus dem PC
rausnehmen, einen Slot auf dein uC-Board braten, RAM rein und dem uC
zur Seite stellen, der ihn dann auch noch ansprechen soll. Soweit so
gut. Dein problem ist hierbei, dass die kleineren uC keine DRAM und
erst recht keine DDR-RAM unterstützen. Ich würde an deiner Stelle das
Thema RAM und insbesondere den Unterschied zwischen SRAM und DRAM ein
wenig genauer anschauen. Ein 8-Bit MC wird übrigens keine 32 MEGABYTES
adressieren können! Mein Tip, wenn du viel Speicher brauchst: uC mit
ARM7 oder ARM9 core. Damit hast du auch die entsprechende Infrastruktur
für Anwendungen, die soviel Speicher überhaupt nutzen können. Um
nochmals auf die PC-Speicherbausteine zurückzukommen; ich habe keine
Ahnung, wie du 66 resp. 100 resp. 133 MHz einfach so in den Griff
bekommen willst. Falls es nur darum geht, einfach mal zur Freude ein
Bisschen RAM an den uC zu hängen um damit zu spielen, nimmst du besser
SRAM und hast an ein paar KB mehr ebensoviel Freude.

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