Ich habe hier eine Kamera, die mit 2 NIMH-Akkus der Größe AA bestückt wird. Leider haben die Akkus eine hohe Selbstentladung, sodaß immer dann, wenn ich sie brauche die Akkus leer sind. An der Kamera selbst liegt es nicht, denn sie nimmt im Ruhezustand so wenig auf, daß ich es nicht mehr messen kann. (Kleines Adapterchen mit Folie gebaut, um mich mit Mikroamperemeter dazwischenzuhängen) Frage: Hat jemand praktische Erfahrungen mit den Eneloop-Akkus in Bezug auf deren Lagerfähigkeit im geladenen Zustand? In der Reklame wird ja immer in den höchsten Tönen gelobt, aber ich möchte gerne die Meinung von Benutzern hören, bevor ich welche kaufe. MfG Paul
Wenn Du die Kamera so selten benutzt, dann nimm doch Primärzellen. Das macht mein Nachbar auch, die halten bei ihm über ein Jahr. ...
Ich hab seit vielleicht 2 oder 3 Jahren alle Akkus durch eneloops ersetzt. Sowohl AA als auch AAA. Funktioniert so wie in der Werbung beschrieben, die Selbstentladung ist minimal. Man kann sie also auch wunderbar in Geräten verwenden, bei denen man nur einmal im Jahr nachlädt. Man sollte allerdings ein brauchbares Ladegerät haben. Außerdem taugen Sie nix (wie alle anderen NiMH-Akkus) bei niedrigen Temperaturen. Ich hatte meine Fahrradlampe auch damit bestückt, aber im Winter geht das nicht.
@Hannes Ja, könnte ich machen, aber das Biest zieht fast 2,3 Ampere mit eingeschaltetem Display. Da komme ich mit Batterien auch nicht lange hin. Die Kamera verfügt über eine Hohlbuchse (ca. 2,4mm mit Liebeschere, äh Schiebelehre gemessen) und kann dort mit einem Ladegerät 3,3V/2,5A be- trieben werden. Das wäre auch noch eine Lösung, die Akkus im Inneren zu laden, aber- ich muß erst mal sehen, wo ich so einen Hohlstecker finde. @Gerd Danke für Deine Mitteilungen. Da werde ich mir mal ein 8-er Pack bestellen, denn hier gibt es auch noch andere Apparate (Heizungsregler), die ich damit beglücken kann. MfG Paul
Moin, ich kann Eneloops auch empfehlen. Trage sie in meiner Phototasche 3 Monate umher und kann immer noch 700 Bilder damit machen. Seit dem muss ich mir keine Gedanken mehr um die Stromversorgung machen, denn die Speicherkarte muss ich viel häufiger melken. Ich habe früher 2800-er NiMH-Akkus von GP gehabt aber durch die hohe Selbstentladung musste ich die oft auf Verdacht so 3 bis 4 Mal am Wochenende auf- bzw. nachladen. Nach spätestens 400 Bildern war Schluß. Es ist so, dass jeder Lade-Entladeprozess den Akku altern lässt. Dadurch, dass Eneloops sich weniger entladen, müssen sie weniger geladen werden, nämlich nur dann, wenn sie wirklich leer sind und somit halten sie sehr viel länger. Meinen ersten Satz, den ich Ende 2007 gekauft hab (damals gab es die nur bei Conrad, hab vorher ein Dutzend 'Elektrofachmärkte' abgeklappert), habe ich immer noch. Ich kann sie daher voll empfehlen. Von proprietären Li-Akkus für Digicams nehme ich Abstand. An sonsten einfach mal die einschlägigen Photo- und Taschenlampenforen durchforsten. Beste Grüße, Marek
Es gab einen großen "Langzeittest von NiMH-Akkus mit reduzierter Selbstentladung" in der c't 15/2009. [1] Am Besten schnitten Sanyo Eneloop ab gefolgt von Varta Ready2Use und Ansmann maxE. Direkt nach dem Aufladen hatte alle 2000 mAh (+-2%). Nach einem Jahr Lagerung hatten sie dann noch über 1400 mAh.
1 | Marke Produkt nach 1 Monat nach 12 Monaten 4er Preis (Reichelt) |
2 | Sanyo Eneloop 1700 mAh 1547 mAh 9€ |
3 | Varta Ready2Use 1703 mAh 1474 mAh 10€ |
4 | Ansmann maxE 1660 mAh 1419 mAh 10,40€ |
5 | Panasonic Infinium 1741 mAh 1359 mAh 11,60€ |
[1] http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2009/15/152_kiosk
@Marek und Alexander Oh ja, prima. Danke für die Tabelle. MfG Paul
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