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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche den richtigen Mikrokontroller (PIC ) für mein Projekt


Autor: Dirk Koch (Gast)
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Aufgabe: In abhängigkeit von einem Taster und einer Lichtschranke ein
Elektromagnetisches Ventil anzusteuern.
- Öffnungszeiten des Ventils 10-15ms, Pausenzeiten des Ventils 15-55ms,
Genauigkeit 0,5ms
- Abfrage des Schalters alle 1ms
- Abfrage der Lichtschranke in 1-2ms vor Öffnung des Ventils,
Lichtschrankenüberwachung soll per Software deaktivierbar sein.
Die ganze Schaltung wird aus einer 9V Block-Batterie gespeist, Anzeige
per LED das Schaltung aktiv und wenn Ventil schaltet.
Die Batteriespannung wird mit dem Spannungswandler (zB. MAX639)
überwacht und soll im Fehlerfall auch per LED
(muss nicht unbedingt vom PIC gemacht werden) angezeigt werden.
Per Software soll die Ventil Schliess/Öffnungszeit (sh. oben) dauerhaft
(EEProm) über 2 extra Schalter (Wert +/-) einstellbar sein
(Statusanzeige per akustisches Signal).
In Abhängikeit der Anzahl der Schalter Betätigungen (je nach
Voreinstellung) sollten folgende "Modi" möglich sein.
Abhängigkeittabelle:
                        Anzahl der                Anzahl der
Voreinstellung   Schalterbetätigungen Ventilbewegungen
normal                    1                              1
extra                  ab 4/s                           15/s

weitere Modi sollten möglich sein und per 3. Schalter aktiviert werden
können.

Das heisst ich brauche 3* DO (LED, Ventil, Beeper), 4* DI (4*Schalter)

Programmieren würde ich gerne mit dem freien C-Compiler, mit Assembler
habe ich bis jetzt noch nicht's gemacht.
Ich hoffe das der PIC mit internem 4 Mhz Takt ausreichend schnell genug
ist ?
Zur Auswahl ständen damit der 16F630 oder 16F6(6-7-8) oder 18Fxxxx
notwendig ?

Was würdet Ihr verwenden ?

Danke im voraus Dirk

Autor: Rahul (Gast)
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Ich würde sowas mit dem NE555 machen. Da spart man sich eine Menge
Programmierprobleme...
Wenn Du im ms-Bereich bleibst, kannst du auch einen PIC mit einem
internen Takt von 1MHz oder weniger benutzen.
Da ich noch nie wirklich von PICs überzeugt war, kann ich dir bei der
Auswahl eines entsprechenden Bausteins keine Ratschläge geben. Nur
einen: Nimm keinen PIC!
7 I/O-Leitungen stellt so ziemlich jeder ATTiny zur Verfügung. Dazu
kommt vernünftige Unterstützung hier im Forum und ein freier
C-Compiler.

Schönen Gruß Rahul

Autor: Mikesh (Gast)
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@Rahul und alle anderen PIC-Hasser

Ich weiß nicht was ihr alle gegen die PIC´s habt. Für manche
Applikationen gibts nichts vergleichbares, vor allem wenns klein werden
soll, z.B. PIC 12F629 oder so. Der kann einiges in einem Gehäuse,
welches man bei anderen Chipherstellern vergebens sucht.

Nur so nebenbei, ich benutze für manche Schaltung auch ATmega oder auch
andere uCs aber ich finde die PICs gar nicht so  s******. Und was man
MICROCHIP lassen muss, die Dokumentation ist vorbildlich, wenn man weiß
wo man suchen muss.

Autor: 'Andy (Gast)
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stimmt, was die Doku und die Programmierumgebung angeht, ist Microchip
echt Spize, das soll denen einer nachmachen.
Übrigens, es gibt noch kleinere PIC-Varianten, wie 10FXX.

Und was den C-Compiler angeht, es gibt zwar keinen freien Compiler,
aber käufliche. Die lassen sich bis z.B. 1K Programmcode einsetzen ,
aber diese kleine Einschrenckung lässt sich leicht umgehen, wenn mann
den Programmcode in Module einteilt und dann getrennt kompiliert(siehe
cc5x). Dazu gibts eine gute Anleitung unter http://www.cc5x.de/.

'Andy

P.S. und noch etwas, ich glaube, dass es keinen perfekten
Mikrocontroller gibt, der alles kann und der sich für jede Andwendung
eignet. Deswegen hat jeder µC seine Existenzberechtigung. Und wir
sollten damit aufhören, die Sachen, von denen wir nicht viel Ahnung
haben schlecht zu machen, zumindest nicht in diesem Forum, wo man hilfe
erwartet und nicht etwa den Spruch "...nimm lieber einen kleinen
AVR...".

Autor: Mikesh (Gast)
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@Andy

Endlich mal jemand der nicht einfach behauptet die PIC´s seien
s******.

Wenn sie so schlecht wären, hätte Microchip ja auch nicht diesen Erfolg
mit diesen putzigen Kerlchen.

P.S. Die 10FXX muss ich mir mal anschauen.

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Ich würde zu einem ATTiny26 oder ATTiny2313 raten.

Allerdings sind 9V-Blocks nicht gerade Kapazitätsmeister, da wirst Du
also nicht lange Freude mit haben. Und ein großer Strom (>100mA) für
das Ventil ist auch nicht drin (hoher Innenwiderstand).
Den MC kannst Du ja in Sleep versetzen, aber der notwendige
Spannungsregler nuckelt Dir den 9V-Block ruckzuck leer.

Besser sind 2 oder 3 Mignon, da entfallen sämtliche Verluste im
Spannungsregler, da gar keiner benötigt wird.
Der ATTiny2313V läuft ab 1,8V, geht also sogar mit nur 2 NiMh-Akkus.


Peter

Autor: Dirk Koch (Gast)
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Hallo Leute,

Danke für die Antworten.

@Rahul: Die Öffnungs/Schliesszeiten sollten per Tasten und nicht mit
einem Poti eingestellt werden -> dafür ist der NE555 aber garnicht
geeignet, außerdem sollten die Zeiten einen Batterie Wechsel überleben
:)

@Peter: Die "Orginal Steuerung" verwendet einen ATMega8 und einen 9V
Block (der ist für die Ventilansteuerung nötig und reicht als
Energiequelle aus) und einen Spannungswandler von Linear (LT1962EMS8)
ich glaube der MAX639 ist noch sparsamer. Ausserdem bin ich aus
Platzgründen darauf angewiesen SMD Bauteile zu verwenden und möchte
deswegen den Mikrokontroller mit so wenig wie möglich Anschlüssen
verwenden.


Dirk

Autor: Rahul (Gast)
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@Peter: Auch "PIC-Hasser"?

@Dirk: Es gibt eine Menge kleiner AVR (8Pin und mehr, auch SMD...).
Wenn da sowieso schon einer drin war, würde ich nicht auf PIC
umsteigen. Das erleichtert dann auch anderen den Übergang von der
vorherigen Schaltung in die neue zu verstehen. Ausserdem kann man dann
noch den vorhanden C-Code übernehmen...
Dabei gehe ich davon aus, dass das Projekt quasi kommerziell verwendet
wird. Wenn Du das nur für dich brauchst, will ich nichts gesagt haben.
Die Sachen mit dem NE555 waren nicht wirklich ernst gemeint. Möglich
wäre es damit aber auf jeden Fall (digitale Potis steuern man über
Tasten...).

Gruß Rahul

Autor: Dirk Koch (Gast)
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@Rahul

Nein meine Bastelei ist nicht kommerziell!
Ich bin einfach mit dem Orginal nicht zufrieden und will wieder mal den
Lötkolben in die Hand nehmen.
C-Code oder ähnliches ist nicht vorhanden, muss alles von Grund auf
programmiert werden. Deswegen auch die noch offene Entscheidung welchen
Mikrokontroller ich verwende......

Dirk

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