Gast
#2259301
Hallo! Ich verwende einen Sensor (magnetischer Drehencoder), der ein Quadratursignal ausgibt. Dieses übertrage ich über ein längeres (~ 2 m) mehradriges Kabel zum auswertenden µC. In dem Kabel befinden sich außerdem einige andere Adern, über die andere digitale Inforamtionen übertragen werden. Ich beobachte nun ein Übersprechen der Quadratursignale in die anderen Adern. Dieses stellt sich so dar, dass ich auf einer anderen Ader bei den Flankenwechseln im Quadratursignal kleine Spikes sehe, die schnell ansteigen und dann exponentiell abfallen mit tau = ~ 3-5 µs (per Auge auf dem Oszi abgeschätzt). Das Übersprechen findet wirklich im Kabel statt, wenn ich eins der digitalen Signale direkt vor dem Kabel abgreife, sind die Spikes nicht vorhanden, außerdem sehe ich die Spikes auch in einer beidseitig offenen Ader in dem Kabel (hochohmig mit Oszi gemessen). Ich beobachte das Phänomen vor allem bei Adern, die im Kabel auch tatsächlich direkt aneinander liegen. Mir ist zwar in Grundzügen (mehr will ich ja ganricht behaupten...) klar, was da physikalisch vor sich geht, meine Frage ist aber: hat dieses Phänomen etwas mit der Art oder Qualität des verwendeten Kabels zu tun? Welche Möglichkeiten habe ich praktisch, das Problem zu minimieren? Nur über ein Filterung (RC)? Vielen Dank für alle Tipps und Hinweise! Gruß Moritz