DC-Motor mit PWM reglen

Gast #167205
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Hallo zusammen,

ich würde gerne einen Gleichstrommotor per PWM regeln. Kleine Steuerung
und Software habe ich fertig. Zum testen ist eine LED angeschlossen.
Allerdings soll nachher ein Motor angeschlossen werden der bei einer
Betriebsspannung von 24V bis ca. 18A zieht. Wie muss eine geeignete
"Endstufe" aussehen ? Gibt es Schaltpläne ?? Bedanke mich für eure
Antworten im Voraus !!

Viele Grüße
Daniel
Gast #167206
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probiers mal mit nem MosFet! z.b. dem BUZ11 (kann glaub ich laut
datenblatt bis zu 50V 28A oder so ähnlich) Ich nutze den auch schon ne
zeit, weil der nen sehr geringen Innenwiderstand hat, wenn er
angesteuert ist etc. musst ihn nur mit 12V ansteuern, aber mit nem
billigen BC547 geht das sehr gut!
Gast #167208
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Du kannst eigentlich jeden beliebigen mosfet nehmen.
Er sollte nur halt die 18A aushalten und der RDSon Wert sollte
möglichst gering sein.

Der IRF540 wäre ein geeingneter Transistor.
RDSon liegt bei 0,06 - 0,07 Ohm
RD = Widerstand von Drain nach Source wenn der Tranistor voll
durchgeschalten ist.

mfg
Ferrice
Gast #167214
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Richtig !!
Kein Links-Rechtslauf....nur an/aus und dadurch die Drehzahl regeln.
Wird es denn Probleme geben, wenn ich alles aus einer
24V-Spannungsquelle versorgen muss (selbe Masse) ??
Vielen Dank für eure Antworten !!

Daniel
Gast #167217
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ja du solltest für den controller nen spannungsregler verwenden und nen
schön großen kondensator zwischen GND und der versorungsspannung (und
auch noch kleine für hochfrequente sachen versteht sich)
Gast #167222
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Hallo Hauke,

ich habe die Schaltung nun mal aufgebaut. Dicke Freilaufdiode,
Kondensatoren an den Ausgängen der beiden Spannungsregler 7805 und 7812
(100nF und 2200uF). Solange der Motor nicht dranhängt(nur ohmsche Last)
ist alles in Ordnung. Der Motor jedoch scheint die ganze Sache stark zu
stören. Besonders wenn er sehr stark "gedimmt" wirk, setz alles
aus....der Mega8 schein sich zu reseten.
Hast du noch weitere Ideen ??


Viele Grüße
Daniel
Gast #167225
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Den Motor musst Du auch entstören, zwei 10nF-33nF von den
Motoranschlüssen an das Gehäuse und ca. 100nF parallel zum Motor,
direkt an die Anschlüsse löten, in Reihe zu den Motorleitungen 2
Drosseln ca. 20-47uH.

Sollte das alles nicht gehen mußt du Leistungskreis und Kontroller
separat aufbauen und einen Optokoppler dazwischen, geht aber nur mit
getrennten Stromquellen die dann auch noch räumlich getrennt sein
müssen.

Ich glaube aber nicht dass ein kleiner Gleichstrommotor so große
Probleme macht, dann würde ja nichts richtig funzen.

Auf jeden Fall den Kontroller ordentlich abblocken, evtl. auch eine
Drossel in VCC.

Gruß Mike
http://www.mike-tronik.de
Gast #167226
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jup!
Hast du nen Osziloskop zur verfügung? Dann könntest du nämlich mal
gucken, welche störungen sich auf die versorgungsspannung einkoppeln,
und je nach frequenz die passenden kondensatoren aussuchen!
Bei welcher frequenz benutzt du die schaltung?
Nen optokoppler wär auch ne Idee, wenn du nicht weiterkommst, kann ich
dir auch nen schaltplan zeichen!
Gast #167227
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Hi,

Motor entstören ist natürlich nie verkehrt.
Weiters kannst du mal versuchen einen 47-220 Ohm Widerstand
vor das Gate des Fet's zu setzen.
Dadurch kommt die Schaltflanke nicht so steil.
Natürlich musst du dadurch etwas Wärmeentwicklung am Fet in Kauf
nehmen.

Gruss Gerhard
Gast #167228
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18A sind schon ne ganze Menge Holz.

An einem BUZ11 würden bei 70mOhm alleine im reinen Schaltbetrieb fast
23W Verlustleistung bei 18A. Dazu kommen noch die Schaltverluste, die
je nach Schaltfrequenz nicht unerheblich sind.

Das wird eine schöne Heizplatte.

Schau dir mal den IRF1405 oder 1404 (5 bzw. 4mOhm RDSon). Die sind für
diese Ströme wesentlich besser geeignet. Das wird dann aber ohne
FET-Treiber nichts bei höheren Frequenzen.

Bzgl. der Störung Google mal nach Snubber-Network.

Was hast Du als Freilaufdiode verwendet? Die sollte ca. für
1,2xMaximalstrom des Motors ausgelegt sein. Evtl. ist die schon im
Halbleiterhimmel.

MfG
Steffen
Gast #167230
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Beiträge.
Bin über´s Wochenende nicht zu Hause und werde daher erst am Montag zum
Weitermachen kommen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Bis dahin....

Daniel
Gast #167231
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Hi allerseits,

die Störungen haben vermutlich Ihre Ursache im Kollektor des Motors.
Wahrscheinlich helfen Entstördosseln direkt am Motoranschluss.
(Einfacher Test mit UKW-Radio und Stabantenne.)

Eine zusätzliche Entkopplung der Stromversorgung/Masse von AVR und
MOSFet/Motor wird vermutlich das Problem weiter entschärfen.

Grüsse

J. Zimmermann
Gast #167234
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Moin Moin!
Habe vorhin ein ähnliches Problem ins Forum gepostet "Pumpe über PWM
steuern".
Da ich auch absoluter Newbie bin, würde ich mich sehr über Anregungen
in Form von Skizzen und Schaltplänen freuen.
Gruß
Leidi
Gast #167235
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Hi,

Entstörung von DC Motoren:

(1) Kapazität zwischen den zwei Anschlüssen und von jedem Anschluss zum
Motorgehäuse (direkt am Motor verlöten)
(2) In die Zuleitungen zwei Spulen (eine Seite direkt an die
Anschlüsse)
(3) Schottky Diode parallel zu der Kapazität zwischen den Anschlüssen

Ich würde sagen (1) ist absolute Pflicht.

Zusätzlich als Masse des Motors ne dicke Leiterbahn zur Quelle. An der
Leiterbahn darf kein anderer Schaltungsteil angeschlossen werden.
Quelle bedeutet, so nah wie möglich an den Anschlusspin. Und vom
ANschlusspin die Masse für andere Geräte erst mal in die andere
Richtung weg führen....
Auch ne kleine Spule zwischen diesen beiden Massen kann noch was
bringen.

Gruß Niels
Gast #167237
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Hi,

Einheit : F (Farad)
Bauteil, welches Kapazität besitzt = Kondensator = C(apacity)

Ein sinnvoller Wert wär 100nF. Also lötest Du 3x100nF an den Motor.

Die Diode sollte als Impulsstrom soviel abkönnen, wie der maximale
Motorstrom. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob der Surge Current oder
repetitive pulse current zu nehmen ist.

Schau Dich mal beim Flugmodellbau und entstören von Motoren um.

Gruß Niels

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