Mahlzeit, Ich habe hier eine Schaltung geerbt die anscheinend arbeitet, nur kann ich mir als Softie nicht erklären warum. Der Schaltplan im Anhang ist durch „Reverse Engineering“ entstanden, durchgepiepst und aufgemalt. Es geht um D1, LED1 und LED2. Wenn das Solarpanel genug Energie liefert leuchtet LED1, LED2 ist aus. Verschwindet die Sonne (langsam) leuchten LED1 und LED2. Wenn es dunkel ist leuchtet LED2. Jetzt zur Frage: warum leuchtet LED2 nicht wenn die Einspeisung durch das Solarpanel (es ist hell) erfolgt.
Wenn die 7,5 V vom Solarpanel da sind, liegen die Kathoden auf dem minus Flußspannung. Angenommen 1.5 V, also 6 V. Für die rechte led reichen die 6.8 V dann nicht. Fällt die Solarspannung, geht damit dann das Kathodenpotential ebenso runter und irgendwann leitet Diode 2. Ist der Spannungsregler 12->7.5 linear?
An LED1 fällt ungefähr 1,5V ab, an R6 dann 6V. Bei 6,8V nach D1 bleibt für LED2 nur 0,8V über das reicht nicht zum leuchten. Wenn die Spannung von 7,5V dann langsam runter geht, wird wohl der Akku zugeschaltet. Dann reichts ne Zeitlang für beide und irgegendwann ist LED1 dann aus und LED2 vom akku versorgt.
Mahlzeit, danke für die Antworten. Salopp gesagt, die LEDs klauen sich gegenseitig die Wurst vom Brot. Wer den größeren Happen bekommt leuchtet, der andere hat Pause. Sollte es ausgeglichen sein leuchten beide. MfG
Die Flußspannung von grünen LEDs ist auch etwas höher als von roten, das dürfte hier auch noch eine Rolle spielen. Der Spannungsabfall an der 1N400x hebt das teilweise auf, hängt auch von deren Strom ab. Sieht nach einer Schaltung aus, die "nur bei Rückenwind" funktioniert, wie es ein Kollege zu formulieren pflegt.
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