Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik [AVR] Wie groß müssen NTCs gewählt werden?


von Christian S. (kenpachi)


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Hallo werte µC-Gemeinde.

Ich bin durch Zufall an folgenden µC gelangt: 
http://atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc8203.pdf

Ich habe mich vorher noch nie mit dem Thema beschäftigt, aber würde mich 
nun gerne ein mal damit auseinandersetzen.
Mein Plan sieht so aus, dass ich mehrere NTCs auslesen und deren Wert 
auf einem LCD-Display ausgeben möchte.
Ich weiß, dieses Problem taucht hier ziemlich häufig auf, doch hatte 
keiner der Fragesteller die selbe Frage wie ich sie nun habe, jedenfalls 
habe ich kein passendes Thema gefunden.
Also, wie man das LCD an den µC anschließt ist hier ja ganz hervorragend 
dokumentiert, selbes gilt den Anschluss der NTCs und für die 
Spannungsversorgung des µC.

Ich würde nun aber gerne wissen, wie ich die Größe des Nennwiderstandes 
des NTCs und dessen Vorwiderstandes wählen soll.
Beim Lesen der vielen Themen habe ich aufgeschnappt, dass der 
Vorwiderstand etwa 1/10 der Größe des Nennwiderstandes des NTCs haben 
sollte, aber es kann durchaus sein, dass ich da etwas durcheinander 
gebracht habe.

Ich würde gerne diese NTCs verwenden: 
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/500000-524999/502358-da-01-de-NTC_TEMP_SENSOR_TS_NTC_502_60_150_C.pdf

Es wäre schön, wenn ihr mich aufklären könntet.
(Im Angang mal der Schaltplan für mein Projekt. Bitte schlagt mich 
nicht, wenn er nich DIN gerecht ist...)


MfG Christian

von Peter R. (pnu)


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Erst einmal sollte bei Temperaturmessung der NTC möglichst hohen 
Widerstand haben, damit die Eigenerwärmung keine Rolle spielt. Bei der 
Größe von ein bis zwei Millimeter bleibt man bei ca. 47kOhm. Das haben 
die Sensoren bei den vier-Euro-Thermometern für Raumtemperatur.

 Bei einem NTC mit 5mm Durchmesser sind Widerstände von etwa 4,7 kOhm 
angesagt, dann braucht man keine solch hochohmige Eingänge, die leicht 
Störsignale einfangen und die im Sensor entstehende Eigenerwärmung wird 
von diesen "großen" NTC's gut genug abgeleitet.

Der Vorwiderstand sollte den gleichen Wert haben, den der NTC bei seiner 
wichtigsten Temperatur (z.B. Sollwert des Regelkreises) hat. Da ergibt 
sich die größte Spannungsänderung je Grad beim Arbeitspunkt.

von Christian S. (kenpachi)


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Hallo Peter.

Vielen Dank für die Antwort. Das hilft auf jeden Fall weiter.
Der NTC, den ich mir ausgeguckt habe, ist ja laut (ziemlich dürftigem) 
Datenblatt maximal 3,7mm breit und maximal 4,5mm hoch.
Demnach sollte ich also mit 10kOhm gut beraten sein, oder?


MfG Christian

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