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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Irgendwie Drehzahl runterregeln


Autor: Markus Bauer (Gast)
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Hallo!

Ich bin völlig am verzweifeln. Ich habe ein neues, nicht billiges
Notebook gekauft und TROTZ UltraLowVoltage und was weiss ich Centrino
haben die Ingineure dort einen dermassen großen Blödsinn
zusammengestoppelt, dass der Lüfter sehr schnell anläuft, auch wenn die
CPU Belastung über Minuten bei 2-3% liegt und so laut ist, dass ich das
Ding z.B. bei Vorträgen gar nicht mehr verwenden kann.

Ich hab es schon zur Reperatur geschickt, hat aber nichts gebracht.

Jetzt werde ich schon jedesmal so agressiv, wenn das Ding anläuft,
manchmal kann ich mich nicht beherrschen und blase einfach ein paar Mal
mit voller Kraft in die Kühlrippen. Der Lüfter heult auf und dann ist
Ruhe...naja, nach 2-3 Minuten geht es weiter....

Jedenfalls ist es nicht möglich, dass ein Centrino bei 0 Belastung so
heiss wird, dass der Scheiss sofort zum Lüften anfangen muss. Wenn es
doch wenigstens möglich wäre, das Ding IMMER anzuhaben, dafür mit
geringer Drehzahl....

Ich habe ein Photo als Anhang angehägt. Leider hab ich im Netz keine
Infos gefunden. Anscheinend läuft aber eine "Heatpipe" von der CPU zu
den Kühlrippen (sieht man schwach unter dem Kabel). Also anscheinend
sitzt er (weit) weg von der CPU. Zusätzlich wird weder Lüfter noch CPU
Temperatursensor per ACPI gesteuert, sodass ich nicht mal die Werte
auslesen kann.
Ein grandioses Hoch auf diese Firma die von sich behauptet
*Marken*geräte herzustellen. AAARGH.

Jetzt würde ich von euch gerne wissen, ob es bei dem Lüfter
wahrscheinlich ist, dass der Temperatursensor direkt draufsitzt.


Und das wichtigste: Ob es irgendwelche Vorschläge gibt, entweder

a) Dan Temperatursensor unempfindlicher machen. Wenn das Teil anläuft
ist das Gehäuse noch KALT, das verträgt sicher noch etliche Grade.

b) die Drehzahl relativ vermindern

oder wenn das nicht möglich ist, wenigstens


c) den auf eine dauerhafte, konstant (niedrigere) Drehzahl
einzustellen.




Ich bin schon so verzweifelt mit dem Ding; ich würd echt VIEL dafür
geben, den (möglichst gefahrlos) zum Schweigen zu bringen.

Danke...

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Schau Dir mal das hier an
www.diefer.de/i8kfan/index.html

Das ist zwar für Dell-Notebooks, aber vielleicht ein Anhaltspunkt für
weitergehende Forschungen.

Mein I6K (das ist ein Notebook mit Pentium M bei 1.6 Ghz und dem neuen
i915-Chipsatz) nervte mich damit, daß das Gebläse permanent lief. Das
liegt wohl daran, daß Dell bei der Lüftersteuerung ähnliche Paranoia
anwendet wie das Department of Homeland Security ...

Da das bei Dell schon sehr lange so ist, haben sich findige Köpfe des
Problemes angenommen (s.o.).

Allerdings scheint der "casus knaxus" in der unterschiedlichen
ACPI-Implementierung zu liegen; zumindest auf meinem Notebook ist das
Programm in der Lage, sowohl Prozessorinformationen (Taktfrequenz &
Temperatur) zu ermitteln als auch die Drehzahl des Gebläses zu
steuern.

Bei mir ist das Gebläse schlichtweg aus, und geht erst bei 45°
CPU-Temperatur überhaupt an.

Probier' das Programm halt mal aus.

Allgemeine Tips:

Ein nicht zu unterschätzender Temperaturlieferant in Notebooks ist
übrigens oft die Graphikkarte - ich kenne nun Dein Notebook nicht (Du
hast ja auch gar nicht erwähnt, was für eins es ist), aber oft sind
Graphikkarten mit (IMHO unnötiger) "3d"-Funktionalität und abartigen
Speichermengen verbaut - das verbraucht Strom und erzeugt Abwärme.
Deaktivieren solltest Du OpenGL-Bildschirmschoner, die schonen nämlich
weder den Bildschirm noch den Akku ...

Du solltest auf Deinem Notebook auch ein Betriebssystem mit
Unterstützung für das Powermanagement laufen lassen (sofern Du das
nicht sowieso schon tust). Weder DOS noch die
Bastel-Frickel-Murks-Versionen von Windows (95 und seine Aufgüsse
einschließlich Me) tun das; erst Windows 2000/XP macht das, NT 4.0 auch
nicht.
Anständige Linux-Versionen können sowas natürlich auch können.
Dem Frickel-Windows kann mit Tools wie CPU-Cool etc. nachgeholfen
werden, DOS ist hoffnunglos.

Das Problem liegt im von DOS & Konsorten nicht unterstützten
Idle-Modus; selbst das Warten auf eine Tastatureingabe erfolgt mit 100%
Rechenleistung.

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