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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Phasenanschnittsteuerung; wie ?


Autor: Lars (Gast)
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Hallo,

ich stehe vor dem Problem eine Pumpe (230V Wechselspannung, 150Watt 
Leistungsaufnahme) ueber eine Phasenanschnittsteuerung zu reglen. Dies 
muss von einem AVR µC aus erfolgen...ich habe beliebig viele I/O-Pins, 
Interrupts und PWM-Kanaele frei, da ich den Rest der Schaltung und den 
entsprechenden Controller nach den benoetigten Gesichtspunkten 
auswaehlen kann.

Die Frage ist nun....wie mache ich das ? :)

Lars.

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
In Kurzform:aller 180° sin erfolgt ein Nulldurchgang, den feststellen 
und Int. erzeugen(INT0?) Das sind dann 10ms.
10ms/255 teilen(ein Reg.)= 0,03921ms. Das ist der Grundtakt den ein 
Timer erzeugen muss. Gewünschte Verzögerung zwischen 0 und 255, bei 
Nulldurchg.= INT,
in ein Reg. laden und Ausgang rücksetzen. Mit Timertakt 
Reg.runterzählen. Bei 0 Ausgang setzen. Das ist im groben alles. Ich 
hatte schon mal angefangen fürs Forum ein Codebeispiel zu schreiben, ist 
aber leider noch nicht fertig. Die liebe Zeit!
Gruss Uwe

Autor: Daniel Kaufmann (Gast)
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Entweder so wie Uwe vorgeschlagen hat oder über einen TCA 785. Ich scan 
morgen mal den Plan ein, dann send ich dir ihn zu.

Autor: Mark Hämmerling (Gast)
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Salut,

bin auch gerade an einem kleinen Projekt mit Phasenanschnittsdimmer (in 
meinem Fall isses halt ne 300W Halolampe). Also ein Ansatz wäre wohl 
auch ein 8253 (Intel), der sich um die Triac-Steuerung kümmert, aber der 
braucht 8 Datenleitungen, 2 Adressleitungen und RD/RW... außerdem hat 
mich mein Basteltrieb davon abgehalten, mehr als unbedingt nötig zu 
nehmen... also bleibts wohl bei einem 2313 selbst. :) Wie auch immer...

Mein Ansatz ist der: XTAL=6.5535MHz, d.h. Timer0 (8bit breit, 
Prescaler=CK/256) zählt alle 10ms von 0 bis 255.
1. Beim Nulldurchgang wird via IRQ0-Routine der Timer auf den 
gewünschten Helligkeitswert gesetzt (0..255) und der Triac abgeschaltet.
2. Nach Überlauf des Timers wird der Triac gezündet.

Was meint Ihr, wird das funktionieren?

Eine kleine Frage zum Setzen (Schreiben) des Timer-Wertes hab ich noch: 
Wie verhält sich der Prescaler-Counter, wenn ich einen Wert in TCNT0 
schreibe? Wird der neugestartet? Bzw... wie kann ich den selbst auf Null 
rückstellen? Vielleicht fällt's auch nicht ins Gewicht, aber mal rein 
interessehalber.

Ein ADC für die Helligkeitsermittlung soll auch noch rein, aber meine 
Fragen dazu poste ich extra... das wäre hier besonders OT.

Danke für Reaktionen... und happy assembling! :)

Mark H. -- http://markh.de/avr/

Autor: Norbert Lieven (Gast)
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Jetzt aber mal langsam!
Ein Programm zu schreiben ist die kleinste Übung.
Wie sieht es aber mit den Strom- und Spannungsspitzen beim induktiven 
Bauteil (Motor) aus?
Bei ohmschen Bauteilen (Heizung, Glühlampe) ist alles klar. Da gibt es 
zwischen Strom und Spannung keine Phasenverschiebung.
Ganz anders verhalten sich induktive Bauteile. Wird der Triac bei 90° 
(270°) eingeschaltet, hat die Spannung ihr Maximum und die 
Spannungsänderung ist 0 (Null), d.h. es wird keine Gegenspannung 
erzeugt. Als Strombegrenzung dient nur der ohmsche Widerstand der
Mototwicklung. Und die ist sehr klein. Daraus folgt, daß der Strom sehr 
groß ist. Bei Dauerbetrieb erfolgt ein erhitzen der Motorwicklung mit 
Zerstörung der Selben - falls sich der Triac
nicht vorher verabschiedet hat.
Weitere Probleme sind die massive Störspannungserzeugung und
der rapide Drehmomentverlust bei angeschnittener Phase.
Nach meiner Meinung wird das, im wahrsten Sinne des Wortes,
eine ganz heiße Kiste.
Schönen Gruß Norbert

Autor: Daniel Kaufmann (Gast)
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@Norbert: Genau deswegen würde ich ein extra IC nehmen. Die Lösungen mit 
dem AVR kann man machen sind aber nur für Ohmsche Belastungen optimal. 
Induktiv würde ich wie gesagt mit nem IC machen.

-K

Autor: Norbert Lieven (Gast)
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@Daniel: Im Moment bezweifel ich, daß sich mit einer 
Phasenanschnittsteuerung ein Motor regeln lässt.
Was meinst Du mit extra IC? Die Problematik bleibt doch gleich.
Norbert

Autor: Holger (Gast)
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Das mit der Phasenanschnittsteuerung bei induktiven Lasten geht schon. 
Man muss nur dafür sorgen, dass der Leistungshalbleiter (Triac) nicht 
wieder zumacht, wenn der fließende Strom unter den Haltestrom fällt.

Dafür gibt's eine gängige Applikation namens "Impulsfolgezündung". Hab' 
gerade keinen Link parat, dürfte aber via Google kein Problem sein.

Autor: wolli_r (Gast)
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Es gibt von ST eine tolle 12 seitige Application Note "Microcontroller + 
Triac on the 110/240V Mains".
Nach der Studie derselben dürfte man in der Lage
sein, sowas hinzukriegen.

Die AN gibts bei ST oder auf meiner Seite:
http://www.w-r-e.de/info/st_an392.pdf

mfg wolli_r

Autor: Norbert Lieven (Gast)
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Tja, da seh' ich aber Alt aus mit meiner Argumentation....schluchz..
Vielleicht ist jemand da der mir fundiert das Falsche an meinen 
Einwänden erklärt.

Schönen Gruß  Norbert

Autor: Lars (Gast)
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Danke erstmal fuer die vielen Antworten.

Es spricht natuerlich auch nichts gegen ein Zusatz-IC welches die 
Regelung uebernimmt. Ich versuche mal ein Datenblatt zum TCA 785 
aufzutreiben. Kennt jemand andere IC-Typen die geeignet waeren ?

Gruss, Lars.

Autor: Lars (Gast)
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Es gibt da noch die U210B, U2008B, U2010B...leider braucht man wohl bei 
allen und auch dem TCA 785 noch eine groessere Anzahl an zusaetzlichen 
Bauteilen.

Ich waelze mal weiter Datenblaetter.

Autor: Michael Reck (Gast)
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Hoi,
Ich habe das ganze mit dem U2008B geregelt.
Als Triac nehme ich einen TIC225. Aussenbeschaltung ist minimal aber 
gleube ich nicht so für µC geeignet. Es wird auch explizit empfohlen die 
Versorgungsspannung NICHT aus einem extra Netzteil zu holen. Das ganze 
ist auf Netzpotential. Eventuell kann man das ändern - ich bin aber ganz 
zufrieden mit einem Poti als drehzahlvorgabe :) Achja.. der IC drückt 
die Störungen massiv herunter da er sich selbst ein Bild von der 
Phasenlage macht.
Geregelt wird ein großes ( 4,9 A aufnahme) Gebläse mit Kondensatormotor. 
Alles kein Problem :)

Gruß
Michael

PS: der fette Triac wegen anlaufstrom, ein TIC 216 ist gleich 
abgeraucht. Laut Datenblatt muss mit 3 fache max. abgesichert werden, 
wer vorher liest ist klar im vorteil :)

Autor: Lars (Gast)
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Michael, hast du vielleicht einen Schaltplan zu deiner Schaltung und 
kannst den als .gif hier posten ? Waere super :)
In dem Datenblatt das ich vom U2008B habe ist zwar eine Application Note 
fuer eine entsprechende Schaltung aber dort werden massig externe 
Elemente benoetigt.

Autor: Uwe (Gast)
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Schaue mal in die Codesammlung.
Gruss Uwe

Autor: Michael Reck (Gast)
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Ähm Lars,
Ich weiss ja ned was du da hast aber in meinem Datenblatt sind es exakt 
10 externe bauteile ...
den schaltplan hänge ich später an :)

Grüße
Michael

Autor: Günter König (Gast)
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Hi Lars,
man kann sehr wohl mit einem AVR eine störungsfrei arbeitende 
Phasenanschnittsteuerung realisieren. Das Prinzip wurde ja schon erklärt 
(Nulldurchgang erkennen, Timer usw.).
Wir benutzen hierfür einen ATMega 103 / 128 zum Ansteuern eines Trafos 
der durchaus bis zu 100A Primärstrom ziehen kann. Als Leistungsschalter 
wird allerdings kein TRIAC benutzt sondern 2 Antiparallel geschaltete 
Thyristoren. Angesteuert werden die Gates über einen Zündtrafo.
Der Hardwareaufwand ist gering, benötigt wird der Controller, Ein OP zur 
Nullpunkterkennunung (INT1) und der Schalter für den Zündtrafo (MOSFET). 
Und natürlich die Thyristoren incl. Entregungswiderstand.
Sekundärseitig fließen dann Impulsströme die bis zu 400KA (Kiloamperé) 
erreichen können.

Aus verständlichen Gründen darf ich hier keinen Schaltplan posten, aber 
es ist wirklich nicht schwer das zu realisieren.
Als Controller reicht für einfachste Anwendungen ein 2333 aus.

Gruß,
Günter

Autor: beta-frank (Gast)
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Bei www.atmel.com gibts für AVR ne Application-Note, um Nulldurchgänge 
mit minimalen Hardwareaufwand (um genau zu sein 1 Widerstand :-) 
hinzukriegen

Autor: Mark Hämmerling (Gast)
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Salut,

@beta-frank: diese sehr simple Variante der Erkennung klappt aber auch 
nur bei 180°, d.h. fallender Flanke auf der IRQ-Leitung. Bei 0° 
(steigende Flanke) wird der Interrupt erst kurz nach dem Durchgang 
ausgelöst. Ich denke mit Gleichrichter und Komparator ist man da besser 
beraten.

Mark H., potentieller Anschneider ;) -- http://markh.de

Autor: Harry (Gast)
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Mann, wo bleiben Eure Grundkenntnisse über Elektrotechnik?!

Ich gehe mal davon aus daß das Pumpenaggregat von Lars einen
(A)Synchronmotor und keinen Kollektormotor (Universalmotor) benutzt - 
wenn ja, dann bitte nicht weiterlesen!
Die (A)Synchronmotoren besitzen eine STARRE, VON DER NETZFREQUENZ 
ABHÄNGIGE DREHZAHL! Man kann ihre Drehzahl also nur über eine 
FREQUENZÄNDERUG der Netzspannung regeln und diese lässt sich NUR über 
sog. Frequenzumrichter steuern!
Phasenanschnittsteuerung wird vorwiegend zur Leistungsreduktion von 
ohmschen Lasten eingesetzt (Heizung, Lampen, usw.).
Lars, Du mußt einen FREQENZUMRICHTER bauen, keine 
Phasenanschnittsteuerung!

Autor: beta-frank (Gast)
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@Mark,

Frage, ob man Hard-oder Softwarelösung vorzieht. Software: Nur bei 180° 
Nulldurchgang detektieren und den nächsten eben 10ms später per Timer 
erwarten. Abgesehen vom Synchronmotorproblem in diesem Fall...

Gruß Frank

Autor: Lars (Gast)
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@Harry: klingt einleuchtend, da die Pumpe aber explizit durch 
Phasenanschnittsteuerung Drehzahlregelbar ist, nehme ich an dass es sich 
wohl um einen Kollektormotor handelt :)

Ich werde mal die komplette Schaltung entwerfen, aufbauen und testen und 
wenn es funktionieren sollte das Ergebnis hier posten.

Autor: Martin (Gast)
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Hi!

Ich habe einen U2008B von Temic/Atmel verwendet, der alles, was den 
Phasenanschnitt betrifft, selber kann. Der µC steuert über einen 
Optokoppler (Potentialtrennung 2,5kV) mit einer frei wählbaren PWM ein 
entsprechendes Integrierglied an, das die erforderliche Steuerspannung 
für den U2008B erzeugt. Es kann hier auch noch ein OP als 
Spannungsfolger/Impedanzwandler/Levelshifter zwischengeschaltet werden, 
die Versorgungsspannung für den OP liefert ebenfalls der U2008B 
(Achtung, Polarität 0V/-Vb beachten!)
P.S.
Universalmotoren (die mit Kohlebürsten) als Reihenschlussläufer lassen 
sich sehr gut über einen Triac mittels Phasenanschnitt in der Drehzahl 
kontrollieren, da die Drehzahl von der angelegten Spannung abhängt. Den 
Motor aber immer "Snubbern" (mit einer Parallelschaltung einen 
Y-Kondensators in Reihe zu einem Widerstand.) Das fängt Spannungsspitzen 
ab, die durch die Kommutation am Kollektor erzeugt werden und die den 
Triac zerstören könnten.
P.P.S.
Auch Asynchronmotoren lassen sich über eine Variation der Spannung 
(mittels Phasenanschnitt) in der Drehzahl steuern, das ganze ist aber 
ziemlich übel für den Motor, da der Schlupf steigt und die 
Rotor-Verlustleistung sich dadurch stark erhöht. Ausserdem steigt die 
Leistungsaufnahme mit fallender Drehzahl(!) und Abgabeleistung ausserdem 
ist das ganze stark empfindlich auf Drehmomentänderung (ohne mechanische 
Last ist praktisch immer die volle Drehzahl da, wobei die Induktivität 
des Motors stark zunimmt (Sehr schlechter cosPhi))
Es können also nur Verbraucher mit positiver Lastkennlinie so betrieben 
werden.
Den Motor bitte immer mit einer Rampe langsam hochfahren, da sonst der 
Triac oder eine eventuelle Sicherung (immer eine träge mit hohem 
Ausschaltvermögen einsetzen) vorher den Deckel aufmacht. Es wird bei 
stehendem Motor praktisch gegen einen Kurzgeschlossenen Trafo gefahren 
(siehe div. Lehrbücher über ASynchronMaschinen ASM)

Autor: Dipl.-Ing. Dirk Cöllen (Gast)
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Hi zusammen,
Ich bin zufällig in dieses Forum geraten, da ich gerade eine Serie von 
Phasenanschnittsteuerungen entwickle und mal sehen wollte was andere 
Leute so machen um die oben geschilderten Probleme in den Griff zu 
bekommen.
Wie schon richtig gesagt wurde ist das entwerfen eines Programmes für 
den µC das kleinste Problem. Nach eigener Erfahrung empfehle ich für die 
Steuerung des Triacs den U2010B. Dieses IC garantiert eine sichere 
Zündung des Triacs bei induktiven Lasten durch Überwachung des Stromes 
und des Spannungsverlaufes. Das Datenblatt beschreibt das sehr gut. Der 
externe Bauteilbedarf ist vergleichsweise gering. Eine gute 
Drehzahlsteuerung braucht halt ein par Bauteile.
Bei diesem IC ist darauf zu achten, daß eine Mindestlast von ca 100VA 
anliegt. Ist das nicht gewährleistet, dann funktioniert auch diese 
Steuerung nicht. Für kleinere Motoren, bes. Kurzschlußläufer gibt es 
eine Lösung ohne IC, bei Bedarf kann ich gerne mal einen Schaltplan 
schicken.
Problematisch bei allen Schaltungen ist die potentialgetrennte
Ansteuerung da die Steuer-IC`s (falls vorhanden) immer am 
Netzspannungspotential hängen. Ich empfehle hier einen linearen 
Optokoppler oder einen getakteten Optokoppler mit einem RC-Filter auf 
der Netzspannungsseite.
Viel Spaß beim basteln, Dirk

Autor: Markus Popp (Gast)
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Hallo alle zusammen!

Von mir wird man noch nichts gehört haben aber ich bin auf der Suche 
nach Schaltplänen für Dimmer und Schrittmotorschaltungen.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen wäre super.
Das ganze soll insgesamt einmal eine Lichtsteuerung per PC werden, hab 
ich mir so in den Kopf gesetzt und ich versuche es zu realisieren.
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe

Gruss M

Autor: Aygun Misirli (Gast)
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I need TCA785 Dimmer circuits for resiztive load control.if you help me
anywone thanks.

Autor: Toni Auer (Gast)
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Danke an Dipl.-Ing. Dirk Cöllen für den Tipp mit Motoren unter 100VA.

Sanitär Pumpen haben meist einen Salter I-II-III.
Wie schalten die die Motorleistung herab??
Muss relativ einfach sein(vieleicht nur R-C Glied), oder?
Denn mann nicht viele abstufungen braucht, könnte man zur Not auch mit
3-4 Relaisausgänge eine Drehzahlsteuerung erreichen.

Autor: crishy (Gast)
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Hallo,

eignet sich der IC TCA785 auch für induktive Lasten?

Autor: Dietmar (Gast)
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@Mark:

"ein 8253 (Intel)"

Den 8253 fand ich auch sehr elegant, ist aber externe Peripherie. Die
ehemaligen Intel-Serien 82xx werden auch nach und nach abgekündigt.

ARM7 wie die Philips LPC2000 Serien beherrschen die Funktionalität aber
mit etwas Einschränkung (2 anstatt 3 Timer) auch.

Gruß

Dietmar

Autor: Jenßi Mausi (Gast)
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Hallo Uwe.

Dein Bericht hat mich sehr berührt wenn nicht sogar erregt.
Aber ich sag mal ohne die Antithese der wahrheit kann man keine 
eindeutige These bilden zu diesen Problem...
also ich sage dir Uwe, als Freund, lass die Finger davon!
Dir wird sonst etwas schreckliches zustoßen wenn du etwas falsch machst.

Denn bedenke: Messer, Gabel, Schere, Licht ist für den kleinen Uwe 
nicht!
Mfg Jenßi Mausi liebe Bastelfreunde

Autor: Markus (Gast)
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@ Jenßi Mausi (Gast)

was hast denn du eingeworfen, kann ich auch was davon bekommen? :D

Autor: 3348 (Gast)
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Der Harry meint fuer einen Asynchronmotor brauche es einen 
Frequenzumrichter.  Wenn man es gut machen will, ja. Es geht aber auch 
ohne. Der Asynchronmotor ist wie gesagt asynchron, dh er dreht langsamer 
als das Netz, langesamer weil der Schlupf das Drehmoment bringt. Wenn 
man nun den Strom reduziert geht bei festem Drehmoment der Schlupf 
hinauf. Man kann somit einen Asynchronmotor verlangsamen indem man den 
Strom reduziert. Das sollte man nicht auf Null runter tun, er bringt 
dann nichts mehr.

Autor: avion23 (Gast)
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Wenn du den Schlupf vergrößerst, dreht er sich noch immer genau so 
schnell - nur halt mit größerem Schlupf. Das wollen einige Leute nicht 
verstehen.

Autovergleich:
Die Geschwindigkeit relativ Vordermann (50Hz) bleibt dieselbe, auch wenn 
man den Abstand etwas vergrößert und dann auf einem konstanten Wert 
lässt. Im Moment des "Abstand-vergrößerns" wird man tatsächlich 
langsamer, aber das ist nur für extrem kurze Zeit und nicht der Rede 
wert.
Der Vordermann sind die 50Hz, an denen man sich orientiert, der Abstand 
ist der Schlupf und die eigene Geschwindigkeit ist die Geschwindigkeit 
der Pumpe.

Wenn man den Schlupf soweit vergrößert, dass die Pumpe den 50Hz nicht 
mehr nachkommt, hat man ein Problem. Die Wicklungen werden dann 
teilweise entgegen der aktuellen Magnetfeldorientierung bestromt, d.h. 
rückwärts gedreht, dann wieder extrem stark vorwärts usw. Außerdem ist 
das ganze extrem stark lastabhängig. Mal abgesehen vom extrem unruhigen 
Lauf dürfte die Pumpe das nicht lange mitmachen.

Ein Frequenzumrichter wird wohl die einzige Lösung sein.

Autor: Peter M. (checkerone)
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Hallo,ich bin auch gerade dabei eine Motorsteuerung für einen 
Universalmotor 230V/1,8A aufzubauen.
Habe mich entschieden den U2010B zu nehmen und den Triac TIC 226N.
Nun sind aber einige Werte auf dem Schaltplan für den U2010B nicht 
angegeben,
z.B. R14, R6, R7.
Hat jemand Erfahrung mit der Beschaltung des U2010B?
Und der Softstart funktioniert der Zuverlässig?

MFG

Autor: 3351 (Gast)
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Der Schlupf ist nicht der Abstand sondern die die Differenzfrequenz. Sie 
ist uebrigens immer groesser als Null. Ser Asynchronmotor dreht nie mit 
50Hz, sondern weniger. Daher der Name ASYNCHRON. Die Differenzfrequenz 
induziert den Strom im Laeufer. Wenn man nun die Quelle durch einen 
Trick hochohmiger macht als sie ist, zB mit einem Phasenanschnitt, dann 
wird weniger Strom induziert, ers gibt weniger Drehmoment, und der 
Schlupf ist groesser.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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3351 wrote:
> Der Schlupf ist nicht der Abstand sondern die die Differenzfrequenz.
Hast völlig Recht!

Auch wenn das Posting von avion23 schon ne Weile her ist, das ist 
blühender Unsinn und das kann man imho so nicht stehen lassen.

avion23 wrote:
> Wenn du den Schlupf vergrößerst, dreht er sich noch immer genau so
> schnell - nur halt mit größerem Schlupf. Das wollen einige Leute nicht
> verstehen.
Wenn die Drehfelddrehzahl (also die Frequenz der Speisespannung) dabei 
ebenfalls gleich bleibt, dann geht die Drehzahl des Motors sehr wohl 
runter... Am besten mal ne Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie von einer ASM 
anschauen. Dann sollte es klarer werden.

> Autovergleich:
> Die Geschwindigkeit relativ Vordermann (50Hz) bleibt dieselbe, auch wenn
> man den Abstand etwas vergrößert und dann auf einem konstanten Wert
> lässt. Im Moment des "Abstand-vergrößerns" wird man tatsächlich
> langsamer, aber das ist nur für extrem kurze Zeit und nicht der Rede
> wert.
> Der Vordermann sind die 50Hz, an denen man sich orientiert, der Abstand
> ist der Schlupf und die eigene Geschwindigkeit ist die Geschwindigkeit
> der Pumpe.
Schön, bei einer Synchronmaschine ist das tatsächlich so ähnlich. Nur 
nennt man da den "Abstand" i.d.R. nicht Schlupf, sondern eher 
Polradwinkel... Nen Schlupf gibt's nur bei der Asynchronmaschine, und da 
ist es... siehe ganz oben.

> Wenn man den Schlupf soweit vergrößert, dass die Pumpe den 50Hz nicht
> mehr nachkommt, hat man ein Problem. Die Wicklungen werden dann
> teilweise entgegen der aktuellen Magnetfeldorientierung bestromt, d.h.
> rückwärts gedreht, dann wieder extrem stark vorwärts usw. Außerdem ist
> das ganze extrem stark lastabhängig. Mal abgesehen vom extrem unruhigen
> Lauf dürfte die Pumpe das nicht lange mitmachen.
Es geht hier aber immer noch um eine Asynchronmaschine. Habe bisher 
eigentlich nie Pumpen in der Größenordnung mit Synchronantrieb gesehen 
(Einzige mir bekannte Anwendung für Pumpen mit Synchronantrieb sind 
Pumpspeicherwerke mit Pumpturbine und Motor-Generator, Leistungen im 
Bereich einige 10-100 MVA). Da hat jemand was ganz gewaltig 
durcheinandergebracht...

Autor: Kaveh (Gast)
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Hallo,
Ich habe mir vorgenommen, eine steuerung zu bauen, mit der man einen 
Wechselstromsteller + einen drehstromsteller in Polygon schaltung (p3) 
und eine Dreipuls-Mittelpunktschaltung steuern kann.
die Steuerung von ohmisch-induktiver lasten soll mit dieser steuerung 
möglich sein.
Nun wollte ich mir die Meinung von Experten auf dieser seite holen. in 
dem ich die Frage stelle, welche Lösung bzw. welche Methode kann hier in 
frage kommen.
ich habe an mikrocontroller gedacht. die Realisierung des wechselsteller 
ist mit Controller relative einfach aber für die andere oben genannte 
schaltungen, weiß ich nicht so genau, wie ich vorgehen muss.vielleich 
weiß jemand von euch und kann er mir behilflich sein.
Für jeden Tipp in dieser Sache werde ich sehr dankbar.
mfg
kaveh

Autor: Düsendieb (Gast)
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Hallo kaveh,
mach mal einen neuen Thread auf und beschreibe dort warum Du diese 
Steuerung bauen willst. Was soll die alles können?


Axel

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