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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Thermoelement kompensieren / Schaltungsfrage?


Autor: Malte Struebert (Gast)
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Hallo,

wie ich die Termospannung kompensiere ist mir an sich schon klar, ich
messe eine Referenztemperatur und passe dann die Thermospannung mit
einem Faktor an. Ich habe jetzt auch schon beide Spannungen
(Referenztemperatur und Thermospannung) gemessen aber ich habe nirgends
eine Formel gefunden wie ich die Referenzspannung einbringe und damit
die Thermospannung kompensiere. Hat da jemand eine Idee?

Bei meiner Suche bin ich über folgende Schaltung zur Verstärkung der
Thermospannung gestoßen.

http://www.wbo2.com/2a0/2tcmux.gif

Die Thermospannung wird an den Eingängen TC1-TC3 angelegt, was mich
etwas wundert sind die 100k Widerstände gegen masse bzw. den
"negativpol" des Thermoelements, bekomme ich da u.u. keine Probleme
wegen der geringen Eingangsspannung? oder muss das so sein?

Gruß
Malte.

Autor: Olaf (Gast)
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Wenn du eh einen Microcontroller verwendest dann ist es am einfachsten
du misst die Referenztemperatur unmittelbar in der Naehe der Anzeige
und substrahierst sie im controller.

Die Widestaende schaden nicht weiter weil das Thermoelement zwar
eine sehr geringe Spannung liefert, dafuer aber auch einen sehr
kleinen
Innenwiderstand hat.
Trotzdem finde ich die nicht gut. Die sollen wohl dafuer sorgen
das man bei fehlendem Thermoelement nichts misst. Laesst du sie weg
so wird der Operationsverstaerker aber maximal ausgesteuert und du
kannst dies gut als Fuehlerbruch erkennen.

Achte ausserdem darauf einen guten Operationsverstaerker zu verwenden!

Olaf

Autor: Malte Struebert (Gast)
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Hallo,

danke, die Schaltung habe ich ja nicht selber gemacht, du meinst also
es schadet nichts wenn ich die Widerstände weglasse?

Wegen der Kompensation, hab ich das richtig verstanden das wenn ich
z.B. bei meinem Thermoelement (unkompensierte Spannung) xxmV=300°C
messe und meine PT100 referenz meinetwegen 25°C das ich dann einfach
300-25 rechnen kann? Sollte es so einfach sein?!?

Wenn dem so ist, werd ich das natürlich so machen, dachte nur das da
etwas mehr Mathematik dahinter steckt..

Gruß
Malte.

Autor: Olaf (Gast)
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Also PT100 fuer die Referenz scheint mir etwas uebertrieben.
Ein LM335 sollte auch hinreichen.

Ein Thermoelement liefert ja immer die Differenz zwischen zwei Punkte.
Der eine Punkt ist der den du misst. Der andere ist der Anschluss des
Thermoelements an deine Schaltung.
Bei geringeren Genauigkeitsanforderungen kannst du sogar auf die
Messung der Referenztemperatur verzichten. Dann kann aber deine
gemessene Temperatur mit der Raumtemperatur mitwanderen.

Olaf

Autor: Malte Struebert (Gast)
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Hi,

naja der PT100 war ja nur ein Beispiel, ging mit ja nur darum ob ich
wirklich die absoluten Temperaturen nur voneinander abziehen muss.

Aber nach deiner Erklärung scheint das ja so zu sein ;-)

Danke für deine Hilfe.

Gruß
Malte.

Autor: HansHans (Gast)
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Hallo,
ich hatte das etwas anders verstanden ,
nicht z.B. 25C abziehen sonder die mV die
25C entsprechen , zumindest habe ich
es so gemacht und komme so gut hin.

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-136232.html#new

Autor: Malte Struebert (Gast)
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Hi,

das ist natürlich auch ne Lösung aber die °C in mV umzurechnen ist ja
nicht das problem.

Gruß
Malte.

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