Gast
#2308332
Hallo zusammen, es ist ja allgemein so, dass eine Spule eine hohe Selbstinduktionsspannung erzeugt, wenn man die Spule durch einen Strom durchfließen lässt und dann den Stromkreis öffnet. Die Spule versucht dann die Selbstinduktionsspannung so hoch zu stellen, dass der Spulenstrom trotz geöffnetem Kontakt einen Moment lang weiter fließt, bis die Spulenenergie irgendwann verbraucht ist. Nehmen wir an, die Spule hätte einen ohmschen Innenwiderstand von 10 Ohm. Man gebe auf die Spule eine Gleichspannung von 12V. Nun müsste sich ein Spulenstrom von 1,2 Ampere einstellen. Wenn man den Spulenstromkreis jetzt an einer Stelle öffnen würde und gleichzeitig an diese Stelle einen Widerstand von 90Ohm einfügen würde, so dass nur noch die Reihenschaltung aus Spule und dem Widerstand übrig bleiben würde, dann müsste sich (kurzzeitig) am Widerstand von 90 Ohm eine Spannung von 1,2Ampere * 90Ohm = 108Volt einstellen. Stimmt das so? Danke und VG Karli