Gast
#2312688
Nabend, ich habe jetzt mal die Schaltung im Anhang zur Anodenspannungserzeugung meiner Nixie-Uhr ausgetüftelt und aufgebaut. Mir war vorallem wichtig nur wenige Bauteile zu brauchen, damit alles schön kompakt bleibt. Der Schalttransistor des LM2577 verträgt nur 65V und das Übersetzungsverhältnis zwischen Ue und Ua ist auch ziemlich groß, weshalb ich eine Spule mit Abgriff einsetze. Diese habe ich erstmal von Hand auf einem E16 Kern mit 0,5mm Luftspalt gewickelt. 70 Windungen für den ersten Teil (ergibt ca. 350µH) und 280 für den zweiten Teil. Das Übersetzungsverhältnis beträgt also 1:4. Damit waren je nach Eingangspannung so 81-83% Wirkungsgrad drinne. Das finde ich eigentlich auch schon super, denn mit meiner vorherigen Schaltung bin ich einfach nicht über 70% gekommen. Naja, auf jeden Fall hat mich jetzt der "Optimierungswahn" gepackt und ich habe mir auf der Arbeit noch ein paar verschiedene Spulen gewickelt, in der Hoffnung, noch das ein oder andere Prozent mehr rauszuholen zu können. Aber ich habe wohl in die falsche Richtung "optimiert"... (hatte eher probiert in den nicht-lückenden Betrieb zu kommen) Bevor ich jetzt planlos weiter tüftel, frage ich doch einfach mal in die Runde: Wie kann ich die Spule so dimensionieren, dass ich den optimalen Wirkungsgrad erreiche? Ich bin nur ein ahnungsloser Hobbybastler und würde mich über eure Hilfe sehr freuen :) Gruß, Thomas

