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Forum: HF, Funk und Felder 2 Watt, 80 KHZ HF Leistung mit Stummelantenne möglich ?


Autor: Frank (Gast)
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Ich weis ,das man zum abstrahlen von HF Energie eine Antennenlänge
von Lamda / 2 brucht. Für ein Projekt möchte ich kurze Pulse
im etwa 80 KHZ Bereich an HF Energie erzeugen. (für Geographische
vermessungen). Die berechneten Antennengrößen gehen da aber in die
hundert Meter Bereiche rein. Die gewünschte abgestrahlte HF Energie
sollte so etwa 2 Watt betragen.


 Könnte man das Problem umgehen ,indem ich einfach einen Kräftigen
Elektrischen Puls mit einer Leistung von etwa 500 Watt und 80 khz Sinus
erzeuge? Bei dieser überdimensionierten Leistung muß doch praktisch
gesehen auch aus einer Stummelantenne( so 15 cm dipol) 2 Watt
herauszuholen sein.

Autor: Quark (Gast)
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die lieben Amateurfunker und Fachleute sollten sich dazu auch nochmal
äußern. Meiner (unfachmänschen) Meinung nach, brauchst Du dafür eine
Antennenverlängerung in Form einer Spule, sonst haut Dir die
reflektierte Energie in Deinen Sender zurück, und führt
vorraussichtlich zu einem Totalschaden.
Kommt man in dem Frequenzbereich mit 2 Watt nicht unter Umständen um
die ganze Welt?
Grüße
Quark

Autor: Freak5 (Gast)
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Ist diese Abkoppelung der Antenne mit so einer Spule nur wegen der
Reflektion so? Könnte man das bei kleineren Leistungen nicht auch mit
einem Kondensator machen?

Gibt es Bücher, die diese ganze Technik gut abhandeln?

Autor: Kurt (Gast)
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Eine Spule "verkürzt"
Ein Kond   "verlängert"

eine Antenne.
So kann man sich an Antennen anpassen.

Wie wärs mit einer Ferrittantenne,
ist schön Klein und Handlich.
Ob sie 2 Watt Strahlungsleistung schafft weiss nicht.


Gruss Kurt

Autor: Tim O. (Gast)
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Hat Frank denn eine Lizenz um auf dieser Frequenz zu senden ?

Autor: Yagan Z. Dongobar (Gast)
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Frank,

vielleicht hilft Dir diese Seite weiter:
<http://www.st-andrews.ac.uk/~www_pa/Scots_Guide/Ra...;

Im Prinzip lässt sich ein 15cm-Dipol an 80kHz anpassen, nur wird der
Wirkungsgrad dieser Anordnung gegen Null gehen.
Erfolgversprechender sind da magnetische Antennen.

Ciao, Yagan

Autor: Freak5 (Gast)
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@Kurt: Wo kann man sich solche sachen anlesen? Unser Physikbuch geht nur
bis zu den Schwingkeisen und im Internet stehen oft nur Faustregeln. Ich
möchte aber die Korrekten Formeln und Forgänge, die beschreiben, wie so
eine Spule auf die Antenne wirkt und wie sich das auch auf die Resonanz
auswirkt und wie man die Abstrahlleistung beeinflusst usw.

Könnt ihr mir da etwas emfehlen?

Autor: dicky (Gast)
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also. lambda halbe brauchst du nicht. die normale vertikale "marconi"
ist nur 1 viertel lambda lang. der strahlungswiderstand (nur auf den
kommt es an) sollte möglichst groß im verhältnis zu den
verlustwiderständen sein. 1 / 10 lambda ist schon problematisch, da
hast du nur noch ein paar ohm strahlungswiederstand. bei anwendungen
von mobilen antennen an autos kommt man schnell an technische grenzen.
man kann etwa 3 m lange peitschen da benutzen, bei frequenzen unter 3
MHz wirds dann immer schwieriger, praktisch geht dann 90% der
zugeführten leistung als wärme in den bauteilen verloren (hier in der
spule).

bei 80 khz siehts schlecht mit "handies" aus.

eine lösung wäre eine magnetische antenne (magnetic loop). d.h. du
baust dir eine möglichst große spule und versuchst die anzupassen.
dabei kannst du kaum über vielleicht 50 - 100 watt hinausgehen. denn du
bekommst tierisch hohe spannungen im kreis im resonanzfall.

des weiteren muss erstmal geshen werden ob du so einfach auf 80 khz son
"elektrosmog" machen darfst.

geht es darum bei dieser tiefen frequenz reflexion aus tieferen
erdschichten zu empfangen ? bodenradar ? bodenradar wird sonst glaube
ich auf 60 MHz gemacht.

Autor: Frank (Gast)
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Dicky wrote " bei anwendungen
von mobilen antennen an autos kommt man schnell an technische grenzen.
man kann etwa 3 m lange peitschen da benutzen, bei frequenzen unter 3
MHz wirds dann immer schwieriger, praktisch geht dann 90% der
zugeführten leistung als wärme in den bauteilen verloren (hier in der
spule)."


Meine Sendeendstufe hat keine einzige Spule. Am Ende sind nur 2 richtig
fette Mosfet 's die nen 60 KHZ Sinus erzeugen.
An eine Spule kann hier keine Energie verlorengehen.

Autor: Bernhard (Gast)
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"Meine Sendeendstufe hat keine einzige Spule. Am Ende sind nur 2
richtig
fette Mosfet 's die nen 60 KHZ Sinus erzeugen.
An eine Spule kann hier keine Energie verlorengehen."

Geimeint ist hier die Spule, welche zur Anpassung der Antenne an einen
Verstärker nötig wäre. Ohne diese Spule würde erst recht nichts
funktionieren: Kein Strom -> keine Leistung. Allerdings würde der
Verstärker dadurch keinen Schaden nehmen, wie hier bereits falsch
behauptet wurde.

Die Verluste sind tatsächlich so groß, daß eine kompakte Antenne in der
Größenordnung von 15cm keine Chance hat, auf 80kHz satte 2 Watt
abzustrahlen. Auch bei magnetischen Antennen sieht es nicht unbedingt
besser aus, denn die Problematik des sehr ungünstigen Verhältnisses
zwischen Strahlungs- und Verlustwiderstand bleibt bestehen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Für ein Projekt möchte ich kurze Pulse
im etwa 80 KHZ Bereich an HF Energie erzeugen."


Da werden sich aber alle Funkuhrenbesitzer (77,5kHz) in Deiner Umgebung
bedanken.

Laß Dich bloß nicht erwischen !


Peter

Autor: Frank (Gast)
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Bernard wrote "
Die Verluste sind tatsächlich so groß, daß eine kompakte Antenne in
der
Größenordnung von 15cm keine Chance hat, auf 80kHz satte 2 Watt
abzustrahlen. Auch bei magnetischen Antennen sieht es nicht unbedingt
besser aus, denn die Problematik des sehr ungünstigen Verhältnisses
zwischen Strahlungs- und Verlustwiderstand bleibt bestehen."

Ja ,aber wenn ich 500 Watt da reinstecke ,von miraus auch 800,
dann müßte doch ein sehr gringer Wirkungsgrad von  hier 0.25 % drinnen
sein. Ich verlange ja nicht ,das ein großteil der elektrischen Energie
umgesetzt wird. Mit Wirkungsgeraden an die 1 % oder währe ich ja schon
zufrieden.

Plan B:

Normalerweise müßte auch  Energie abgestrahlt werden ,wenn ich nen
Langen draht an den Endstufenausgang und nen 2 ten Draht mit der Masse
verbinde. Wenn diese Drähte dann jeh 70 Meter lang sind und wie ein
Dipol auseinanderliegen ,dann bräuchte ich ja keine Spule ,da dann ein
Kapazitiver Wiederstand entstehen müßte.
So müßte auf jedenfall 2 Watt abgestrahlt werden ,wenn ich 800 da
reinstecke,

Autor: Bernhard (Gast)
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"Ja ,aber wenn ich 500 Watt da reinstecke ,von miraus auch 800,
dann müßte doch ein sehr gringer Wirkungsgrad von  hier 0.25 % drinnen
sein. Ich verlange ja nicht ,das ein großteil der elektrischen Energie
umgesetzt wird. Mit Wirkungsgeraden an die 1 % oder währe ich ja schon
zufrieden. "

Ehrlich: Das kannst du voll vergessen, 1% sind nicht drin! Geh lieber
mal von 0,0001% (ein Millionstel) aus, das wäre realistischer, eher
noch drunter. Wenn du ein paar Megawatt zur Verfügung hast, dann könnte
man mal drüber sprechen...

"Normalerweise müßte auch  Energie abgestrahlt werden ,wenn ich nen
Langen draht an den Endstufenausgang und nen 2 ten Draht mit der Masse
verbinde. Wenn diese Drähte dann jeh 70 Meter lang sind und wie ein
Dipol auseinanderliegen ,dann bräuchte ich ja keine Spule ,da dann ein
Kapazitiver Wiederstand entstehen müßte.
So müßte auf jedenfall 2 Watt abgestrahlt werden ,wenn ich 800 da
reinstecke,"

Eben weil ein kapazitiver Widerstand entsteht, braucht es eine Spule,
um auf einen reellen (=ohmschen) Widerstand zu kommen, denn sonst
fliesst kein Strom, und ohne Strom keine Leistung, egal was die Antenne
für einen Wirkungsgrad hat...

70m Draht klingt natürlich schon besser als eine 0,15m Stummelantenne.
Aber eine ordentliche Anpassung musst du trotzdem noch hinbekommen!

Autor: Pascal (Gast)
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Das HF Energie freigesetzt wird durch einen offenen Schwingkreis ,das
ist mir bekannt.
 Z.B. Ein Dipol bildet die Kapatität und eine Spule muß paralell
geschaltet sein. Bei einer Magnetantenne ist es genau umgekehrt ,das
heißt ,das die Spule hier die Energie abstrahlt und ein Kondensator
wird paralell geschaltet. So etwas nennt man auch Resonanzschwingkreis.

Aber was ich nicht verstehe ist, wie diese 27 MHZ Fernsteuerungen von
Modellautos dann funktionieren.
Da ist eine Spule und ein Kondensator in Resonanz. Beides befindet sich
auf der Platine. Keines der beiden Bauteile ist irgendwie offen, wie
beim Dipol oder bei der Magnetantenne. Man hat also keinen offenen
Schwingkreis und rein physikalisch kann keine HF Energie abgestrahlt
werden. Lediglich eine verhältnismäßig zur Wellenlänge kurze
Teleskopantenne ist an der Spule angeschloßen.

ABER: Das Ding funktioniert irgendwie doch. Es werden auch große
Reichweiten erzielt.

Wenn ich dieses Wunderwerk Modellfernsteuerung jetzt mal auf den
Langwellensender übertrage, müßte man nur eine Spule paralell mit einem
Kondensator schalten ,so das Spule und Kondensator in Resonanz stehen.
So ein Schwingkreis ist sehr einfach realisierbar. Dann irgendwo in der
Mitte der Spule einen langen draht nach aussen ,fertig.

Da man Das Modellauto bei 27 mhz auch noch lenken kann ,wenn die
antenne eingefahren ist, müßte ein Langewellensender hier auch HF
Energie abstrahlen. Dann ist der Drahtstummel eben ein stark
eingezogener Sendemast g

Autor: Bernhard (Gast)
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Pascal: Die Teleskopantenne an einer Modellbau-Fernsteuerung liegt bei
27MHz gar nicht mal mehr so weit von der Wellenlänge (11m) entfernt,
die Abstrahlung funktioniert hier sehr wohl über eben diese, und nicht
über irgendwelche Bauteile auf der Platine. Zum Abstrahlen von Wellen
reicht ein Schwingkreis, welcher sich in Resonanz befindet, nicht aus.
Ein solcher wäre selbstverständlich auch auf 80kHz problemlos
herstellbar.

Autor: Bernd (Gast)
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Hab gelesen ,das das Drahtstück eines Dipols wie eine Spule wirkt und
das magnetische Feld erzeugt. Erst an den Drahtenden entsteht das
Elektrische Feld. Als bräuchte man dann doch keine Spule, da der Draht
des Dipole selber als Spule wirkt.


@Bernhard :Was für eine Art von Antenne hat eine solche Fernsteuerung?
Dipol und Magnetantenne scheiden ja aus. Wie kann dann über die
Teleskopantenne  HF Energie abgestrahlt werden ,wenn diese kein Teil
des Schwingkreises ist?

Rätsel über Rätsel ,das mit der HF.

http://www.qsl.net/dg0sa/ant.htm

hier steht ,das eine Sendeantenne kein offener Schwingkreis ist.
Die einen sagen ,es ist einer die anderen sagen es ist keiner.
Das Phänomän HF Strahlung ist also mit der Chemie zu vergleichen ,wo
niemand genau weis was da physikalisch passiert. Na super.

Gibt es zu dem Phänomän HF Strahlung nicht so etwas wie ein Java Applet
oder ein Programm mit dem man sich die gegebenheiten
veranschaulichen(simulieren) kann? Ich glaube hier kann man durch
Bilder und viel rumprobieren mehr lernen als durch Fachtexte ,die immer
etwas anderes sagen.

Autor: Bernhard (Gast)
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"Hab gelesen ,das das Drahtstück eines Dipols wie eine Spule wirkt und
das magnetische Feld erzeugt. Erst an den Drahtenden entsteht das
Elektrische Feld. Als bräuchte man dann doch keine Spule, da der Draht
des Dipole selber als Spule wirkt."

Es fliesst natürlich ein Strom durch den Draht des Dipols, und damit
wird auch ein Magnetfeld erzeugt. Das elektrische Feld entsteht durch
den Spannungsabfall, letztendlich ensteht immer magnetisches und
elektrisches Feld an einer Sendeantenne.

"Was für eine Art von Antenne hat eine solche Fernsteuerung?
Dipol und Magnetantenne scheiden ja aus. Wie kann dann über die
Teleskopantenne  HF Energie abgestrahlt werden ,wenn diese kein Teil
des Schwingkreises ist? "

Die Teleskopantenne könnte man elektrisch als Lambda/4 Strahler
ansehen, also quasi ein halber Dipol. Ob dieser Teil des Schwingkreises
ist, hängt davon ab, was du als Schwingkreis ansiehst und welchen der
Schwingkreise in einem Sender du meinst!

"hier steht ,das eine Sendeantenne kein offener Schwingkreis ist.
Die einen sagen ,es ist einer die anderen sagen es ist keiner.
Das Phänomän HF Strahlung ist also mit der Chemie zu vergleichen ,wo
niemand genau weis was da physikalisch passiert. Na super."

Ich würde der Idee mit dem "offenen Schwingkreis" nicht unbedingt
widersprechen, aber es ist fraglich, ob diese Anschauung zum
Verständnis der Wellenausbreitung viel beiträgt! Die Vorgänge sind
nunmal sehr kompliziert, und ohne ein einschlägiges Studium
(Elektrotechnik->Hochfrequenztechnik) wird man aus dem Bereich des
Halbwissens nicht weit herauskommen.

"Gibt es zu dem Phänomän HF Strahlung nicht so etwas wie ein Java
Applet oder ein Programm mit dem man sich die gegebenheiten
veranschaulichen(simulieren) kann? Ich glaube hier kann man durch
Bilder und viel rumprobieren mehr lernen als durch Fachtexte ,die immer
etwas anderes sagen."

Es müssen nur die richtigen Fachtexte sein, und nicht irgendwelche
pseudowissenschaftlichen Texte aus dem Internet. Aber die Theorie ist
nun mal sehr kompliziert:

http://www.eit.uni-kl.de/baier/Teaching/scripts.htm

Autor: Arno (Gast)
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Für die praktische Durchführung empfiehlt sich neben einer guten
Rechsschutz- und Haftpflichtversicherung als Grundlagenwälzer das
Rothammel Antennenbuch, kürzlich in neuer Auflage erschienen.
Arno

Autor: Corvus (Gast)
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Du weißt das du mit LW um die Welt kommst und das auf
78,20 und auf 81,00 die Roial Navy Sender betreibt,
Amateurfunker haben auf LW das: 136-kHz-Band
135,7...137,8 kHz (auch nicht grade viel)

Hier ein Bandplan:
http://beaconworld.org.uk/files/lfguide.pdf

und mit einfach so senden ist ja dann nicht;

Gruß Corvus

Autor: dicky (Gast)
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an corvus:
ja du hast völlig recht. dennoch kann es sein dass man für
geophysikalische experimente eine sondergenehmigung bekommen könnte. im
vlf bereich sind einige frequenzen vergeben, die praktisch nicht benutzt
werden oder nur ein paar mal im jahr benutzt werden.

ich würde trotzdem gerne wissen wozu diese 2 watt strahlungsleistung
gut sein sollen.

zut frage nach offenen und geschlossenen kreisen bei hf ist es  besser
einen eigenen tread zu starten, vielleicht bei sonstiges denn mit
mikrokontrollern hat das wenig zu tun. und es ist auch gut vorher sich
einzulesen - ich weiss wie schwer das zu beginn ist. aber mit etwas
anlesen lassen sich diskussionen dann besser führen.

ansonsten: unter 100 khz tummeln sich viele miitärische und
navigatorische anwendungen (neben rein zivilen anwendungen) auch für
getauchte u-boote, die dann zum empfang lange drahtantennen hinter sich
her schleppen. bei den großen wellenlängen dringen ja die wellen etwas
ins erdinnere ein und es ist weltweiter funkverkhr bei hohen leistungen
möglich, bei geringer bandbreite. die entsprechenden festen funkstellen
an land brauchen für brauchbare wirkungsgrade dann antennen die bis zu
150 km lang sind (keine verschwörungstheorie) und vergraben sind.

Autor: Arno (Gast)
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Für geographische Ortung hat im letzten Jahrdie Zeitschrift Funkamateur
( funkamatuer.de ) eine Bauanleitung unter Nutzung von z.B. DCF77
veröffentlicht. Du mußt ja wohl auch noch eine Auswertung Deiner
Experimente durchführen. Möglicherweise ist diese Bauanleitung schon
ausreichend für Deine Zwecke.
Denn 2 dicke MOSFET am Ausgang mit Ultraschall sind noch lange nicht an
eine Antenne angepasst, falls Dir der Begriff Stehwellenverhältnis was
sagt. Und die Leute, dei den DCF77-Sender konstruiert haben, hatten
etwas andere Mittel zur Verfügung als Du und ich (damit sind noch nicht
mal finanzielle Mittel gemeint).
Arno

Autor: Quark (Gast)
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@Bernhard
Dein Posting vom: Datum: 31.05.2005 20:50

klar das ich falsch lag, war ja auch nur meine unfachmänschen Meinung.

Würdest Du mir das bitte noch ein wenig erklären?
Bei Funkgeräten (2m und 70cm Band) trifft das doch zu, dass man bei
schlechter Antennen-Anpassung (bzw. völliger Fehlanpassung, z.B.
Antenne fehlt) die Senderendstufe durch Reflexionen zerstöt werden
kann?
Gilt das bei 80kHz und 500W Leistung nicht?
Vielen Dank für ein Erklärung
Grüße
Quark

Autor: Bernhard (Gast)
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"Gilt das bei 80kHz und 500W Leistung nicht?"

Es liegt an der Art der Endstufe: Bei 'normalen' Funkgeräten werden
C-Klasse Endstufen verwendet, da nur mit ihnen ein vernünftiger
Wirkungsgrad erzielbar ist - jedoch wird schaltungsbedingt bei
fehlendem Lastwiderstand der Transistor übermäßig belastet und ist
damit potentiell gefährdet und kann (muss nicht) durchbrennen.

Bei 80kHz wird man eher eine Art besseren Hifi-Verstärker verwenden, in
welchem eine Gegentakt-AB-Endstufe o.ä. sitzt, und diese braucht eben
keine definierte Last, um sicher zu arbeiten. Im Gegenteil: Bei offenem
Ausgang wird kaum Leistung umgesetzt. Selbst ein kurzgeschlossener
Ausgang kann bei vorhandener Überlast-Sicherung keinen Schaden
anrichten.

Autor: Quark (Gast)
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Danke Bernhard

Autor: dicky (Gast)
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hallo arno !
fa heft nummer ?
kannst du uns nochwas verraten dazu ? dicky

Autor: Arno (Gast)
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Heft 7-9/2004. Sind bestimmt noch beim Verlag erhältlich. Platinen gabs
glaube ich auch. Habe leider die Hefte nicht mehr vorrätig.
Arno

Autor: dicky (Gast)
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arno !
dank dir.

habe auch einen link gefunden: http://www.sfericsempfang.de/
dann auf ortung klicken.

es ist ein geradeausempfänger für 77 KHz mit detektor und led-zeile.
empfangen wird mit einer vertikalen spule.

Autor: Freak5 (Gast)
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Rothammel Antennenbuch

Woher bekommt man das? Bei Amazon haben die das nicht mehr

Autor: Arno (Gast)
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DARC-Verlag
Arno

Autor: Kurt (Gast)
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also dass mit der "sicheren" Endstufe bei 80 Khz seh ich nicht so
locker.

Eine Endstufe die "leer"  läuft wird sicher keinen Schaden nehmen.

Aber:  Leerlauf an einer Antenne gibt es nicht.
Da eine Antenne eine L-C Schaltung darstellt hat sie bei Fehlanpassung
ev. einen zu hohen Induktiven Teil.
Diese Induktion ist es die die Endstufe dann auch zerstört.
Mag sein dass eine Gegentaktschaltung hier nicht so kritisch ist aber
trotzdem ist es risikoreich.
Bei den "alten" Röhrenverstärkern war nicht die Überlastung durch zu
viel parr. geschaltete Lautsprecher, sondern der Leerlauf kritisch.
Dabei kam es zu Durchschlägen in den Röhren und Übertragern.

Gruss Kurt

Autor: Bernd (Gast)
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Und was ist ,wenn man einen Lamda/2 langen Draht einfach auf einen
Ferritkern wickelt? Dann hat man ja eine Leitung  mit der Länge von 2-3
Hundert Metern.  Und wenn eine Draht lamda/2 lang ist ,dann wird HF
Energie optimal umgesetzt ,oder ?

Autor: Kurt (Gast)
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Wenn man einen Lamda/2 langen Draht auf einen F-Kern wickelt hat man
keinen Lamda/2 langen Draht mehr (elektrisch gesehen).
Durch den Kern wird der Draht viel "länger"
So funktionieren die ganzen abstimmbaren Schwingkreise (ZF usw.)
Wenn ein Alukern eineschoben wird dann steigt die Resonanzfrequenz.
Die Umsetzung der Energie in HF-Sendeenergie ist mit einer Lamda/2
Antenne nur möglich wenn hochohmig eingespeist wird (viel Spannung
wenig Strom).
Dazu ist dann ein HF-Trafo nötig der den Sender-Z an die Lamda/2
anpasst.
Günstiger ist L/4  da deren Fusspunkt bei ca. 50 Ohm liegt und eine
Anpassung an die Endstufe leichter realisierbar ist.

Übrigens wie weiter oben schon gesagt, das mit den Antennentheorieen
(offener Schwingkreis usw.) da ist auch noch nicht das letzte Wort
gesprochen.

Kurt

Autor: Pascal (Gast)
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Ich habe es geschaft Langewellen bin zu einer Distanz von 40 Metern
abzustrahlen. Habe dazu einen Schwingkreis auf 130 KHZ abgestimmt und
die Spule in der Mitte angezapft. Dann mit 20 Watt den Schwingkreis
gespeist. Naja ich bekahm da bestimt so 1 Milliwatt oder so an HF
Energie raus. Für meine Zwecke hat er gereicht.
Bei uns in Berlin werden die Stromzähler über ein System namens ERF
Europähische Funk Rundsteuerung gesteuert. Die Frequenzen liegen auch
im Langewellenberiech. Das Protokoll nennt sich Versacom. Ich kann
damit wenn ich tagsüber das ERF Signal für Nachtstrohm aussende
ziemlich viel an Stromkosten sparen. Mein Nachbar spart dann sogar
mit.
Richtig viel Fun bereitet es auch ,damit Straßenlaternen an und
auszuschalten, denn die werden in Berlin auch über das ERF gesteuert.
Naja für distanzen über 100 Meter kannst Du es mit der Langewelle aber
vergessen.

Autor: Thomas (Gast)
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@Pascal
Ist so etwas nicht illegal?

Autor: skeptiker (Gast)
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Das Problem mit dem Rundsteuersignslen ist aber, das die mit etwas
Leistung über die Leitung müssen! Da kannst du senden wie du willst,
ohne an die Stromleitung anschliessen wirds nix...

Autor: Thomas (Gast)
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@skeptiker


nö ,geh man auf www.efr.de

das geht komplett über Langewellenfunk!!!!

Autor: skeptiker (Gast)
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Ei, soo blöd können die doch nicht sein...
Doch! Da kann man ja nur hoffen das noch mehr Leute 500W LW-Sender
bauen wollen...

Autor: Thomas (Gast)
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skeptiker,

he, doch die Energieversorger sind so blöd. Die machen sogar
einen Großteil des Energiemanagement per EFR. Na die jenigen die an
stelle einer Modelleiesenbahnstadt mal den Wunsch haben in ner
richtigen Stadt Licht an und auszuschalten ,für die bietet sich ja
jetzt die ideale Lösung g

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