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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Geschwindigkeit bei serieller Übertragung reduzieren


Autor: Telefisch (Gast)
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Hallo Forum,
heute wende ich mich ausnahmsweise mal nicht mit einem direkten
Controller-Problem an Euch, denke aber, dass ich dieses Problem nur mit
einem Controller gelöst bekomme.

Ich habe einen SatReceiver mit serieller Schnittstelle. Dieser
überträgt ausschließlich mit 115kBaud.
Jetzt möchte ich das Signal mit einer Funkstrecke (Transceiver für
serielle Signale) übertragen.
Dieser Transceiver kann natürlich nicht so hoch. Bei mittelmäßigen
Umgebungsbedingungen kann ich nur noch 9600 Baud übertragen.
Wie kann ich die Daten puffern ? Gibt es für solche Zwecke vielleicht
fertige Controller ?

Danke im Voraus,
Gruß Carsten

Autor: ka-long (Gast)
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Hi,

Wie wärs mit nem AVR der 2 UARTS hat ?

Solange nur wenige Daten verschickt werden, dürfte das kein Problem
sein....

Gruß ka-long

Autor: Telefisch (Gast)
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Ja, das dürfte gehen...
Ich habe eh schon einen der mit dem Receiver kommuniziert. Der könnte
dann das Signal versenden und dann brauche ich auf der Empfängerseite
wieder einen, der das Signal annimmt und verarbeitet.
Der am Receiver kann bestimmen, wann er Daten anfordert. Mit nem
ausreichenden FIFO-Puffer müsste das klappern.

Autor: Telefisch (Gast)
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...verdammt...
da kann ich mit meinem STK500 wohl ohne Erweiterungboard einpacken.
Gibts eigentlich keine AT90 mehr bei Atmel ?
Ich denke da werde ich wohl zwei Attyni2313 mit SPI versuchen zu
koppeln.
Dann kann einer sich um den Funkkram kümmern und der andere die
Kommunikation zum Receiver machen.
...könnte man vielleicht auch den SPI-Bus über so ein RS232-Funkmodul
schicken ?
Theoretisch gibts ja auch transceiver, denen es egal ist, was kommt
aber dann muss ich mich um den ganzen Protokollkram auch noch kümmern
:-(

Autor: Rahul (Gast)
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der ATMega162 hat 2 Uarts...

Autor: Telefisch (Gast)
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...sogar der Atmega64 hat M.E. 2 UARTS.
Dumm nur, dass ich dafür das Aufsatzboard STK501 brauche.
2313 hab ich reichlich hier liegen und ausser den zwei UARTS wäre
selbst ein Atmega64 völlig überdimensioniert.

...schade, dass es keinen kleineren mit 2 UARTS gibt.

Autor: leo9 (Gast)
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>>...schade, dass es keinen kleineren mit 2 UARTS gibt.

.. dann implemetier halt einen SW-UART, bei 9600 oder 4800 baud hat der
uP eh "nichts" zu tun.

grüße leo9

Autor: ka-long (Gast)
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Hi,

Und wieso Aufsatz ? ISP programmieren...

Autor: Rahul (Gast)
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den ATMega162 gibt es auch als DIP...

Autor: compax (Gast)
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Wieso nimmst du nicht ein FPGA oder CPLD?
Damit könntest du die Baudraten konvertieren.

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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"Wieso nimmst du nicht ein FPGA oder CPLD?
Damit könntest du die Baudraten konvertieren."


Das dürfte mit Abstand die umständlichste und teuerste und
unflexibelste Lösung sein.

Schon nur für 2 UARTs (Baudratengenerator, Majoritätslogik, FIFO) und
nen SRAM als Puffer dürfte eine riesiger 300Pin-BGA-Flatschen notwendig
sein, vom Stromfressen garnicht zu reden.


Der ATMega162 paßt direkt aufs STK500, da ist doch gar kein
Erweiterungsboard notwendig. Mit 1kByte SRAM dürfte sich auch einiges
puffern lassen. Notfalls kann man noch bis 64kB SRAM ranklatschen.


Peter

Autor: Telefisch (Gast)
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@Peter & Rahul:
Den Atmega 162 hatte ich übersehen.
Prima, der geht...
Danke

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