Hallo Leute ich habe eine Frage zur H-Brücke, ich will eine H-Brücke
aufbauen die einen Motor ansteuert ( wegen der Laufrichtung ). Klar ich
benötige hiefür einen µC. Aber trotzdem meine Frage, welche Transistoren
werde ich da brauchen, 4 x BC548 ? Und sollen alle NPN sein?
Danke im Vorhinein , MFG
leo1988 schrieb:> Klar ich benötige hiefür einen µC.
Nicht unbedingt.
> Aber trotzdem meine Frage, welche Transistoren werde ich da brauchen,> 4 x BC548 ? Und sollen alle NPN sein?
Welcher Strom, welche Spannung, welcher Strom im Blockierfall?
Nur Ein/Aus oder auch PWM?
Wie sieht das Projekt als ganzes aus?
Danke für die schnelle Antwort...
Also es soll ein µC so programmiert werden, dass, wenn ich einen Taster
drücke der Motor nach rechts läuft, beim betätigen des anderen Tasters
soll der nach links laufen. Daher brauche ich eine H-Brücke. Der µC ist
ein AN2131 von Cypress, Spannung am Port wird sein 3,3V mit maximal 20mA
aber die sind echt maximal, also sagen wir 300µA. Und es soll auch eine
PWM programmiert werden die dann den Motor ansteuert. Das ist das ganze
Projekt. Motor mit PWM ansteuern und Laufrichtung ändern mit der
H-Brücke.
leo1988 schrieb:> AN2131 von Cypress
Da lässt ein Lehrer wieder seine Schüler auf das Forum los, gibt schon
mehrere Anfänger mit diesem uC heute.
Hast du schon gesucht?
http://www.mikrocontroller.net/articles/H-Br%C3%BCcken_%C3%9Cbersicht
Der Motor wäre eben interessant.
Übrigends nimm am besten einen passenden IC, damit gehts am Anfang
einfacher.
Ihr seid ja schon ne lustige Truppe.
Dann sind das deine Kollegen?!
Beitrag "Pulsweitenmodulation"Beitrag "PWM programmieren"leo1988 schrieb:> Der µC ist ein AN2131 von Cypress, Spannung am Port wird sein 3,3V> mit maximal 20mA aber die sind echt maximal, also sagen wir 300µA.
Wichtig sind die Daten vom Motor.
Ja ja die Sandra, das ist meine Klassenkollegin :D
Auf meinem Moor steht genau nichts oben :O
Aber recht klein ist er nicht, so groß wie eine große Batterei für eine
etwas größere Taschenlampe.
leo1988 schrieb:> Auf meinem Moor steht genau nichts oben :O
Wo ist der her? Alternativ den Lehrer nerven dass du für eine passende
Dimensionierung der H-Brücke die Motordaten brauchst.
leo1988 schrieb:> Aber recht klein ist er nicht, so groß wie eine große Batterei für eine> etwas größere Taschenlampe.
1. Batterie nicht Batterei
2. Welche Größe
3. Mit welcher Spannung soll er betrieben werden, auch mit den 3,3V?
4. Evtl. hast du ein Multimeter und kannst den Strom im Betrieb und
beim Blockieren messen.
Nein, wenn die Transistoren auf der Brücke durchschalten hängt der Motor
dann auf 12V. Die Basen von den Transistoren hängen auf Portpins wo 3,3V
rauskommt.
Der Motor braucht 200mA wenn er sich dreht, also ohne einen Widerstand.
Aber den Strom nimmt er sowieso dann vom Netzgerät welches die 12 V
liefert, also den µC passiert da nichts.
leo1988 schrieb:> Der Motor braucht 200mA wenn er sich dreht, also ohne einen Widerstand.
Gut. Also 200mA im Leerlauf.
> Aber den Strom nimmt er sowieso dann vom Netzgerät welches die 12 V> liefert, also den µC passiert da nichts.
Aber deinen Transistoren!
Daher nachmessen, was er zieht, wenn du ihn blockierst.
Ich habe von den vier Threads zum Thema mal die Hälfte geschlossen :)
Wer sich von euch zusätzlich für die PWM-Generierung durch den
Mikrocontroller interessiert:
Beitrag "Pulsweitenmodulation"
Yalu X. schrieb:> Ich habe von den vier Threads zum Thema mal die Hälfte geschlossen :)
Eigentlich kannst du sie gleich alle schließen, wenn die ncht mal selber
googeln können...
Nimm einfach einen L293D, verdrate ihn nach seinem Datenblatt und
fertig.
Eine H-Brücke als Anfänger und ohne viel Ahnung in Elektronik (so kommts
mir jedenfalls vor) zu bauen geht höchstens schief.
PS: Schickt euch euer Lehrer eigentlich absichtlich hier her oder warum
fragt ihr den nicht?
Da hast du recht, fast die ganze Klasse kennt sich nicht aus :/
Der Lehrer meint nur, informierts euch im Internet, und ihm jetzt fragen
geht ja ncht weil ja noch Ferien sind.
L293D ist das eine fertige H-Brücke als IC ?
Danke für die Antwort :)
leo1988 schrieb:> L293D ist das eine fertige H-Brücke als IC ?
Jap, zwar etwas angegraut, aber grad weil es den schon lang gibt, gibt
es viele Schaltpläne dazu zu finden.
Was mich interessieren würde:
- Wie ist euer Wissensstand?
- Was wird das? Projekt? Unterricht?
- Taugt euer Lehrer was?
:-)
Passt der dann auch für µC, also 3,3V ?
Oder braucht dieser mehr Spannung/Strom ?
Hab mir das Datenblatt angeschaut und es verwirrt mich ein bisschen weil
es da 20 Pins gibt :O
Es ist eine Ferienarbeit, wer diese schafft bekommt zum Schulanfag ein +
:D
Warum immer das Gemecker gegen die, die hier Fragen stellen?
Ich dachte, dass das Forum gerade für die gedacht ist, die etwas noch
nicht wissen, also "Anfänger und ohne viel Ahnung in Elektronik".
Denn hätten sie Ahnung, dann würden sie in diesem Forum keine Fragen
stellen.
Und so mancher Schreiberling sollte mal an die Zeit zurück denken, als
er selbst das Wort "H-Brücke" zum ersten mal gehört hat.
Die Qualität der Antworten und nachfolgenden Beiträge lässt sich an der
Länge des entstehenden Threads erkennen. Nach einer guten Antwort und
einem erschöpfenden Beitrag wird sich kein Thread endlos hinziehen.
Joe
Da geb ich dir vollkommen Recht, der der fragt wird immer so behandelt
wie der letzte volltrottel auf dieser Welt. Ich bin oft in diesem Forum
und lese nach, ab bis jetzt selten gute Antworten gesehen...
leo1988 schrieb:> Passt der dann auch für µC, also 3,3V ?
Die Eingangspegel passen (Vih >= 2,3V). Allerdings brauchst Du für den
Logikteils noch Vcc1 = 4,5...7V.
> Hab mir das Datenblatt angeschaut und es verwirrt mich ein bisschen weil> es da 20 Pins gibt :O
16 Pins :-))
Gruß Dietrich
Ach ja, hab mich verschaut im Datenblatt :)
Kannst du mir erklären wie man den verbindet, wo müssen zum Beispiel Die
PINS vom µC angeschlossen werden, wo wird der Motor angeschlossen und wo
wird der IC eigentlich versorgt ( was heisst Vs und Vss ) ?
Sorry für die ws einfachsten Fragen aber ich hab echt keinen blassen
schimmer, ich sehe eine H-Brücke in einem IC heute zum ersten mal.
Danke im Vorhinein, Lebe Grüße
leo1988 schrieb:> Ach ja, hab mich verschaut im Datenblatt :)> Kannst du mir erklären wie man den verbindet, wo müssen zum Beispiel Die> PINS vom µC angeschlossen werden, wo wird der Motor angeschlossen und wo> wird der IC eigentlich versorgt ( was heisst Vs und Vss ) ?
Schau mal hier ->
http://www.rn-wissen.de/index.php/Getriebemotoren_Ansteuerung
Da gibt es auch einen Schaltplan zu deinem Vorhaben.
Man kann mit dem 293 zwei Motoren betreiben. Ich gebe mal kurz erklärung
zu einem Kanal ab, der zweite ist das gleiche.
Alles was ich hier sage bezieht sich auf diesen Plan:
http://www.rn-wissen.de/index.php/Bild:L293B_Schaltplan.png
Der Controller wird an Input1 und 2 und Enable 1 angeschlossen. Mit
Input1 und 2 kann man die Richtung des Motors einstellen. (Siehe DB) Am
Enable 1 kann man ein PWM Signal anlegen um die Drehzahl zu steuern.
An Output1 und 2 wird ein Motor angeschlossen. Je nach Typ des L293
können die externen Dioden weggelassen werden.
An VSS wird die Logikspannung von 5V angeschlossen. Am VS kommt die
Betriebsspannung deines Motors.
Nachteil dieses ICs ist, dass an dem große Verluste abfallen können.
Da die Frage nach einer einfachen diskreten H-Brücke öfters kommt habe
ich einen Artikel und Schaltplan erstellt. Er kommt mit handelsüblichen
Bauteilen aus, die der geneigte Bastler sicher schon herumliegen hat.
H-Brücken Übersicht: Schaltung mit Bipolaren Transistoren
mfg
Alexander Schmidt
Alexander Schmidt schrieb:> H-Brücken Übersicht: Schaltung mit Bipolaren Transistoren
Ich empfehle unbedingt noch je einen Widerstand zwischen Kollektor von
Q3 und Q4 und Basis von Q5 und Q6 zu schalten, um bei Übersteuerung der
Eingänge die Transistoren zu schützen. Ohne diese Widerstände existiert
keinerlei Strombegrenzung in den Pfaden Q5-Q2-Q3 bzw. Q6-Q4-Q1.
Für eine "saubere" Schaltung fehlen auch noch Widerstände zwischen Basis
und Emitter von Q1, Q2, Q5 und Q6. Sie sollen die Kollektor-Emitter
Restströme von Q3 und Q4 und die Kollektor-Basis-Restströme von Q1, Q2,
Q5 und Q6 ableiten. Nur damit kann sichergestellt werden, dass keine
ungewollte Querströme fließen und im abgeschalteten Zustand der Motor
wirklich spannungsfrei ist.
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> Ich empfehle unbedingt noch je einen Widerstand zwischen Kollektor von> Q3 und Q4 und Basis von Q5 und Q6 zu schalten, um bei Übersteuerung der> Eingänge die Transistoren zu schützen.
Für die Basisstrombegrenzung ist D6/R8 und D5/R6 zuständig. Durch sie
sollen Q1 und Q2 gerade so weit aufgesteuert werden, dass sie knapp in
Sättigung gelangen. Wenn natürlich wegen zu hoher Last Q1 und Q1 die
Sättigungsgrenze gar nicht erreichen, kann der Basisstrom tatsächlich
sehr hoch werden. Allerdings wird in diesem Fall auch der Kollektorstrom
so hoch, dass isowieso mit dem Ableben der Transistoren zu rechnen ist.
Bei der Schaltung sollte aber darauf geachtet werden, dass die
Stromverstärkung von Q6 und Q5 mindestens so hoch ist wie die von Q1 und
Q2. Ist sie zu niedrig, schalten Q6 und Q5 nicht voll durch, wodurch
ihre Verlustleistung u.U. zu hoch wird. Wenn also — wie im Beispiel —
oben BC327-40 eingesetzt werden, sollte man unten BC337-25 oder noch
besser BC337-16 nehmen.
In der Originalschaltung von Mark Tilden fehlten die strombegrenzenden
Dioden und Widerstände, stattdessen wurden die Basiswiderstände von Q4
und Q3 so groß gewählt, dass auf Grund der begrenzten Stromverstärkung
von Q4 und Q3 auch die Basisströme von Q6, Q1, Q5 und Q2 begrenzt
wurden.
Diese und weitere Beispiele für Einfachst-H-Brücken findet man hier:
http://www.beam-wiki.org/wiki/Category:H_Bridges
Einige davon funktionieren aber nur, wenn die Ansteuerspannung gleich
der Versorgungsspannung ist, was in diesem Fall aber nicht zutrifft.
Darüberhinaus fehlen bei allen die Freilaufdioden.
So richtig sauber sind diese Schaltungen alle nicht, dafür eben einfach.
Man sieht an diesen Beispielen, dass auch bei einer zunächst einfach
anmutenden Aufgabe wie der Entwicklung einer H-Brücke viele Fallstricke
lauern. Eine zuverlässig arbeitende diskrete Lösung benötigt mindestens
die dreifache Anzahl an Bauteilen und eine gute Portion Erfahrung in der
Schaltungsentwicklung.
Deswegen ist es für erste Versuche auf jeden Fall ratsam, ein fertiges
H-Brücken-IC zu verwenden, wie auch schon oben vorgeschlagen wurde. Das
funktioniert nicht nur, sondern hat i.Allg. schon Schutzschaltungen
gegen Überstrom und -temperatur eingebaut. Statt des L293D würde ich den
etwas kräftigeren L298 nehmen.
Joe schrieb:> Warum immer das Gemecker gegen die, die hier Fragen stellen?
Weil viele, wie diese wildgewordene Schulklasse auch, uns wie ihre
Privat-Bitches behandeln, die auf Verlangen jegliches Ergebnis zu
liefern haben - sofort. Die aber andererseits so faul sind und sich
absolut nichts selbst erarbeiten, dass man sich fragen muss, wie die es
schaffen sich morgens selber ein Butterbrot zu schmieren.
Im konkreten Fall kommt dann noch eine fauler Lehrer hinzu, der seine
Schüler hirnlos auf dieses Forum hetzt, so dass die Moderatoren einen
Thread nach dem anderen zumachen müssen.