H-Brücke Schaltplan überprüfen

OP #1586612
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Hallo,

es wäre nett, wenn jemand, der mehr Erfahrung hat als ich, und 
vielleicht auch schon Erfahrungen mit solchen H-Brücken hat, 
konstruktive Kritik an meiner Schaltung übt, bevor ich davon eine 
Platine mache.

Bauteilwerte in Klammern sind alternative Typen, falls mal was defekt 
ist, damit man nicht lange suchen muß.

Die Ansteuerung (links) will ich ein wenig variabel halten, so das das 
PIC/AVR/TTL/... möglich sein sollen.
Ziehen der Diode im Opto gegen Masse sollte mit jedem Opencollector 
Baustein möglich sein.

Rechts die Kontroll Pins können genutzt werden (z.B. A/D Wandler beim 
ATmega8) oder auch nicht. Gegebenfalls auch die Vorwiderstände + ZD gar 
nicht bestückt). Die Möglichkeit wollte ich mir offen halten um nicht 
extra eine andere Platine zu ätzen.

Der Motor wird immer nur für 1-5 Minuten eingeschaltet (kein PWM, 
sondern fest) und ist dann ca. die gleiche Zeit oder länger auch wieder 
aus. Die Stromaufnahme des Motors liegt bei so ca. 800 mA.

geringe Auflösung (200KByte):
http://web202.sv02.net-housting.de/jpg/H-Bruecke-Schaltplan-V001-2010-02-06-80Pr.jpg

hohe Auflösung DSL (800KByte):
http://web202.sv02.net-housting.de/jpg/H-Bruecke-Schaltplan-V001-2010-02-06.jpg

Das es 2er oder 4er Optokoppler gibt, weiß ich, im Ersatzteilfall ist 
aber ein 1er sicher einfacher zu finden. Spezial Teile wollte ich 
möglichst auch nicht verwenden (wie fertige Brücke L293 oder ähnlich).

Das es keinen Kurzschluß im linken oder rechten Zweig gibt, soll Sache 
der Software sein.

So nun würde ich mich freuen, wenn ich Kritik (oder auch Lob) von Euch 
bekommen würde.

Viele Grüße Herbert
Gast #1586652
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Totaler Murks.

Du baust an das Gate der MOSFETs absichtliche eine BAT45 Diode um das 
entladen gegenüber den aufladen (welches über 300 Ohm erfolgt) zu 
beschleunigen (Erreichung einer dead-time zur Vermeidung von 
Kurzschlüssen beim Umschalten), aber entlädst bei abgeschaltetem 
Optokoppler über 100k ?

Das ist sinnbefreit.

Ebenso ist die Einstellung der dead time sinnbefreit, wenn du sowieso 
beide MOSFETs einzeln per Optokoppler steuerst, da kann bei 
Fehlansteuerung ein satter Kurzschluss bei rauskommen.

Dann misst du die Spannung, sogar alle 4 Spannugen. Das braucht man auch 
eher selten bis nie, schliesslich steuert man die Spannung, sondern man 
will den Strom (durch den Motor) messen, aber dazu reicht ein 
Messwiderstand.

Bau einfach eine ordentliche H-Brücke nach, Schaltpläne gibt es geung, 
vor allem bei den richtigen H-Brücken-Treiber-ICs.
OP #1586840
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Danke für die bisherigen Beiträge!

@Matthias Lipinsky (lippy):
Hallo Matthias,
wie stellst Du denn in Deiner Schaltung sicher, das max. "VGS" 
beispielsweise bei dem BSP171P (und den anderen) nicht überschritten 
wird, wenn Deine Schaltung mit 45 Volt betrieben wird?


@alle:
Ich schrieb:
Das es keinen Kurzschluß im linken oder rechten Zweig gibt, soll Sache
der Software sein. Falls ich mich da nicht klar ausgedrückt haben 
sollte: Die Software soll sicherstellen, das zu keiner Zeit T3/T4 bzw. 
T2/T5 gleichzeitig leitend sind.
Das kann man ohne Frage natürlich auch in Hardware sicherstellen - so 
verstehe ich Eure Lösungsansätze/-hinweise.


@MaWin:
Hallo MaWin,
Danke für den Hinweis auf die 100K Widerstände. Die werde ich auch auf 
6K8 ändern.

Ansonsten habe ich Dich in Bezug auf die R/D Kombination so verstanden, 
das die hier entfallen kann. -> Also werden R10, R8, R13, R9 einfach 0R 
Widerstände (Drahtbrücke) und Dioden BAT86 entfallen.
(BAT45 hatte ich nie, 300 Ohm hatte ich auch nie. Ich denke aber, Du 
meintest diese R/D Kombination).
Platzmangel habe ich nicht. Um einen Cent muß ich auch nicht feilschen, 
da es keine Serienproduktioon werden soll. Nur Huckepacklöten, weil was 
vergessen wurde mag ich nicht. Da ist mir eine Drahtbrücke schon lieber.

Ich möchte den Strom in jeder der beiden 1R Widerstände wissen. Das hat 
schon seinen Grund. Wenn man nur den Strom durch den Motor wissen will, 
kann man das auf einen reduzieren, das ist mir schon klar.

@max:
Hallo max,
beziehst Du Dich auf den Schaltplan von mir (Eröffnungs Beitrag) oder 
den Schaltplan von "Matthias Lipinsky (lippy)"?

Viele Grüße Herbert
OP #1586931
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@Matthias Lipinsky (lippy):
Hallo Matthias,

"wie stellst Du denn in Deiner Schaltung sicher, das max. "VGS"
beispielsweise bei dem BSP171P (und den anderen) nicht überschritten
wird, wenn Deine Schaltung mit 45 Volt betrieben wird?"

Ich habe einen anderen Beitrag von Dir völlig zufällig gefunden:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/34752/P_FET.png
Beitrag "Re: Wie Ugs (p-FET) sinnvoll begrenzen?"
Somit vergiß das bitte mit "VGS".

Ich werde nachher mal in Ruhe den Beitrag (mit den Transistorpärchen) 
studieren und darüber nachdenken. In meiner Frage habe wohl zu digital 
gedacht.

Viele Grüße Herbert
Gast #1587469
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> Das kann man ohne Frage natürlich auch in Hardware sicherstellen

Das merkwürdige ist halt:

In deiner Schaltung gibt es einige Bauteile, die genau das sicherstellen 
sollen, die es ermöglichen sollen bei gemeinsamer Ansteuerleitung 
trotzdem das kurze gleichzeitige Einschalten der beiden MOSFETs im 
Umshcaltmoment zu unterdrücken, eben durch eine dead time (dead time 
control Schaltung)

aber dann kam jemand und hat die Schaltung auf 2 Ansteuerleitungen 
umgebaut ohne diese Schaltungsteile zu entfernen. Zu kann er durch 
falsche Ansteuerung die MOSFETs grillen, und muss auch noch den (nun 
eventuell störenden) Effekt der dead time control rausrechnen.

Das ist doch widersinnig und zeugt von der laienhaftigkeit mit der die 
Schaltung entwickelt wurde, wenn man nicht weeiss, wozu die Bauteile 
eigentlich mal dienten.

Wenn, dann hätte man es reduzieren sollen auf eine Schaltung, die eine 
Fehlbedienung durch die Software verhindert, dann hätte man die Bauteile 
wenigstens noch mit Sinn und Verstand eingesetzt, aber so sind sie 
sinnlos.

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