Stromversorgung mit Battery-Backup

Gast #172205
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@12345: Nein. Vorausgesetzt beide Dioden haben die gleiche Flußspannung
von 0,7V und an den Anoden liegt einmal die 12V vom Netzteil und einmal
z.B. 3V von einer Lithium-Zelle. 12V - 0,7V = 11,3V > 2,3V = 3V - 0,7V.
An den zusammengeschalteten Kathoden liegt also die höhere Spannung von
11,3V an, somit fällt über der "Batterie-Diode" in Flußrichtung eine
Spannung von 3V - 11,3V = -8,3V ab. Diese Diode sperrt also, der
Sperrstrom zur Batterie hin ist sehr niedrig (siehe Datenblatt der
entsprechenden Diode).

Ergo funktioniert diese Methode natürlich nur, wenn die Backup-Spannung
niedriger ist als die normale Versorgungsspannung. Schließlich
"gewinnt" immer die höhere Spannung.
Gast #172206
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Wenn man Lithium-Zellen nimmt für sowas muß man unbedingt 2 Dioden (in
Serie) nehmen oder 1 Diode und 1 Widerstand in Serie, damit falls die
Diode ausfällt (kurz) die Lithiumzelle nicht (durch den Ladestrom)
explodiert.

Darauf weisen alle Hersteller solcher Zellen hin.

jörn
Gast #172207
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@Jörn: Interessanter Hinweis. Was meinst Du damit, "falls die Diode
kurz ausfällt"? Die parasitäre Sperrschichtkapazität? Davon wird eine
Lithium-Zelle doch nicht gleich explodieren, oder?

Ich habe die Schaltung bisher nur mit einem NiMH-Akkupack verwendet.
Hat prima funktioniert, keine spürbare Erwärmung, von Explosion ganz zu
schweigen. Inwiefern sind Lithium-Zellen diesbezüglich besonders
empfindlich?

Kennst Du einen Link, wo ein Hersteller auf das Problem eingeht? Ich
habe mir jetzt etliche Datasheets angeschaut und abgesehen von der
gelegentlichen Warnung, man solle die Primärzellen nicht versuchen,
aufzuladen, wurde nirgends auf das hier besprochene Problem
eingegangen.

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