Hallo Reiner,
ich benutze in meinem Modell auch 12V Getriebemotoren als Servos. Die
Getrieb habe ich vom Conrad, aber die original Motoren (6V 3Anker) sind
durch Motoren mit 5 Anker und 12 V Betriebsspannug ersetzt worden (auch
von Conrad).
Zur Schaltung, siehe Anhang:
Die Empfänger-Impulse werden von einem standard Servo-IC des Typs
LM51660L verarbeitet. Diese IC liefert dann die Signale an zwei
Schmitt- Trigger, wobei der zweite nur als negator arbietet. Anstelle
von diesen zwei (hatte grad nur solche zur Hand) könnte man auch einen
nicht invertierenden Schmitt Trigger benutzen.
Der NE556 triggert die Signale nach. Und Warum? Weil der LM51660L die
Eigenschaft hat, in der Nähe der Soll-Position die Servos zu
verlangsammen.
(Übrigens: Die Pulse, mit denen die Servo-Motoren angetrieben werden
haben die gleiche Frequenz, wie die Pulse ,welche der Servo erhält, also
~50Hz. Die Servo-ICs arbeiten als kleine Fahrtregler. Sie können die
Länge verändern, bis keine Pulse mehr vorhanden sind, sondern nur noch
die reine Versorgungsspannung an den Motor anliegt--> Servo dreht sich
mit max Geschwindigkeit. kommt der Servo dann in die Nähe der
Soll-Position, dann werden diese Pulse immer kürzer (bis auf null). Auf
diese Weise wird erreicht, dass der Servo nicht über das Ziel
hinausschiesst)
Bei langen Zahnstangen als Getriebe verlangsammt der Motor dadurch
dermassen, dass es eine Ewigkeit dauert, bis die Soll-Position erreicht
ist. Man kann mit dem Poti ein bischen herumexperimentieren, dann ist
die Wirkung verständlicher.
Der NE556 kann auch durch zwei Transistoren erstetzt werden, welche die
Optokoppler dann direkt antreiben.
Auf der rechten Seite ist der Leistungsteil (H-Bridge) aufgebaut. Sie
ist von den 5V der restlichenn Schaltung durch die Optokoppler getrennt
und arbeitet mit 12V. Die Kondensatoren dienen zur Entstörung. Die
Transistoren hatte ich auch Zuhause, deswegen der Typ BD681.
H-bridges siehe Internet.
So sieht das ganze dann fertig aus:
http://ngrad.bei.t-online.de/Bilder/DSCN3037.jpg
Gruss
Zoltan