Gegentaktoszillatror frequenzmodulieren?

Gast #172345
Ich habe irgendwie noch nicht das Prinzip der Frequenzmodulation von
Gegentaktoszillatoren verstanden. Diese bersehen ja aus zwei Mosfets,
dessen Steuerpins beim jeweils anderen mit einem Kondensator angebunden
sind. Die Frequenzmodulation sollte theoretisch dadurch stattfinden,
dass an einem der Beiden Steuerpins zusätzlich die Spannung variiert
wird(vielleicht sogar noch über eine Drosssel).

Wie beeinflusst das das Verhalten des Schwingreises bezüglich der
Geschwindigkeit?

P.S.: Woher bekommt man eigentlich Material zum Selbstwickeln von
Spulen? Könnt ihr mir Kabel mit einer recht hohen Güte emfehlen, mit
denen man große Spulen für große Elektromagneten wickeln kann, die
schnell schalten? Für normale PWM-Verbindungen bei 20A und 24V reicht
doch auch 4mm² Draht, oder? Ich brauche irgendwoher auch noch normalen
Draht, der aber nicht zu dünn sein darf für den PC. Beim Netzteil
beobachte ich nämlich oft, dass die Kabel warm werden. Gleichzeitig
sind aber die 4mm² Drähte sehr Unhandlich in den Molexsteckern und es
dauert sehr lange diese zu verlöten, da man sehr genau arbeitenmuss um
Kurzschlüsse zu vermeiden.
Gast #172347
http://www.reichelt.de/index.html?SID=14QAl30dS4AQ4AAFGRm%40c7f25b93de0eff217c8d737c3d702701c;LASTACTION=3;SORT=artikel.artnr;WG=0;SUCHE=Litze;ARTIKEL=CLI%20200%2F15;START=48;END=16;FAQSEARCH=200g%20Kupferlitze%20auf%20Spule%2C%20Litzen%2015x0%2C1mm;FAQTHEME=-1;FAQSEARCHTYPE=0;STATIC=0;FC=671;PROVID=0;TITEL=0;ARTIKELID=57203;FAQAUTO=1;ACTION=3;GRUPPE=D87
Sollte ich das für die Drosselspulen usw. nehmen?

Und soetwas für größere Spulen?(Vielleicht etwas dicker?) Kann ich für
ganz große Spulen auch 4mm² Litze nehmen? Wo bekommt man soetwas in
etwas höherer Güte, damit man einen niedrigeren induktiven Widerstand
hat(der Ohmische ist mei 4mm² schon klein genug denke ich)
http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=14QAl30dS4AQ4AAFGRm%252540c7f25b93de0eff217c8d737c3d702701c;ACTION=3;LASTACTION=3;SORT=artikel.artnr;GRUPPE=D87;WG=0;SUCHE=Litze;ARTIKEL=CLI%2520200%252F15;START=0;END=16;FAQSEARCH=200g%2520Kupferlitze%2520auf%2520Spule%252C%2520Litzen%252015x0%252C1mm;FAQTHEME=-1;FAQSEARCHTYPE=0;STATIC=0;FC=682;PROVID=0;TITEL=0;ARTIKELID=57203;FAQAUTO=1

Desweiteren bräuchte ich noch Kerne wo ich die Litze draufwickeln
könnte. Bei reichelt finde ich nur Ringkerne und die sind schon fertig
bewickelt.
P.S.: Gibt es abgesehen von der fehlenden Stromfestigkeit eigentlich
weitere Nachteile von SMD-Drosseln?
Gast #172348
Die Frequenzmodulation kommt dadurch zustande, dass durch geringes
Verschieben des Arbeitspunktes sich auch die internen Parasitären
Kapazitäten eies Mosfets/ Bipolaren Transistors ändern.
Das wirkt sich dann auf die Oszillatorfrequenz aus.
Das ist aber eher so eine Quick-And Dirty-Methode.

Hier noch ein etwas stärkerer Oszillator:
http://www.loetstelle.net/projekte/hochfrequenz/gegentakt.php

mfg
DKM
Gast #172349
Muss ich das dann wieder über so eine Drossel modulieren(Wieso
eigentlich die Drossel? Damit das die Induktion der HF im anderen
Schaltkreis herausfiltert?)?

Wieso sind da jetzt zwei Kondensatoren C4,C5 und warum sind da diese
Dioden?
Gast #172351
Die Drossel, über welche eine Modulationsspannung zugeführt wird, dient
dazu, die Hochfrequenz von der Ansteuerung fernzuhalten. Sie lässt zwar
die modulierende Niederfrequenz durch, sperrt aber die Hochfrequenz.

zur schaltung auf www.loetstelle.net:

Die Dioden zwischen Gate und Source haben keinen Einfluss auf die
eigentliche Funktion, sie dienen nur zum Schutz der Mostfets, denn die
mögen es nicht gerne, wenn die Spannung zwischen Gate und Source zu
hoch wird. Wird die Platine mit bipolaren Transistoren bestückt, können
die wegfallen.

C4 und C5 stabilisieren die Versorgungsspannung, sie sind parallel
geschaltet. Da mit entsprechenden Transistoren diese Schaltung auch im
KW/UKW Bereich betrieben werden kann, habe ich zwei symmetrisch
angeordnete Kondensatoren vorgesehen, um die HF-Eigenschaften für beide
Zweige ähnlich zu halten.
Im LW/MW bereich reicht ein Kondensator aus.

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