mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsausfall, Gold Cap?


Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab' noch 'ne kleine Frage!

Möchte mein Projekt kurzzeitig spannungssicher machen, heißt, wenn
jemand kurzzeitig den Saft ausschaltet (z.B. 2-3 Sekunden, ich weiß,
das nennt man nicht mehr unbedingt kurzzeitig), dann soll nach
Einschalten trotzdem alles weiterlaufen und am besten auch dazwischen.

Nur bei längeren Zeiten darf der µC ruhig von vorne anfangen.

Vielleicht ein Gold-Cap?
Es soll eigentlich nur ein 5V-Signal (also HIGH) am Proz-Port liegen
bleiben, wenn dieses wegfällt, heißt das: Maschine aus! Beim nächsten
Einschalten von vorne bitte!

Gruß!

Andreas, der immer noch an seiner Spätlese nibbelt!

Autor: Martin S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
soll jetzt der Goldcap (oder was auch immer) für 2-3 Sekunden 5 Volt
liefern, damit der Ptozessor Zeit hat sich in einen Schlafzustand zu
begeben? Oder soll besagter Goldcap gleich den prozessor mit antreiben
für die 2-3 Sekunden?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zwar haben Goldcaps phantastisch hohe Kapazitäten, aber auch ebenso
phantastisch hohe Innenwiderstände. Damit eine Schaltung mit einem
Goldcap betrieben werden kann, darf diese nur eine recht geringe
Stromaufnahme haben.

Autor: Steffen (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
schau Dir mal die PowerStor ( Supercap ) von COOPER Bussmann an. Da
sollte Dir geholfen werden. Anbei ein kleines Datenblatt.

Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Martin:

Damit mein Programm startet, wird von außen ein Signal geschickt.
(Schlüsselschalter-Optokoppler...)
Wenn nun dieses Signal kurzzeitig ausfällt, dann startet der Proz beim
nächsten Einschalten wieder von vorne.
Das Problem hierbei ist, daß der laufende Prozeß dann unterbrochen
wird, was sehr unangenehm ist.
Der Gold-Cap soll diese kurze Zeit des Signalausfalls überbrücken.
Wenn dann längere Zeit ebene das Signal wegbleibt und auch der Gold-Cap
"platt" ist, darf man davon ausgehen, daß das Ausschalten gewollt war.
Dann darf der Proz ruhig neu starten.
Soweit und Gruß.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Andreas:
Jetzt wird mir Deine Anwendung klarer. Meinen Kommentar zu Goldcaps
solltest Du also getrost ignorieren.

Genügt Dir die Genauigkeit eines RC-Gliedes?
Goldcap über Widerstand entladen, an Komparator anschließen, dessen
Ausgang kommt an Deinen Steuereingang.

Alternative: stromsparender Zähler (der vom Goldcap mit Strom versorgt
wird) bestimmt die Dauer des Stromausfalls; diese Information wird von
Deinem Hauptprozessor auf eine noch zu bestimmende Art und Weise
abgefragt.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@"Hubert":
Wandere doch einfach nach Nordkorea aus, da braucht man solche Leute
wie Dich.

Autor: Martin S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Rufus

den Spruch kannte ich noch nicht. Gibt ein ++ fg
Ich nehm ich mir mal mit für heute. Ich kenne auch ein paar Hubert

Autor: KoF (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
zurück zum thema goldcap!

bedenke auch die lange ladezeit! ich habe mit welchen
herumexperimentiert, (5,5V/1F) die haben fast geschlagene 10 min
gebraucht, bis die voll waren (wegen dem hohen widerstand)!

mfg
KoF

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Supercaps sind die bessere Wahl wenn das Nachladen schnell gehen
muß, z.B. kann es sein, daß das WW nur eine Minute aktiv schaltet und
pumt. Ich versorge eine komplette Elektronik, Hauswasserwerksteuerung
mit PIc16F84, über 2 in Reihe mit 100K paralell geschalteten
Kondensatoren. Das WW kann bis 12h ausgeschaltet sein und springt
automatisch wieder an mit Hilfe der Supercups, welche die Energie zum
Wiederanlaufen des 2W Netzteiles liefern. Das heißt, daß Netzteil ist
komplett vom Netz getrennt wärend der 12h Pause.

MfG Manfred Glahe

Autor: Peter Dannegger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Um ein Signal zu verzögern, brauchst Du doch keine hohe Energie.

MCs sind sehr hochohmig, mit einem RC-Glied 1MOhm+10µF kommst Du auf
etwa 10s. Soll die Verzögerung nicht beim Einschalten erfolgen, dann
noch ne Diode über den Widerstand.

Bzw. am einfachsten ist es, das in Software zu machen, falls Du den MC
selber programmierst.


Peter

Autor: Andreas (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also...
Im Anhang meine "Software-Idee".
Neustart heißt immer: mit Verzögerung.
Abhängig ist das eigentlich davon, ob mein Objekt, hier ein Blasebalg,
wieder zu ist oder noch luftgefüllt.
Isser noch luftgefüllt kann er weitermachen.
Vielleicht kann man dies noch vereinfachen.
Gruß!

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.