Settling Time OPV

Gast #2366450
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Hallo

Habe mal eine kirze Verständnisfrage zur Settling Time eines OPV's.
Gehe ich richtig in der Annahme dass diese nur bei einem Signal, welches 
die Slew Rate des Verstärkers übersteigt eine Rolle spielt, oder muss 
ich diese auch abwarten wenn ich das Signal langsamer ändere?

Falls meine Annahme richtig ist, wie stark müsste ich höhere Frequenzen 
unterdrücken? Reichen 40db oder muss man höheren Filteraufwand treiben?

mfg Phillip
Gast #2366457
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Danke für die schnelle Antwort

Aber trotzdem stellt sich mir die Fragen wie sehr ich höhere Frequenzen 
unterdrücken muss um nicht trotzdem ein Überschwingen des Verstärkers zu 
provozieren? Die Ausgangsspannung wird mit 12bit AD gewandelt, möchte 
aber vermeiden, warten zu müssen bis sich der Ausgang stabilisiert hat.

mfg Phillip
Gast #2366465
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>Habe mal eine kirze Verständnisfrage zur Settling Time eines OPV's.
>Gehe ich richtig in der Annahme dass diese nur bei einem Signal, welches
>die Slew Rate des Verstärkers übersteigt eine Rolle spielt, oder muss
>ich diese auch abwarten wenn ich das Signal langsamer ändere?

Der OPamp braucht immer eine gewisse Zeit, um den Regelkreis zu 
schließen. Also solltest du nach einer Änderung des Signals immer die 
"settling time" abwarten. Aber natürlich ist der Fehler umso größer, je 
stärker sich das Signal ändert, bei einer sehr steilen Flanke also 
größer, als bei einem sich ganz langsam ändernden Signal.

>Die Ausgangsspannung wird mit 12bit AD gewandelt, möchte
>aber vermeiden, warten zu müssen bis sich der Ausgang stabilisiert hat.

Aber durch ein zusätzliches Tiefpaßfiltern verlangsamst du doch dein 
Signal viel stärker, als du durch die endliche settling time warten 
müßtest.
Gast #2366526
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Danke für die Antwort

Ok also werd ich wohl oder übel die 2µs Settling Time abwarten müssen, 
sowas in der art habe ich schon befürchtet.

Gibts eine Formel mit der sich die Settling Time für größere Kapazitive 
Lasten als im Datenblatt angegeben berechnen läst. Meine Schätzung wäre 
mal irgendwas mit Ausgangswiderstand*Lastkapazität oder muss man da noch 
was beachten? (Auser einen Faktor von 3 bis 5 bis der Kondensator 
geladen ist)

mfg Phillip
Gast #2366535
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>Gibts eine Formel mit der sich die Settling Time für größere Kapazitive
>Lasten als im Datenblatt angegeben berechnen läst.

Der Hersteller des ADC empfiehlt oft eine geeignete Treiberschaltung. 
Was ist denn das für ein ADC?
Gast #2366815
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Das Problem ist nicht der Treober für den ADC, der dürfte schnell genug 
sein.

Der limitierende Faktor dürfte der Leistungs OPV (OPA541) sein, dessen 
Ausgangsspannung und Strom zu messen sind.

Als ADC wird der interne vom PSOC3 verwendet, falls es Probleme bei der 
Übertragung der Analogsignale vom Leistungsteil zur Prozessorplatine 
gibt kommt evt. auch ein eigener ADC IC in Frage um zu vermeiden dass 
die Analogsignale bei der Übertragung zusätzlich Störungen auffangen.

mfg Phillip

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