Hallo Hans,
Der 2. Grundgedanke war schon ganz richtig: du musst das Projekt "als
Entwicklungsplattform" öffnen und dann in dieses deinen code mit
hinzufügen. Wenn du nur den Code aus "Sourcecode.txt" auf den usbavrlab
flashen würdest, könntest du ihn nichtmehr ansprechen und z.b. wieder
die ISP-Programmer-Firmware draufflashen. In dem Projekt ist dann gleich
alles mit drinnen, damit der usb-avr-lab wieder in den bootloader-modus
gesetzt werden kann.
Alles was du jetzt tun musst, ist in dem projekt dein Programm
einzubauen. Da du hier nur einfach am anfang der Laufzeit ne LED
anmachen willst, gehört der code (Zeilen 3-7 aus "Sourcecode.txt")
zwischen "rcall AvrLabInit" und "polling_loop:". Jetzt mit F7
compilieren. Jetzt muss die .hex datei auf den Mikrocontroller. Hier ist
jetzt eine Besonderheit, da ja kein richtiger Programmer zur verfügung
steht. Normalerweise ist ja der USB-AVR-Lab nur die
Programmierschnittstelle zwischen dem rechner und dem zu flashenden
Mikrocontroller. Jetzt gibts aber keinen Progger, sondern der USB-Lab
ist sein eigener Progger. Dies wird aber vom AVR-Studio nicht
unterstützt.
Hier kommt dann nämlich das USB-AVR-lab-Tool zum einsatz. USB-AVR-Lab
anstecken, im Tool auf "in Bootmodus versetzen" klicken, jetzt sollten
die Flashoptionen angezeigt werden. Hier einfach unter Benutzerfirmware
die passende .hex datei auswählen und flashen-> fertig!
anbei dann nochmal das "fertige" Programm, so wie du es verwenden
kannst.(Sourcecode.txt an die richtige Stelle von "userfirmware....txt"
kopiert)
mfg schrolli