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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Messwert am AD-Wandler schwankt ?


Autor: Mirko (Gast)
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Hi,

ich haben versucht die Spannung am A/D Wandler Kanal0 zu messen.
Das funct auch so weit aber irgendwie schwankt mein wert um ca. +- 50
mV ständig. Wenn ich den Eingang mit einem Messgerät überprüft, dann
habe ich eine konstante Spannung am Eingang?

Was mach ich falsch?

Ich benutze atmega32 und einen Quarz. uC ist 8MHz getaktet.

Danke

Autor: Thorsten (Gast)
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Hast du auf saubere, getrennte Masseführung für den Analog- und
Digitalteil geachtet? Denn auf der Masse des Digitalteils sind
massenhaft Störungen (Rauschen etc.), die könnten für die Schwankungen
verantwortlich sein. Woher kommt die Spannung, die du an Kanal 0 legst?


Gruß
Thorsten

Autor: Gerd Laschinski (Gast)
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Hallo Mirko,

was für ein Meßgerät verwendest Du? Mit einem einfachen Multimeter
wirst Du "Störspitzen" nicht sehen können. Dafür brauchst Du ein
Oszilloskop. Wenn Deine Spannung schwankt, dann könntest Du einen
Tiefpaß an den Eingang des AD-Wandlers setzen (R-C-Glied).
Dein Programm habe ich mir nicht angesehen. Ich weiß daher nicht, ob
darin ein Fehler steckt.

Gruß
Gerd

Autor: Stefan (Gast)
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Vieleicht schwankt aber auch die Uref.

Autor: chriss chd (Gast)
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vielleicht ein 50hz brumm? den könntest du über mittelwertbildung
wegbekommen.

Autor: tex (Gast)
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fragen wir doch mal nach der absoluten Störung
50mV können recht viel sein, wenn Du nur 0 - 200mV misst und es kann
recht wenig sein, wenn Du z.B. 0-50V misst und es ist schlicht ein
Rundungsfehler, wenn Du mehr als 50V misst

Autor: Mirko (Gast)
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Hallo,

ich habe das mit einem "Standard"-Spannungsmesser gemessen.
Ich benutze eine stabilisierte Spannungsversorgung und noch einen
Spannungsregler 78L06. AVCC ist über eine Drossel 10uH und einen
Kondensator 100nF gegen VCC geschaltet. Der Kondensator sitzt direkt am
AVCC?


Wenn ich ein RC-Glied einbaue, welche Werte Sollte man da nehmen?

>recht wenig sein, wenn Du z.B. 0-50V misst und es ist schlicht ein
Die gemessene Spannung ist 0-5 Volt und die Auflösung von 10 Bit. Da
sind Abweichungen 5 mV zuviel. Ich glaube nicht, dass man 50V auf den
A/D Messwandler auflegen kann.
Danke

Autor: Benedikt (Gast)
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Zwischen ADC Pin und AGND so dicht wie möglich ein 1nF Kondensator, und
davor ein 4,7k Widerstand. Das bringt meiner Erfahrung nach viel mehr
als die Spule zur AVcc Entkopplung.

Mit Schaltung nach Datenblatt (also Avcc und Vcc über Spule entkoppelt,
je 100nF gegen (A)GND, eine 1,5V Batterie über 20cm Kabel als Messignal
direkt am ADC Pin abgeschlossen) schwanken die Werte um etwa +/-4.

Wenn ich AVcc und Vcc direkt verbinde, jedoch für jede Spannung einen
eigenen 100nF verwende und das RC Glied an den ADC Eingang hänge, dann
schwanken die Werte nur noch um +/-1, meistens schwankt der Wert nur
zwischen 2 Werten hin und her. So spare ich mir die Spule, und bekomme
ein für fast alle Anwendungen ausreichend rauschfreies Messignal.

Vermutlich erzeugt die Sample&Hold Schaltung des ADCs selbst Störungen,
wenn das Eingangssignal eine relativ hohe Impedanz hat.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Wie hoch ist denn die Taktfrequenz des ADC´s? Sollte bei 10 bit nicht
über 200kHz liegen (also Teilerfaktor >32).

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Mirko

Ich hatte mal das gleiche Problem. Ich hatte ein 10-12 mV Signal mit
einem LM324 verstärkt, so auf ca. 300-400mV.
Dabei trat das gleiche auf, was du beschreibst.
Ich hab dann einen 47myF Tantal an dem Atmega 32 an VCC und GND und das
gleiche nochmal an den LM 324  (VCCund GND) angelötet und Ruhe war, das
Signal stand bombenfest.
Ein Freund (E-Ingenieur und Controllerfuzi) hat mir erklärt, daß es
irgendwie trotz Festspannungsregler bei der Wandlung zu Schwakungen der
Versorgungsspannung kommen kann und dadurch das Siganl an AVCC
beeinflußt wird und das die Schwankungen auslösen kann (oder so
ähnlich).
Sein Tip waren die Kondensatoren, und dann war wie gesagt Ruhe.

Dirk

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