Zunächst einmal der Wehnelt-Zylinder:
Er "sammelt" die aus der Kathode ausgetretenen Elektronen und lässt sie
nur durch einen fast punktförmigen Kanal hindurch, bildet also die
punktförmige Elektronenquelle. Er hat, wie ein Steuergitter einer
normalen Röhre, negative Spannung gegenüber der Kathode. Mit positiver
Spannung würden fast alle Elektronen schon auf dem Wehneltzylinder
landen.
Dahinter folgt eine 1.Anode, meist mit Spannung von 500V aufwärts, sie
beschleunigt die Elektronen auf einige Prozent der Lichtgeschwindigkeit.
Weiter gehts mit der Focuselektrode, sie hat eine Spannung, die zwischen
der Anodenspannung und der Kathodenspannung liegt und bündelt die durch
Anode 1 hindurchtretenden Elektronen.
Dann folgt die zweite Anode, hier wohl mit der 1. verbunden, sie ist bei
einfachen Röhren auch mit dem Schirm und der Innenwandung des
Schirmkonus elektrisch verbunden.
Die Pins 1,3,7 können Schirm, Innenbeschichtung im Konusbereich, Anode 2
und 1 sein. bei solch kleinen Röhren legt man die Anode auf Masse und
betreibt die Kathode mit einer Spannung negativ gegen Masse.