Eine gut funktionierende und simple Schaltung ist folgende:
1. Plusleitung des Lüfters an z. B. 15V (alles aus der Sicht eines 12V
Lüfters).
2. Minusleitung des Lüfters an einen Widerstand, der gegen einen Shunt
geschaltet ist. Der Widerstand wird so dimensioniert, daß der Lüfter
mit seiner garantierten Mindestspannung läuft (in der Regel so bei
10V).
3. Mittels Transistor oder FET wird jetzt der Widerstand mehr oder
minder überbrückt (PWM).
4. Den Spannungsabfall am Shunt (typisch 0,5 bis 1 Ohm) auf einen
Komparator oder auf einen OP mit sehr viel Verstärkung geben. An dem
Pin oszilloskopiert man ein lebhaftes flattern, da der Lüfter ein
Eigenleben hat.
Je nach elektrischer Konstruktion des Lüfters hat man am Stromfühler
den 4 bis 6-fachen Betrag an Frequenz gegenüber der Lüfterrotation.
Mit der Schaltung kann detektiert werden, ob ein Lüfter angeschlossen
ist oder nicht.
Weiter kann ein Kurzschluß in der Lüfterelektronik ausgewertet werden.
Kurzschluß des Lüfters bedeutet keine Spikes.
Als letztes kann man feststellen, ob der Lüfter dreht (mechanische
Blockde), da in dem Fall auch keine Spikes auftreten.
Eigentlich simpel und zuverlässig.
MW