Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Akkus Lademethoden


von Stephan H. (stiph5)


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Hey Leute

Ich bin unschlüssig für eine Lademethode für MIMH Akkus und wollte euch 
mal um Eure Meinung fragen.

Also es geht um Folgendes:

Ich will das Licht in meinem Zimmer mit einer RC5 Fernbedienung Steuern 
können. Genau genommen habe ich 3* Licht und einmal meine 
Computerlautsprecher. Das erste Licht ist schon im Testlauf, und läuft 
mit 3 Batterien, einem Tiny13 zum Signal-Auswerten, und einem Bipolaren 
Relais, welches den Verbraucher schaltet. Das Funktioniert seit 3 Wochen 
schon ganz gut. Die Stelle an der sich die Schaltung befindet ist auch 
leicht zugänglich, somit ist die Lösung mit Batterien als 
Stromversorgung zumutbar.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:

2 meiner anderen Verbraucher bieten zwar genug Platz, um die Elektronik 
unterzubringen, jedoch sind sie schwär zugänglich. Also dachte ich an 
einen Printtrafo. Das würde auch super Funktionieren. Doch leider haben 
mich meine Computerlautsprecher darauf aufmerksam gemacht, dass Trafos 
gerne zum Summen anfangen. So überlegte ich mir eine weitere Lösung. Wie 
wäre es, wenn ich zusätzlich zum Transformator zwei oder drei Akkus 
habe, mit denen ich meine Elektronik versorge, wenn der Verbraucher 
ausgeschaltet ist. Wenn er ausgeschalten ist schalte ich auch den 
Printtrafo weg, um Summen zu vermeiden. Im eingeschalteten Modus, sollte 
der Trafo die Akkus laden.  Glaubt ihr diese Lösung ist durchsetzbar? 
Und vor allem welche Lademethode würdet ihr vorschlagen? Ich denke mir 
die Dauer- Niederstrom- Ladung wäre die einfachste Lösung.  Das Ganze 
mir einem Ladestrom C/10 damit der Akku stark genug geladen wird, um 
auch längere Ausschaltphasen zu überleben.

Wäre sehr an eurer Meinung zu der Sache interessiert.

MFG Stephan

von Jonathan S. (joni-st) Benutzerseite


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Du kannst das mit 1/10 C so machen, deine Akkus wird es nicht (so 
schnell) töten. Nimm aber lieber 1/20 C. Noch besser wäre allerdings ein 
Kondensatornetzteil, da brummt dann nix. Aber Vorsicht: Bei einem 
Kondensatornetzteil steht dann die ganze Schaltung unter Netzspannung!!! 
Natürlich nicht von +5V zu GND, da sind dann schön 5V vorhanden, aber 
von GND (oder +5V) zu Erde... Nimm lieber deine Akkus, nur wenn Du einen 
FI hast, kannst Du auch mal das Kondensatornetzteil probieren. Ist 
eigentlich ganz einfach aufzubauen. Darf man nur nicht anfassen.


Gruß
Jonathan

von MaWin (Gast)


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Du kannst problemlos Trafos so verbauen, daß sie nicht (hörbar) summen.

Dein Brüllwürfel wird so blöd gebaut sein, daß das magnetsiche Feld des 
Trafos in Leiterbahnen auf der Platine einkoppelt und dann vom 
Verstärker mit verstärkrt wird um durch den Lautsprecher zum Summen zu 
führen.

So einen Murks muss man ja nicht bauen.

Ein verbossener kleiner Printtrafo ist eigentlich geräuschlos, es sei 
denn du baust was falsches drumrum.

Spar dir den Murks mit den Akkus, die sind alle paar Jahre kaputt und du 
musst neue kaufen.

Falls das Gerät wikrlich klein ist, und fgast dauernd am Stromnetz 
hängt, ist es vielleicht sogar sinnvoll, statt des Trafos ein 
Schaltnegtzteil zu nehmen. Pollin hat eine reichliche Auswahl. Unter den 
Schaltnetzteilen gibt es tatsächlich welche, die summen (auf mehr als 
100Hz). Aber das tun bei weitem nicht alle und du kannst dir eins 
aussuchen, was nicht summt.

Auch damit bräuchte man keinen Akku. Und hätte noch einen angenehmn 
niedrigen Stromverbrauch, kaum mehr, als dein Gerät tatsächlich braucht.

von Stephan H. (stiph5)


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Vielen Dank mal für eure Antworten!
Die Lösung mit dem Kondensatornetzteil gefällt mir schon recht gut! Die 
ganze Schaltung wird in meinem Fall verbaut und nur der RC5 Empfänger 
wird extern angebracht. Dadurch ist das Gerät Schutzisoliert.

In meinen Computerboxen summen die Lautsprecher auch mit, da hast du 
recht. Aber größtenteils ist es der Trafo. Das habe ich festgestellt, 
als ich den Woofer aufgeschraubt habe.

Ich bekomme meine Printtrafos heute Nachmittag. Ich werde sie mal 
testen, ob sie hörbar sind. Wenn sie wirklich nicht summen, kann ich sie 
ja verwenden. Wenn sie mit der Zeit anfangen zu summen, kann ich sie 
immer noch mit einem Schaltnetzteil ersetzen.
In der Anwendung im Computerlautsprecher sollte halt wirklich kein 
Summen vorkommen, da die Schaltung fest an das Gehäuse des Lautsprechers 
verschraubt werden muss damit sich bei Vibrationen nichts bewegen kann. 
So überträgt sich aber auch das Summen auf den gesamten Lautsprecher was 
das Summen erheblich verstärkt.

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