Motor mit PWM

Gast #175823
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Hallo, ich beschäftige mich seit kurzem mit PWM, da ich für einen Motor
eine Lastreglung bauen möchte und die Reglung mit PWM mir recht einfach
erscheint. Nun meine Frage:

Wenn ich das PWM Signal mit einem AVR erzeuge und damit den Motor
steuern möcht, muss ich dann noch einen Tiefpass dazwischen schalten
oder einfach AVR über Mosfet an den Motor?

Gruß Peter
Gast #175824
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wenn du nen tiefpass dazwischen hängst machst du aus der pwm eine
analoge spannung. dabei kann es passieren, daß du den transistor nicht
richtig ein bzw auschschaltest. ich würde also direkt an den transistor
gehen mit dem ungezügelten pwm signal.
Gast #175830
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@Edi:

Auch ein MOSFET hat analoge Eigenschaften.
Wenn man die Gate-Source-Spannung nicht sprungartig (wie bei der PWM)
ändert, sondern linear, wird der Kanal auch nur proportional zur
anliegenden Spannung geöffnet.
Das sorgt durch den Stromfluss für einen Spannungsabfall (wie bei einem
einstellbaren Widerstand) und so zur Erwärmung des MOSFET.

Als Schalter funktioniert der MOSFET nur, wenn man den Kanal komplett
geschlossen (Ugs = 0V) oder komplett geöffnet hat (Ugs maximal).

Wann Ugs maximal ist, und somit der Kanal "frei" ist, geht aus dem
Datenblatt des jeweilige MOSFET hervor.
Gast #175832
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doch, das tun sie! denn man muss wissen, wann man sich in diesem bereich
befindet um ihn zu vermeiden. denn, we oben schon geschrieben produziert
der fet in dem bereich die größte abwärme und dementsprechend muss man
den KK dimensionieren. ein fet, der erst bei 7VGS komplett offen ist
nützt dir direkt am µC nichts, da er nie in den angestrebten
arbeitsbereich kommt (als beispiel)
Gast #175833
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ich habe zum Üben einen Fischertechnik Motor mit einem ca. 250 Hz PWM
Signal betrieben. Bei dieser f liess er sich am besten langsam stellen.
Bei niedriegen Drehzahlen fing er an zu Summen. Ich habe dann einen 100
µF Elko an den Ausgang des Mosfet (parallel zum Motor) gelegt. Der war
für die geringe Last jedoch zu gross und der Motor lief wieder deutlich
schneller. Dann 10 µF genommen und das Ergebniss war deutlich besser.
Vermutlich reichen auch 4,7 oder 1 µ. Hängt also auch stark von dem
Motor und der Last ab. Den Mosfet IRL 3103 habe ich direkt (über einen
R von 1k) angesteuert. Vgs ist 4,5V bei dem Fet.
Gast #175834
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Lucky Fu: Ich würde trotzdem (je nach Anwendung sicherlich) noch eine
externe Freilaufdiode dazubasteln. Die brauchen weder sonderlich viel
Platz noch Geld, und bringen zumindest eine Wärmequelle (immerhin 0,7 V
* Strom) aus dem Gehäuse raus.

Grüße, der Flo
Gast #175835
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Hallo,

und wenn man keinen Treibertransistor verwendet evtl. mit der Frequenz
nicht so hoch gehen, der Mosfet siehts sonst wieder als analoges Signal
wenn er nicht schnell genug umgeladen werden kann und verheizt die nicht
bentigte Energie.

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