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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Motor mit PWM


Autor: Peter (Gast)
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Hallo, ich beschäftige mich seit kurzem mit PWM, da ich für einen Motor
eine Lastreglung bauen möchte und die Reglung mit PWM mir recht einfach
erscheint. Nun meine Frage:

Wenn ich das PWM Signal mit einem AVR erzeuge und damit den Motor
steuern möcht, muss ich dann noch einen Tiefpass dazwischen schalten
oder einfach AVR über Mosfet an den Motor?

Gruß Peter

Autor: Lucky Fu (Gast)
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wenn du nen tiefpass dazwischen hängst machst du aus der pwm eine
analoge spannung. dabei kann es passieren, daß du den transistor nicht
richtig ein bzw auschschaltest. ich würde also direkt an den transistor
gehen mit dem ungezügelten pwm signal.

Autor: Rahul (Gast)
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geht so...(ohne Tiefpass) Da der Motor den Tiefpass bildet

Autor: HopeSo (Gast)
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Es funzt ohne TP.
Mosfet gegen Gegeninduktion schützen (Diode) !

Autor: edi - Rufus T - Fan (Gast)
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warum denn,
der Mosfet wird praktisch immer als Schalter eingesetzt...
das kann er so gut
den Rest macht der Motor

Autor: Peter (Gast)
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Danke für eure schnellen Antworten!!!

Reicht also den AVR an den Mosefet (mit Diose) zu klemmen und dann
direkt zum Motor.

Gruß Peter

Autor: Lucky Fu (Gast)
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nee, die diode muss nicht zw. avr und fet sondern zwischen source (A)
und drain (K) des fet. allerdings hat der diese diode bauartbedingt
schon eingebaut (s. entsprechender thread)

Autor: Rahul (Gast)
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@Edi:

Auch ein MOSFET hat analoge Eigenschaften.
Wenn man die Gate-Source-Spannung nicht sprungartig (wie bei der PWM)
ändert, sondern linear, wird der Kanal auch nur proportional zur
anliegenden Spannung geöffnet.
Das sorgt durch den Stromfluss für einen Spannungsabfall (wie bei einem
einstellbaren Widerstand) und so zur Erwärmung des MOSFET.

Als Schalter funktioniert der MOSFET nur, wenn man den Kanal komplett
geschlossen (Ugs = 0V) oder komplett geöffnet hat (Ugs maximal).

Wann Ugs maximal ist, und somit der Kanal "frei" ist, geht aus dem
Datenblatt des jeweilige MOSFET hervor.

Autor: edi - Rufus T - Fan (Gast)
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beim Thema Motor und PWM interessieren die analogen Eigenschaften und
Moeglichkeiten nicht.....

Autor: Lucky Fu (Gast)
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doch, das tun sie! denn man muss wissen, wann man sich in diesem bereich
befindet um ihn zu vermeiden. denn, we oben schon geschrieben produziert
der fet in dem bereich die größte abwärme und dementsprechend muss man
den KK dimensionieren. ein fet, der erst bei 7VGS komplett offen ist
nützt dir direkt am µC nichts, da er nie in den angestrebten
arbeitsbereich kommt (als beispiel)

Autor: JojoS (Gast)
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ich habe zum Üben einen Fischertechnik Motor mit einem ca. 250 Hz PWM
Signal betrieben. Bei dieser f liess er sich am besten langsam stellen.
Bei niedriegen Drehzahlen fing er an zu Summen. Ich habe dann einen 100
µF Elko an den Ausgang des Mosfet (parallel zum Motor) gelegt. Der war
für die geringe Last jedoch zu gross und der Motor lief wieder deutlich
schneller. Dann 10 µF genommen und das Ergebniss war deutlich besser.
Vermutlich reichen auch 4,7 oder 1 µ. Hängt also auch stark von dem
Motor und der Last ab. Den Mosfet IRL 3103 habe ich direkt (über einen
R von 1k) angesteuert. Vgs ist 4,5V bei dem Fet.

Autor: Florian Scharf (Gast)
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Lucky Fu: Ich würde trotzdem (je nach Anwendung sicherlich) noch eine
externe Freilaufdiode dazubasteln. Die brauchen weder sonderlich viel
Platz noch Geld, und bringen zumindest eine Wärmequelle (immerhin 0,7 V
* Strom) aus dem Gehäuse raus.

Grüße, der Flo

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

und wenn man keinen Treibertransistor verwendet evtl. mit der Frequenz
nicht so hoch gehen, der Mosfet siehts sonst wieder als analoges Signal
wenn er nicht schnell genug umgeladen werden kann und verheizt die nicht
bentigte Energie.

Autor: buz11 (Gast)
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Bei niedriger Frequenz könnte man den ( logic-level- ) MOSFET direkt
mit dem µC-pin ansteuern .

Sonst einen Treiber benutzen ( z.B. ICL7667 ) .

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