Gast
#2394786
Wieder was Neues heute erfahren: Frauen drängen bekanntlich auf die Gleichberechtigung - auch im Bezug auf Berufsbezeichnungen - und wie bekannt, schiessen nicht wenige übers Ziel hinaus. Das Neueste: Nachdem wir schon seit Jahren mit Begriffen wie IngenieurInnen (man beachte das erigierte "I") bombardiedrt wurden und ihn weitgehend akzeptiert hatten, soll nun genau dieser Begriff wieder nicht ok sein, weil : "Die Frau durch die Abwandlung eines männlichen Begriffes als Abkömmling und Anhängsel des Mannes dargestellt werde, wie beim Begriff "Männin" und folglich der Diskriminierung ausgesetzt sei". Weiter heisst es: "Die Frau braucht eine eigene Berufsbezeichnung und dieser kann als Gegenstück zum Ingenieur folgerichtig nur Ingenieuse heissen". So ward es gesprochen und beschlossen auf einem Treff einer VDI-Ortsgruppe in Hessen, auf dem (offenbar zuviele) Frauen anwesend waren. Meine Fragen dazu: Was kommt als Nächstes? Die Maschinenbäuerin, die Informatesse und Konstrukteuse? Darf ich fortan also doch wieder Masseuse statt Masseurin sagen? :-)