Wieder was Neues heute erfahren: Frauen drängen bekanntlich auf die
Gleichberechtigung - auch im Bezug auf Berufsbezeichnungen - und wie
bekannt, schiessen nicht wenige übers Ziel hinaus. Das Neueste: Nachdem
wir schon seit Jahren mit Begriffen wie IngenieurInnen (man beachte das
erigierte "I") bombardiedrt wurden und ihn weitgehend akzeptiert hatten,
soll nun genau dieser Begriff wieder nicht ok sein, weil :
"Die Frau durch die Abwandlung eines männlichen Begriffes als Abkömmling
und Anhängsel des Mannes dargestellt werde, wie beim Begriff "Männin"
und folglich der Diskriminierung ausgesetzt sei".
Weiter heisst es:
"Die Frau braucht eine eigene Berufsbezeichnung und dieser kann als
Gegenstück zum Ingenieur folgerichtig nur Ingenieuse heissen".
So ward es gesprochen und beschlossen auf einem Treff einer
VDI-Ortsgruppe in Hessen, auf dem (offenbar zuviele) Frauen anwesend
waren.
Meine Fragen dazu:
Was kommt als Nächstes?
Die Maschinenbäuerin, die Informatesse und Konstrukteuse?
Darf ich fortan also doch wieder Masseuse statt Masseurin sagen? :-)