Gast
#176143
Hallo alle zusammen, ich habe eben einen defekten, alten Pumpenmotor in die Finger bekommen. Er war fertig mit einem Stecker mit eingebautem Schalter für 230V~. Bei jedem Einstecken folg aber die Sicherung raus (nicht der Fehler-Schutz-Schalter). Bevor ich zum Problem komme erst mal ein paar Dinge über den Motor: Es war leider kein Typenschild vorhanden; geschätzte Leistung mehr als 500VA. Er hat keinen externen Kondensator. Es kommen 3 Kabel + Erde aus ihm raus. Das ganze Ding schwimmt in seinem Gehäuse in (Trafo?-)Öl. Das Durchmessen der Wicklungen brachte kein Ergebniss. Anscheinend sind im Druckgehäuse (kann ich nicht öffnen) in Reihe zu den Wicklungen Kondensatoren geschaltet (schwankende Werte im Mega-Ohm-Bereich zwischen allen drei Wicklungsanschlüssen) Im Stecker befand sich noch ein weiteres Teil (Foto). Ich denke, dass es sich bei einer der 3 Leitungen um den Kontakt zu einer Hilfswicklung zum starten des Motors handelt, die durch dieses Ding kurzzeitig mit Strom versorgt werden soll. Ich vermute dass hier der Fehler liegt. Im Ruhezustand haben nur die äusseren zwei Anschlüsse Kontakt. Der rechte geht zum Stecker, die anderen zwei waren am Motor. Der dritte Motoranschluss war ebenfalls direkt am Stecker. Wie kann ich prüfen, ob das Teil auf dem Foto noch funktioniert und ob es die Ursache für den Fehler ist? Der Motor lässt sich problemlos durchdrehen. Danke euch, Gruss Henrik

