Ich hatte über viele jahre ein MC-gesteuertes Assmann-Ladegerät, das meine R6-Akkus für Blitzgerät, Walkie-Talkie, GPS usw. stets gut geladen und mit einer rel. lagen Lebensdauer beglückt hat. Wenige Tage vor dem letzten Urlaub gab es den Geist auf und ich kaufte in der Eile ein Billig-Ladegerät ohne jede Elektronik und auch ohne Entlade-Automatik. Das Ergebnis war nach wenigen Wochen merkbar, eine drastisch verringerte Leistung und Lebensdauer meiner Akkus. Daraufhin schlug ich in das andere Extrem und kaufte mir ein MC-geseteuertes (Edel-) Ladegerät Powerex C9000 mit Display, einstellbaren Auf- und Entladewerten und verschiedenen Lade-, Pflege- und Reparaturprogrammen. http://www.tantronics.co.uk/acatalog/powerex_c9000_320x221.jpg In meinem geschädigten Bestand habe ich nun einige Akkus, die nach dem Einlegen ins Ladegerät eine Leerlaufspannung von über 2,5 Volt abliefern und die die Elektronik mit der Fehlermeldung "HIGH" nach einigen Sekunden vom Laden oder Pflegen ausschliesst. Wie geht sowas? Welche verrückte Elektrochemie liefert plötzlich so viel mehr aus einer NiMh-Zelle? Auch externe Lade- bzw. Entladeversuche meinerseits haben die abartigen Zellenspannungen nicht wieder auf einen normalen Wert bringen können ...
Bei den 2,5V handelt es sich nicht um die Leerlaufspannung des Akkus, sondern um die Zellenspannung beim Anlegen des Ladestroms (Prüfstrom) an den Akku. Und wenn der Innenwiderstand durch vorherige Misshandlung viel zu hoch geworden ist, geht die Zellenspannung in die Höhe und das Ladegerät erkennt zu Recht auf einen defekten Akku und verweigert das Laden.
An sich sollte ein hoher Innenwiderstand durch einige Lade/Entladezyklen wieder besser werden.
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