"was meinst du mit externen bus?"
Nun z.B. alle 8051 und einige AVRs (ATMega162) im DIP-40 haben einen
externen SRAM-Bus, d.h. dort angeschlossener SRAM kann direkt wie
interner SRAM angesprochen werden.
Das ist besonders vorteilhaft, wenn man in C programmiert (was man bei
größerem SRAM also größeren Programmen immer tun sollte).
Und da ist es typisch, das die Adressen gemultiplext werden, um Pins zu
sparen. Wie man dazu das Adreßlatch anschließen muß, steht im
Datenblatt.
Ob die PICs sowas auch können, weiß ich nicht.
Ist das nicht der Fall, dann muß man sich spezielle Transferroutinen
schreiben, die einzelne Bytes oder Blöcke vom internen SRAM in den
externen SRAM kopieren und umgekehrt.
Das macht natürlich die Verwaltung des zusätzlichen SRAMs wesentlich
komplizierter und vor allem langsamer.
Hat man keinen Memory-Bus, dann hängt es davon ab, wie oft und wie
schnell man auf den externen SRAM zugreifen will.
Am sparsamsten ist die Anbindung über SPI, d.h. die Adresse schiebt man
in ein oder zwei 74HC164 und die Daten in einen 74HC299.
Dann kommt man mit nur 5 Leitungen aus (SPI + /WR + /CE).
Wenn Du das NVSRAM verwenden willst, um Daten dauerhaft zu speichern,
wird das sehr kompliziert.
Ohne spezielle Schaltungskniffe werden unweigerlich Daten während des
Aus- und Einschaltens zerstört.
EEPROMs und Flash haben deshalb eine Software-Data-Protection, ich weiß
nicht ob die NVSRAMs sowas auch haben.
Peter