Gast
#14571
Hallo, was bedeutet Hardware Multiplier und Self-prog ? Ab Atmega8 vorhanden . Danke. Gruß Reinhard
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Self-prog
Gast
#14571
Hallo, was bedeutet Hardware Multiplier und Self-prog ? Ab Atmega8 vorhanden . Danke. Gruß Reinhard
Gast
#14572
Schlage den Befehl "MUL" im "Instruction Set" von Atmel nach. Da siehst Du "Not available in base-line microcontrollers" Soll heißen die "kleinen" Avr's können nicht hardwaremäßig multiplizieren. Wenn Du es möchtest, muß Du Dir ein entsprechendes UP selbst schreiben. Hat den Nachteil, das dies mit "schlechten" Zahlen sehr lange dauern kann. Die Mega-Reihe sollte es aber eigendlich können.
Gast
#14573
Ein Hardware Multiplier ist eine in Silizium gegossene Lösung zur Multiplikation von Zahlen. Normalerweise ist das eine recht aufwändige Rechenoperation, die aus einer Menge Additions- und Verschiebeoperationen besteht. Macht die neuen AVRs jetzt alles ganz komfortabel und schnell. Self Programming: Der AVR ist in Form einer sogenannten Harvard-Architejtur aufgebaut. Das heißt, dass Programm- und Datenspeicher zwei völlig verschieden Bereiche sind, die nicht gleich addressiert werden. Klassische Mikroprozessoren (Z80,80x86 und so weiter) arbeiten mit der sogenannten (von-?)Neumann-Architektur, bei dem es nur einen gemeinsamen Adressbereich gibt. Bei AVR und Co. kann man per Software nur im Datenspeicher "herumrühren", der Programmspeicher ist nicht modifizierbar. Das geht seit einiger Zeit aber eben doch, dafür gibt's self programming. Bedeutet im Klartext, dass man den Programmcode aus dem Programm selbst heraus ändern kann. Ein mächtiges Werkzeug, aber auch nicht ganz ungefhrlich.
Gast
#14574
Zudem man es nicht als Bootloader-Ersatz verwenden kann weil die ungefähre Reprogrammierbarkeit des Flash bei 1000 Zyklen liegt.
Gast
#14575
Zum Thema Self Prog: Man kann es auch sehr wohl als Bootloader verwenden. Einmal ein Programm in den Bootloader Bereich geschrieben kann man eine Applikation z.B. über die serielle Schnittstelle oder von jeder anderen denkbaren Quelle in das Flash schreiben. Wenn man es klein benug bekommt sogar über Ethernet. Man kann für Bootloader und Applikation getrennte Speicherbereiche definieren für die man auch jeweils einen Schreibschutz aktivieren kann. Das Problem der neuen Begas ist die Vielfalt der Fuses. Man blickt bald nicht mehr durch. Dadurch bieten die neuen Megas aber auch unheimlich viele Möglichkeiten. Gruß Markus http://www.elektronik-projekt.de/ Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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