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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Self-prog


Autor: reinhard (Gast)
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Hallo,

was bedeutet Hardware Multiplier und Self-prog ?
Ab Atmega8 vorhanden .

Danke.

Gruß
Reinhard

Autor: Samuel Schmitt (Gast)
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Schlage den Befehl "MUL" im "Instruction Set" von Atmel nach. Da siehst 
Du "Not available in base-line microcontrollers"
Soll heißen die "kleinen" Avr's können nicht hardwaremäßig 
multiplizieren. Wenn Du es möchtest, muß Du Dir ein entsprechendes UP 
selbst schreiben.
Hat den Nachteil, das dies mit "schlechten" Zahlen sehr lange dauern 
kann.
Die Mega-Reihe sollte es aber eigendlich können.

Autor: Holger (Gast)
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Ein Hardware Multiplier ist eine in Silizium gegossene Lösung zur 
Multiplikation von Zahlen. Normalerweise ist das eine recht aufwändige 
Rechenoperation, die aus einer Menge Additions- und 
Verschiebeoperationen besteht. Macht die neuen AVRs jetzt alles ganz 
komfortabel und schnell.

Self Programming: Der AVR ist in Form einer sogenannten 
Harvard-Architejtur aufgebaut. Das heißt, dass Programm- und 
Datenspeicher zwei völlig verschieden Bereiche sind, die nicht gleich 
addressiert werden. Klassische Mikroprozessoren (Z80,80x86 und so 
weiter) arbeiten mit der sogenannten (von-?)Neumann-Architektur, bei dem 
es nur einen gemeinsamen Adressbereich gibt.

Bei AVR und Co. kann man per Software nur im Datenspeicher 
"herumrühren", der Programmspeicher ist nicht modifizierbar. Das geht 
seit einiger Zeit aber eben doch, dafür gibt's self programming. 
Bedeutet im Klartext, dass man den Programmcode aus dem Programm selbst 
heraus ändern kann. Ein mächtiges Werkzeug, aber auch nicht ganz 
ungefhrlich.

Autor: Retro (Gast)
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Zudem man es nicht als Bootloader-Ersatz verwenden kann weil die 
ungefähre Reprogrammierbarkeit des Flash bei 1000 Zyklen liegt.

Autor: Markus (Gast)
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Zum Thema Self Prog: Man kann es auch sehr wohl als Bootloader 
verwenden. Einmal ein Programm in den Bootloader Bereich geschrieben 
kann man eine Applikation z.B. über die serielle Schnittstelle oder von 
jeder anderen denkbaren Quelle in das Flash schreiben. Wenn man es klein 
benug bekommt sogar über Ethernet.
Man kann für Bootloader und Applikation getrennte Speicherbereiche 
definieren für die man auch jeweils einen Schreibschutz aktivieren kann.
Das Problem der neuen Begas ist die Vielfalt der Fuses. Man blickt bald 
nicht mehr durch. Dadurch bieten die neuen Megas aber auch unheimlich 
viele Möglichkeiten.

Gruß
Markus
http://www.elektronik-projekt.de/

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